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Kein Fingerabdruck: Genkrankheit, die für Kriminelle nützlich wäre

Menschen mit Adermatoglyphie können keine Fingerabdrücke hinterlassen. Für Kriminelle wäre das wohl von Vorteil, für andere Menschen aber eher von Nachteil. Jetzt haben israelische Forscher festgestellt, aus welchen Gründen es Menschen gibt, die an dieser Krankheit leiden.

Aufgrund einer Genmutation auf dem Gen SMARCAD1 werden die Epidermalleisten nicht gebildet. Diese Epidermialleisten gibt es bei gesunden Menschen auch an den Zehen und Fußrücken. Ihre Ergebnisse haben die Forscher jetzt in einem Bericht im American Journal of Human Genetics zusammengefasst.

Bei Einwanderungsgeschichten kann diese Krankheit Grund für lange Verzögerungen sein. (ShortNews berichtete kürzlich von so einem Fall). Zusätzlich birgt diese Genmutation allerdings auch Gesundheitsgefahren. So ist die Krankheit für eine frühe Hautalterung verantwortlich.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankheit, Fingerabdruck, Nutzen, Krimineller
Quelle: www.rp-online.de

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11.08.2011 09:30 Uhr von NilsGH
 
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Wenn diese "Krankheit" bzw. Mutation so selten ist, kann es aber für Kriminelle auch ein Nachteil sein. Auch die Menschen ohne Fingerabdrücke hinterlassen ja wohl das von der Haut üblicherweile gebildete "Fett" (dafür gibt es glaube ich auch ein Fachausdruck), nur eben nicht die üblichen "Rillen". Wenn so etwas an einem Tatort entdeckt wird, ist ein Täter doch wohl noch einfacher zu entdecken, da diese Mutation sehr selten ist, oder?

Sollte ich mich diesbezüglich irren, bitte ich um Korrektur.

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