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Gerüchte über Herabstufung Frankreichs - Euro verliert sofort deutlich an Wert

Die Diskussionen um die Finanzkrise und etwaige weitere Pleitekandidaten setzten dem Euro auch am heutigen Handelstag wieder arg zu.

Heute aufgekommene Gerüchte, wonach Frankreich angeblich kurz vor einer Herabstufung durch die Ratingagenturen stehe, ließen die Europäische Gemeinschaftswährung heute stark nachgeben.

Unmittelbar danach fiel der Euro auf seinen heutigen Tages-Tiefststand von 1,4163 Dollar. Auch die Aktienmärkte brachen wieder ein. Besonders traf es dabei die Bankenpapiere an der Pariser Börse.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Wert, Ratingagentur, Herabstufung, Devisenmarkt
Quelle: www.n-tv.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2011 19:26 Uhr von anderschd
 
+26 | -1
 
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Jetzt sorgen schon Gerüchte: , nicht mal die Herabstufung selber, dieser dubiosen Ratingfuzzis für Turbolenzen. Was soll eigentlich dieser Sch*? Warum lassen das die Leute in Anzügen zu?
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10.08.2011 19:45 Uhr von suschu
 
+22 | -0
 
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Ich check: dass alles sowieso nicht mehr. Da sagt irgendwer irgendwo..das Land ist nicht mehr so Fähig....irgendwer irgendwo anders spielt an seinem Pc rum..und ich hab nacher weniger wertvolles Geld?
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10.08.2011 20:17 Uhr von alles.Gelogen
 
+14 | -3
 
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Die Welt steht eben kurz vor dem Kollaps! Die Staaten senken zwar die Sozialausgaben, und sparen dabei bei den ärmsten, aber dennoch müssen neue Schulden aufgenommen werden.

Die Ratingagenturen verlangen ja, dass für eine gute Bonität die Staatsausgaben gesenkt und staatliches Eigentum privatisiert wird. Siehe Griechenland. Die sollen Wasserwerke, Bahn und anderen Unternehmen privatisieren.

Engalnd ist auch fast Pleite und hatte schon mal darüber nachgedacht, die Polizei teilweise zu privatisieren. Unmöglich? In den USA gibt es bereits privates Armeen mit High Tech Kampausrüstungen. Der Vorteil. Man bezahlt nur einmal. Keine lässtige Rente oder Vorsorge.

Bald hat auch Deutschland ein schlechteres Rating. Dann gehts los.
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10.08.2011 20:57 Uhr von Julian73
 
+5 | -0
 
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Die USA haben auch dementiert: Erst mal abwimmeln, die USA hat das zuerst auch so getan und wurde dann "völlig überraschend" doch abgestuft. An dem Gerücht ist bestimmt was dran.

Die Finanzwelt ist im Umbruch:
http://www.start-trading.de/...

Daher verlieren auch die Börsen und Gold steigt.
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10.08.2011 21:31 Uhr von Sephfire
 
+2 | -2
 
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Japp, das hat der Comedian Dr. Eckart von Hirschhausen mal sehr schön erklärt, nennt sich Selbsterfüllende Prophezeiung... bei Interesse mal querlesen, seine Show kann man sich kostenlos auf RTL Now angucken, sehr zu empfehlen das ganze :)!

http://de.wikipedia.org/...
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10.08.2011 21:45 Uhr von Hallominator
 
+10 | -0
 
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Geht das auch umgekehrt? Bitte schnell mal einer durch die Stadt brüllen, dass es Frankreich finanziell super geht!
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10.08.2011 23:12 Uhr von Peter323
 
+4 | -0
 
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Staaten: Wären die Staaten nicht so hoffnungslos überschuldet, würde es völlig egal sein, was grad auf der Börse abgeht.

Aber da ja sämtliche Staaten Schulden in Dimensionen machen, die man sich nichtmal mehr bildlich vorstellen kann und jedes Jahr neue Schulden in Multi-Milliarden Höhe gemacht werden, sind sie darauf angewiesen, dass Anleger ihre Anleihen kaufen.

Der nächste Schritt, wenn keiner mehr Staatsanleihen kaufen sollte, wäre dann einfach die EZB Anleihen aufkaufen lassen, was übrigens seit kurzem passiert. Die EZB verhält sich derzeit wie die FED in den USA. Die Pumpen massiv ungedecktes Geld in den Markt und das wird noch extrem zunehmen.

Alles auf Kosten der Bürger, weil das in heftiger Inflation enden wird, im schlimmsten Fall sogar in Hyperinflation.

Warum können die Völker die Währung nicht von den Staaten und deren Zentralbank abkoppeln ? Die gehen völlig unverantwortlich mit Geld um und produzieren es nach belieben, dadurch wird es entwertet.

Bitcoins sind ein erster Ansatz --- hoffe es wird eine bessere freie Währung bald mal schaffen

[ nachträglich editiert von Peter323 ]
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11.08.2011 03:26 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -0
 
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Die Fortsetzung des Euro-Disasters ist im Finanzblog Zero Hedge genau durchgerechnet (Artikel auf SN und Übersetzung der Quelle im 1. Posting, siehe http://www.shortnews.de/...).

Darin heißt es:
"Und wird Frankreich abgewertet, steigt Deutschlands Anteil am EFSF auf saagenhafte 1,385 Billionen Euro – oder 56% des Bruttoinlandprodukts.

Das Europa-Parlament, die EZB und der IWF haben möglicherweise heute eine Phyrrus-Sieg gelandet (gemeint is