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Uralter deutsch-niederländischer Grenzstreit verzögert Windpark vor Borkum

Mitten im Meer vor der Küste der Insel Borkum soll der Windpark "Riffgat" entstehen. Doch es sieht nicht so aus, dass die Anlagen wie geplant Ende 2012 in Betrieb gehen können. Grund ist ein deutsch-niederländischer Streit darüber, auf wessen Hoheitsgebiet der Windpark liegen soll.

In dem Gebiet gibt es keinen genauen Grenzverlauf - Folge eines uralten Disputs, der bis in das Jahr 1464 zurückreicht. Damals wurde die Emsmündung deutsch, was den Niederländern gar nicht passte, weil sie nun ihre eigenen Häfen an dem Fluss nicht ohne Weiteres anlaufen konnten.

Im Jahre 1960 schließlich schlossen beide Staaten den Ems-Dollart-Vertrag, um den genauen Grenzverlauf im Mündungsgebiet zu klären. Der aber gilt tatsächlich nur dort, und nicht auf dem Meer, wo es noch immer keine bindende Staatsgrenze gibt. Das schafft nun arge Probleme und verzögert den Windpark.


WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Grenze, Gebiet, Windpark, Borkum
Quelle: www.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2011 17:45 Uhr von Didatus
 
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So etwas brauchen wir! Ja genau! Solche Anlagen brauchen wir. Viel sauberer Strom durch die Windkraft. Dass wir damit mal wieder ein großes Stück Unterwasserwelt zerstören ist ja egal.Grün muss der Strom sein und das heißt, es müssen Sonne, Wind oder Wasser dafür genutzt werden. Dann ist der Strom sofort grün. Das die Dinger auf Meilen Vibrationen im Wasser erzeugen, welche die gesamte Unterwasserwelt durcheinanderbringen interessiert da nicht. In einigen Jahren ist da alles tot und dann können die Windkrafträder auch nichts mehr kaput machen.
Wenn irgendwo eine Ölplatform einen Schaden hat ist das Geschrei groß, aber bei so etwas sagt keiner was. Ist ja schließlich grüner Strom. Jetzt streiten wir lieber über irgendwelche Grenzen. Denn es ist wichtig zu wissen, wem der tote Meeresabschnitt demnächst gehören wird.
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10.08.2011 20:01 Uhr von Strassenmeister
 
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Wie breit ist Holland? 2 Panzerstunden (Quelle Ingo Appelt)
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10.08.2011 21:31 Uhr von blackpope
 
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@Originell: Ein Sandkasten Freund von mir arbeitet an der Uni Bremen .. dort werden, zum Teil, die Untergrundbeschaffenheiten bzgl. Standfästigkeit der "Windmühlen" untersucht..

Und das was er mir erzählt hat .. hängt da erstmal noch ein riesen Rattenschwanz an Genehmigungsverfahren bzgl. Umweltverträglichkeit dran .. so dass die obige These gar nicht belegbar ist ..
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11.08.2011 01:27 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ein fusballspiel austragen: und der gewinner kriegts :D
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11.08.2011 07:39 Uhr von LLCoolJay
 
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Didatus: Unfug. Das Fundament für die Windräder wird aus einer Art Beton bestehen. Beton ist grösstenteils Stein und Sand und ein Bindemittel.

Das sind alles natürliche Bestandteile.

Stell dir das Fundament einfach als einen grossen Felsbrocken auf dem Meeresgrund vor.

Es werden sich bald neue Behausungen der Meeresbewohner um das Fundament herum bilden.

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