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10.08.11 16:00 Uhr
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Schlaglöcher zwingen Berliner Verkehrsbetriebe zur Verlegung von Buslinien

Der schlechte Zustand der Straßen in Berlin hat die stadteigenen Verkehrsbetriebe BVG jetzt dazu veranlasst, Buslinien zu verlegen. Vorerst sollen zwei Linien verlegt werden und damit auch Bushaltestellen umziehen, weil die Straßen die schweren Busse nicht mehr tragen können.

Bei der Linie 237 in Spandau-Staaken hat der Stadtbezirk die Sperrung für schwere Kraftfahrzeuge verhängt. Baustadtrat Carsten-Michael Röding sieht die Ursache für schlechte Straßen auch in den maroden DDR-Straßen. Die Schwingungen seien dort bis in die Wohnhäuser spürbar.

Der ADAC kritisierte zum wiederholten Mal die zu geringen Investitionen im Straßenbau. Hier seien jährlich mindestens 150 Millionen Euro mehr notwendig, als derzeit ausgegeben werden. Die Bauwirtschaft und der Automobilclub warnten bereits vor einem Verkehrskollaps durch schlechte Straßen.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Straße, Bus, Verlegung, Linie, Schlagloch, Haltestelle
Quelle: www.tagesspiegel.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Spandau war nie DDR   
 
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10.08.2011 17:02 Uhr von Mailzerstoerer
und manche Straßen aus DDR Zeiten halten heute noch, aber statt Berlin Gelder für den Straßenbau ausgibt,lassen sie lieber ein Schloss für jetzt noch 590 Millionen bauen was keiner braucht, denn bei den 590 Mille bleibts ja auch nicht-GARANTIERT!
Kommentar ansehen also ich persönlich   
 
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10.08.2011 17:16 Uhr von Damasichthon
mag diesen feldweg vor meiner tür.
jeder autofahrer wird so gezwungen die 30km/h einzuhalten und die kinder in meiner straße können friedlich spielen.
die hauptverkehrsstraßen sollten vlt nicht zum feldweg verenden, aber wie gesagt: vor meiner tür finde ich das nicht schlimm :-)
Kommentar ansehen @ Mailzerstörer   
 
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10.08.2011 17:45 Uhr von lina-i
"Spandau war nie DDR"

Da bist du gewaltig im Irrtum. Ein Teil des heutigen Spandau, besser als "West-Staaken" bekannt war bis 1990 Teil der DDR und durch die Berliner Mauer von West-Berlin und damit von Spandau getrennt.

Heute erinnern diverse Schilder und Steine im Asphalt an den Verlauf der ehemaligen Mauer.

Als Berlin nach dem Krieg in die vier Zonen aufgeteilt wurde, gehörte "West-Staaken" noch zu Berlin. Da die Briten in ihrem Sektor auch einen Flughafen bauen wollten, reichte der Platz in Staaken nicht aus. Daher wurde der Flughafen "Gatow" gebaut. Da auch hier nicht genug Landfläche in Berlin verfügbar war, haben die Briten West-Staaken gegen das Land getauscht, worauf sich später der Flughafen Gatow befand. Im Einigungsvertrag wurde auf diese Gegebenheit eingegangen und die Landflächen in Gatow, die ursprünglich zu Brandenburg gehörten wie auch West-Staaken Berlin zugesprochen.

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