Schlaglöcher zwingen Berliner Verkehrsbetriebe zur Verlegung von Buslinien
Der schlechte Zustand der Straßen in Berlin hat die stadteigenen Verkehrsbetriebe BVG jetzt dazu veranlasst, Buslinien zu verlegen. Vorerst sollen zwei Linien verlegt werden und damit auch Bushaltestellen umziehen, weil die Straßen die schweren Busse nicht mehr tragen können.
Bei der Linie 237 in Spandau-Staaken hat der Stadtbezirk die Sperrung für schwere Kraftfahrzeuge verhängt. Baustadtrat Carsten-Michael Röding sieht die Ursache für schlechte Straßen auch in den maroden DDR-Straßen. Die Schwingungen seien dort bis in die Wohnhäuser spürbar.
Der ADAC kritisierte zum wiederholten Mal die zu geringen Investitionen im Straßenbau. Hier seien jährlich mindestens 150 Millionen Euro mehr notwendig, als derzeit ausgegeben werden. Die Bauwirtschaft und der Automobilclub warnten bereits vor einem Verkehrskollaps durch schlechte Straßen.