10.08.11 15:32 Uhr
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Zwei Milliarden Franken Schwarzgeldsteuer für deutschen Fiskus aus der Schweiz

Die Schweiz hat mit Deutschland ein neues Abkommen ausgehandelt, was unter Anderem Folgendes vorsieht: Zukünftig gibt es eine Quellensteuer für deutsche Anleger in der Schweiz in Höhe von 26,375 Prozent.

Deutsche Anleger können sich durch eine Einmalzahlung in Höhe von pauschalen 19-34 Prozent auf das angelegte Kapital von Vergehen in der Vergangenheit freikaufen.

Die Schweiz führt schon einmal pauschal zwei Milliarden Franken an den deutschen Fiskus als Entschädigung für entgangene Steuern ab.


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WebReporter: ROSROS
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Geld, Steuer, Franken, Fiskus
Quelle: www.bullion-investor.net

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2011 15:32 Uhr von ROSROS
 
+2 | -0
 
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Da werden sich immer noch einige in Deutschland die Hände reiben, die sonst 40% Steuern zahlen müssten...
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10.08.2011 15:38 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+12 | -1
 
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Billig davongekommen die Steuerflucht in Deutschland erreicht dreistellige Milliardenbeträge.

Nun wird dem lohnabhängigem deutschen Steuersubjekt mit 52% Steuer- und Abgabenquote mit billiigen 2 Milliarden Euro vor Augen geführt, es gehe "gerecht" zu.

Im Gegenzug unterliegen künftig vermutlich sämtliche Steuerermittler der Schweigepflicht und SteuerCDs verschwinden hinter schwere Tresortüren - und das, obwohl jede einzelne bislang ein Vielfaches des Betrugs nachwies, als sämtliche Hartzer in Deutschland zusammen. Und das will schon etwas heißen bei nur wenigen Hundert Datensätzen.
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12.08.2011 22:15 Uhr von rainerj
 
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wieso 40/52%? Die Schweizer Quellensteuer hat exakt den Satz, den man auch in Deutschland für Kapitalerträge zahlen muß. Maximal 25% Kapitalertragssteuer + 1,375% Soli! Das ändert sich auch nicht, wenn man noch zusätzliches Einkommen aus Arbeit hat!

Maximal übrigens, da man z.B. bei einer Rentenversicherung mit einmaliger Beitragszahlung und monatlicher Auszahlung für einen bestimmten Zeitraum erst in den letzten 2-3 Jahren den vollen Steuersatz zahlt, da erst zum Ende hin die erwirtschafteten Beträge ausgezahlt werden.

Den Spitzensteuersatz zahlt man übrigens erst mit einem Jahreseinkommen, das 250400€ übersteigt. Diese "Steuersubjekte" interessiert es aber herzlich wenig, ob jemand nur maximal 26,375% Kapitalertragssteuer zahlt. Es sind eher die Leute, die sich in den unteren Einkommensschichten befinden, die es als "ungerecht" empfinden, wenn jemand mit hohem Einkommen aus Kapitalanlagen den gleichen Steuersatz zahlen muß wie sie mit kleinem Einkommen aus abhängiger Arbeit.

Wirklich gerecht wäre natürlich nur ein Einheitssteuersatz, bei dem jeder Bürger den gleichen Aneil an seinem Einkommens an den Fiskus abgeben müßte! Das können viele Menschen aber leider nicht verstehen, sei es aus Dummheit oder ideologischer Verblendung...
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14.08.2011 06:03 Uhr von MrMaXiMo
 
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Einmalzahlung einfach nur herrlich...

Bescheiss den Staat, die Bürger, das Sozial und Rentensystem, zahl eine kleine Strafe und alles ist vergessen...


Naja, das ist halt CDU Politik, Hauptsache die fetten werden fetter und die armen hungriger...

Ach ja, und alle wollen Aufschwung.

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