10.08.11 12:10 Uhr
 3.631
 

Jungfernfahrt für den ersten chinesischen Flugzeugträger

China hat seinen ersten Flugzeugträger früher als erwartet auf Jungfernfahrt entsendet. Der 300 Meter lange Flugzeugträger soll allerdings nur eine kurze Seereise auf sich nehmen, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet.

Das Schiff erwarben die Asiaten im Jahr 1998 von der Ukraine. Der Träger war seinerzeit noch ein Rohbau ohne Waffensystem und Motoren.

Nach der erfolgreichen ersten Ausfahrt soll das Schiff weiterentwickelt und getestet werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Nachrichten, See, Aufrüstung, Flugzeugträger, Jungfernfahrt
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Hitlercode auf Kinderkarussell
Falschnachricht bei Facebook: Grünen-Politikerin Künast stellt Strafanzeige

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.08.2011 13:05 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+8 | -4
 
ANZEIGEN
Man muss eben forschen, damit mehr daraus wird: Angesichts der Neueinstufung des Ratings der U.S.-amerikanischen Bonität auf AAA+ mahnte China an, daß die USA ihre Militärausgaben senken sollen. China vertrat die Ansicht, daß es als Gläubiger von 1,1 Billionen US-$ Dollar jedes Recht dazu hätte, eine solche Forderung zu stellen.
Kommentar ansehen
10.08.2011 13:38 Uhr von SeRo1
 
+12 | -2
 
ANZEIGEN
Klar: China rüstet auf, die Amis sollen, "der Schulden wegen", abrüsten. Hm... ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Zur Glaubwürdigkeit der Kommunisten: "Niemand hat vor eine Mauer zu bauen."

Zur Glaubwürdigkeit der Politiker allgemein: ... Naja, Politiker halt...
Kommentar ansehen
10.08.2011 13:46 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
2 Minus aus China? Ist es schlimm, eine solche Analyse zu stellen?
Kommentar ansehen
10.08.2011 13:55 Uhr von Lyko
 
+12 | -2
 
ANZEIGEN
Lasst doch die Chinesen machen was sie wollen.

China hat eine große Wirtschaft keine Frage aber die Bevölkerung ist arm.
China will keine reiche Bevölkerung weil man dafür die eigene Währung aufstocken müsste (was ua. die USA fordern)

Währe die Währung aufgestockt, wären chinesische Produkte teurer und der chinesische Arbeiter würde stärker entlohnt werden.
Somit würde die WIrtschaft leiden.

China ist also abhängig von der Kaufkraft der Menschen in den USA und Europa. China kann so nur existieren wenn die Menschen anderer Nationen wesentlich reicher sind als die eigenen.

Ohne Europa/USA kein China !

[ nachträglich editiert von Lyko ]
Kommentar ansehen
10.08.2011 14:13 Uhr von ManiacDj
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Wenn es: mit der Welt weiter so Bergab geht kommen wir noch daran das eigene Haus "aufzurüsten"...
Ich möchte garnicht überall dahinter gucken mich kotzt es so schon an wenn mal etwas durch die Medien sickert wie die Politiker alles manipulieren...
Kommentar ansehen
10.08.2011 14:41 Uhr von TrangleC
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Flugzeugträger sind militärisch obsolet. Gerade die Chinesen, die neue, weitreichende Anti-Schiffs-Raketen entwickelten gegen die die amerikanischen Trägerflotten keine Abwehrmöglichkeit besitzen, haben wesendlich dazu beigetragen.
Es handelt sich vorallem um ein Prestigeobjekt.

Und die Chinesen haben ursprünglich tatsächlich nicht vorgehabt einen Flugzeugträger anzuschaffen.

Das Schiff wurde ohne Waffen von einem privaten chinesischen Geschäftsmann gekauft der es zu einem Casino umbauen wollte. Der ging aber pleite kurz nachdem er das Schiff nach China geschleppt hat. Nachdem der Kahn dort eine Weile rumlag hat die Regierung ihn übernommen und wieder aufgerüstet.
Kommentar ansehen
10.08.2011 15:51 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Ähnlich wie Panzer: Flugzeugträger sind ähnlich wie Panzer militärisch angreifbar. Die Frage ist, warum gibt es so viele davon. Antwort: Für die Bevölkerung bzw. für Staaten auf einem niedrigem militärischen Level. Dies war schon zur Zeit des Kalten Krieges so. Man erinnere sich einmal an den Yom-Kippur-Krieg von 1973. In kürzester Zeit waren massenhaft Panzer vernichtet worden. Ähnliches geschah mit den Militärflugzeugen. Und trotzdem spielen sie ihre Rolle, sonst hätte Saudi-Arabien nicht 200 Panzer in Deutschland bestellt. Die U.S.-amerikanischen Flugzeugträger kreuzen vor Fukushima und Haiti. Es geht um schnelle massive militärische Präsenz vor Ort. Dazu dienen die Flugzeugträger.

Im chinesischen Fall hat TrangleC vollkommen richtig den Hintergrund geschildert. Die chinesische Doktrin hat sich aber mittlerweile geändert, so daß es die Forschungsbemühungen seitens der chinesischen Regierung gibt. Es gibt nämlich zwei strategische Linien, die die chinesische Regierung durchsetzen will. Zur ersten und wichtigsten gehören die unbewohnten Inseln vor der chinesisch-vietnamesischen Küst und natürlich Taiwan. Da die Chinesen den Flugzeugsträger auch noch nach einem Admiral genannt haben, der einmal Formosa erobert hat, soll politische Signalwirkung haben. Die zweite der strategischen Linien soll über Japan hinausgehen, so daß die Zielrichtung solcher militärischer Ambitionen schon gegen die USA gerichtet sind. Es handelt sich um langfristige Ziele und der Mittel zum Zweck ist das Computer-Hacking.

Es mag zwar sein, daß derzeit China noch Europa und die USA brauchen, langfristig werden die Chinesen jedoch alles daran setzen, sich unabhängig zu machen. In einem Zeitungsinterview hatte die chinesische Außenministerin hinsichtlich des Themas "Demokratie und Menschenrechte" den Westen kritisiert, daß die vom Westen abgesegneten Demokratien nie wirklich zu Wohlstand gekommen sind. So kann man aus einer solchen Äußerung ableiten, daß es zur chinesischen Strategie gehört, sich künstlich arm zu rechnen, indem der Wechselkurs niedrig bleibt. Man sollte sich nicht wundern, wenn sich ein solches Verhalten schlagartig ändern würde, wenn es politisch opportun ist. Solange profitieren beide Seiten von der Situation: China kann seine Wirtschaft mit Hilfe der Exportmärkte aufbauen, der Westen - insbesondere die USA - erhält billige Produkte. Eine solche Wirtschaftspolitik rechnet sich nur, solange man militärisch überlegen bleibt. Und deshalb arbeitet China an seinem Profil.
Kommentar ansehen
10.08.2011 19:58 Uhr von TrangleC
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@ Jimboooo: Seit 2006 oder 2007 zahlt Deutschland keine Entwicklungshilfe mehr an China.
Und selbst die Entwicklungshilfe die davor gezahlt wurde war weniger altruistisch als Du vermutlich meinst.

Das waren praktisch alles versteckte Subventionen an deutsche Firmen die es ihnen erleichtern sollten einen Fuss in den chinesischen Markt zu bekommen. Man hat nicht einfach den Chinesen Geld in die Hand gedrückt mit dem sie dann machen konnten was sie wollten. Man hat deutschen Firmen die auf dem Chinesischen Markt aktiv wurden einen Teil ihrer Kosten erstattet und das dann unter Entwicklungshilfe abgebucht.

Ich hab 2003/2004 selbst als Student/Praktikant an einem sog. Entwicklungshilfeprojekt in China mitgearbeitet.
Da wurden 2 deutsche Firmen vom deutschen Staat dafür bezahlt in China eine Biogasanalyseanlage auf einer Mülldeponie zu bauen. Die chinesischen Betreiber der Deponie hatten wenig Interesse an dem Projekt, aber haben eben etwas Platz auf ihrer Deponie zur Verfügung gestellt weil sie sich durch das Projekt Geschäftkontakte erhofft haben. Die Anlage wurde solange ich dort war betrieben und vorallem als Werbe-Ausstellungsstück für die zwei deutschen Firmen genutzt um größere Aufträge von chinesischen Kunden an Land zu ziehen. Nachdem ich dort weg war ist das Ding nie wieder eingeschaltet worden.

Wärend meiner Zeit dort wurde auch ein von der deutschen Entwicklungshilfegesellschaft finanzierter Seminar zum Thema Abfallbehandlung veranstaltet. Das war praktisch eine reine Werbeveranstaltung für moderne deutsche Technologie.

Sowas war typisch für solche Entwicklungshilfeprojekte. Man hat praktisch nichts anderes gemacht als deutschen Firmen mit Steuergeld den Einstieg in den chinesischen Markt zu erleichtern.
Und wie gesagt, selbst damit ist Schluss seit 2007.

So dass der deutsche Steuerzahler da den Chinesen ihre Flugzeugträger finanziert ist es also nicht.

[ nachträglich editiert von TrangleC ]
Kommentar ansehen
10.08.2011 20:37 Uhr von GLOTIS2006
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Chinesen, die Chinesen Ich glaube die Chinesen überschätzen sich da etwas mit ihrem Status als "Gläubiger"...China hat nicht einen einzigen Kredit an die USA vergeben, sondern lediglich exorbitant viele Treasuries erworben...diese sind per Definition Risiko behaftete Wertpapiere. Wer einen solchen Titel erwirbt arbeitet mit kalkuliertem Investitionsrisiko...
Kommentar ansehen
10.08.2011 23:55 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ TrangleC: "Gerade die Chinesen, die neue, weitreichende Anti-Schiffs-Raketen entwickelten gegen die die amerikanischen Trägerflotten keine Abwehrmöglichkeit besitzen"

Das ist nicht korrekt.
Kommentar ansehen
11.08.2011 00:09 Uhr von TrangleC
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Jimboooo:
Der Link funktioniert nicht.
Ich hab mit Leuten die jahrzehntelang mit sowas zu tun hatten gearbeitet und ziehe mir das nicht aus den Fingern.

@ Perisecor:
Lies mal folgenden Artikel durch und die darin verlinkten auch.

http://exiledonline.com/...

Die amerikanische Admiralität hat offen zugegeben dass es keine Möglichkeit gibt ballistische Raketen wie die Dong Feng 21 Raketen abzuwehren.
Kommentar ansehen
11.08.2011 00:36 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ TrangleC: "Die amerikanische Admiralität hat offen zugegeben dass es keine Möglichkeit gibt ballistische Raketen wie die Dong Feng 21 Raketen abzuwehren. "

Lustige Quelle.

Ändert nichts daran, dass sie falsch liegt.

Dass die USA jährlich bei diversen Übungen auffallend schlecht abschneiden, gerade die Air Force, ist ja auch kein Geheimnis. Das liegt aber weniger an den tatsächlichen Fähigkeiten, sondern daran, dass eine perfekt funktionierende Streitkraft keine Budgeterhöhung, sondern eine Budgetkürzung zu erwarten hat.

Selbes Prinzip ist dieses ewige "Unser Schiff XY kann Aufgabe ABC wegen Gründen 1-9 nicht mehr ausführen".

Es gibt Möglichkeiten, CSG mehr oder weniger effektiv zu attackieren. Superdupa-Raketen, wie sie alle paar Jahre im Iran, in China oder Lampukistan entwickelt werden und auch ganz sicher und bestimmt alles ohne Gegenwehr vernichten, gehören - zumindest in weniger massiven Stückzahlen - nicht dazu.


Ganz zu schweigen davon, dass ein Angriff auf eine CSG immer einen strategischen Nuklearschlag zur Folge hat - und aktuell und in den nächsten Jahren verfügt die VR China nur über eine extrem begrenzte Erstschlagkapazität und über eine quasi nicht vorhandene Zweitschlagkapazität, hypothetische Angriffe auf CSG sind also alleine schon deshalb kein ernstzunehmender Punkt.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
Kommentar ansehen
11.08.2011 03:00 Uhr von TrangleC
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Perisecor: Nur weil ein Angriff auf einen Flugzeugträger vielleicht zu einem Atomkrieg führen würde heist das nicht dass die Behauptung dass Flugzeugträger militärisch obsolet sind falsch wäre, oder?
Bringt man Atombomben ins Spiel sind sowieso sogut wie alle konventionellen Waffen überflüssig.

Der War Nerd ist in der internationalen Rüstungs- und Waffen-Fan Szene eine Instanz, aber wenn Dir die Quelle nicht zusagt, dann Google doch einfach "Dong Feng 21". Über die Sache wurde in den letzten 2-3 Jahren international genug geredet, da wirst Du schon einiges finden.

Oder wie wäre es wenn wir die Sache umdrehen und Du mir Quellen gibst die Deine Behauptung stüzen?

Oder sag mir welches Waffensystem der US Navy in der Lage wäre sowas wie die DF21 abzufangen. Kannst ruhig ins Detail gehen, ich kenn mich mit sowas ein bisschen aus.


Und ganz abgesehen von alledem geht es nicht darum ob nun die Chinesen oder sonst wer solche Waffen hat oder nicht, wie sie heissen und wer was darüber gesagt hat, es geht darum dass die Zeit der Flugzeugträger als unbezwingbare und unwiderstehbare Machtinstrumente vorbei ist. Die technologische Entwicklung auf dem Waffensektor hat inzwischen dazu geführt dass es relativ simpel geworden ist Waffen die große Ziele wie ein Schiff zerstören können zu bauen, wärend es immernoch verdammt schwierig bis unmöglich ist Systeme zu entwickeln die solche Waffen rechtzeitig abfangen können. Das ist der Grund warum Ronald Reagans "Star Wars" Programm gescheitert ist und warum auch aus George W. Buschs Anti-Raketen-System nicht viel geworden ist.
Das Zeug das sie in Polen stationieren wollen hat nur einen winzigen Bruchteil der Leistungskraft dessen wovon noch unter Busch die Rede war.

Wenn es auf Flugzeugträgern oder ihren Begleitschiffen schon ein Waffensystem gäbe das schnelle, satelitengestüzte ballistische Raketen aufhalten könnte, dann hätte man sich damals das ganze Theater mit diesen Raketentests auf Hawaii und derer knapp 20% Erfolgsquote auch sparen können.
Kommentar ansehen
11.08.2011 13:10 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@ TrangleC: "heist das nicht dass die Behauptung dass Flugzeugträger militärisch obsolet sind falsch wäre, oder?"

Doch, denn der Einsatzradius einer CSG liegt deutlich über den von deiner Quelle genannten 2000km (was schon seltsam ist, da solche Daten normalerweise in nm oder mi angegeben werden - zumindest in den USA).

"ist in der internationalen Rüstungs- und Waffen-Fan Szene eine Instanz"

Ich verlasse mich da doch eher auf meine Kontakte und Quellen bei den Streitkräften und in der Branche. Gerade zu NNS ist das aufgrund interner Strukturen leicht.

"dann Google doch einfach "Dong Feng 21"

Dass es die CSS-5 IV gibt, ist doch gar nicht die Frage. Lediglich die von manchen Kreisen gerne gehypten Vernichtungsmöglichkeiten sind so nicht vorhanden bzw. schlicht nicht so einfach umzusetzen.

"Oder wie wäre es wenn wir die Sache umdrehen und Du mir Quellen gibst die Deine Behauptung stüzen?"

Das ist einerseits problematisch, weil das hier öffentlicher Bereich ist, andererseits sind "Quellen" mit solchen Details auch überhaupt schwer zu finden.
Es gibt ja nicht mal eine Quelle (gedruckt oder online) über die Maximalgeschwindigkeit der CVN Nimitz - und du willst direkt zu Waffensystemen, direkt und indirekt, übergehen?

"Oder sag mir welches Waffensystem der US Navy in der Lage wäre sowas wie die DF21 abzufangen. "

Die üblichen Waffensysteme der USAF/USNAF und USN. Und bis die VR China eine ernstzunehmende Anzahl an CSS-5 IV o.ä. hat, hat sich auch die nächste Generation der Gegenmaßnahmen etabliert.

"es geht darum dass die Zeit der Flugzeugträger als unbezwingbare und unwiderstehbare Machtinstrumente vorbei ist."

Das wurde schon in den 50er Jahren gesagt, als man dachte und versuchte, komplett auf Langstreckenbomber zu setzen. In den 60er Jahren (und quasi bis heute) galten dann SS(N) und SSG(N) als die absolute Hauptbedrohung für CSG und (militärische) Schifffahrt im Allgemeinen.In den 70er Jahren kamen dann Kingfish in diversen Versionen bzw. Vorgänger und Nachfolger dazu.
Genau wie einem kombinierten SSN/SSGN Angriff hätte eine einzelne CSG wohl auch keinen massiven Sättigungsangriff überstanden.

"dass es relativ simpel geworden ist Waffen die große Ziele wie ein Schiff zerstören können zu bauen"

Das war schon in den 40er Jahren möglich und spätestens in den 60er Jahren bei der NATO und dem WP etabliert. Gerade der WP hat seit Mitte/Ende der 50er einige wirklich hervoragende Cruise Missiles entwickelt und in großen Stückzahlen gebaut. Im Gegensatz zur VR China verfügte die UdSSR auch über ausreichend viele Startvorrichtungen.

"wärend es immernoch verdammt schwierig bis unmöglich ist Systeme zu entwickeln die solche Waffen rechtzeitig abfangen können"

Das ist halt schlicht falsch. Es gab eine kurze Lücke als die ersten Cruise Missiles in den 50er Jahren auf den Markt kamen, wurde dann immer einfacher, gerade mit AEGIS, und ist jetzt aufgrund des Alters der meisten AEGIS Kampfsysteme wieder etwas problematischer geworden. Das ändert sich, wenn die neuen Generationen der Abwehrwaffen auf den Markt kommen. Da sind im Moment auch nicht die USA Maßstab, welche sich zu lange auf Phalanx und SM ausgeruht haben, sondern andere NATO Staaten bzw. die Entwicklungsbüros von div. US Unternehmen.

"Das ist der Grund warum Ronald Reagans "Star Wars" Programm gescheitert ist und warum auch aus George W. Buschs Anti-Raketen-System nicht viel geworden ist."

Nein. Das hatte hauptsächlich politische Gründe und die militärischen Gründe waren vielfältig.

"dann hätte man sich damals das ganze Theater mit diesen Raketentests auf Hawaii und derer knapp 20% Erfolgsquote auch sparen können. "

Im Gegensatz zu dir maße ich mir nicht an, zu entscheiden, wer was für sinnvoll hält und warum oder warum nicht. Und ich arbeite in der Branche und kenne auch die Abläufe bei militärischen Projekten ausreichend gut.


Letztendlich habe ich auch nicht das Bedürfnis, dich von irgendetwas zu "überzeugen". Was, wie erwähnt, schon alleine deswegen nicht möglich ist, weil ich bei diesem Thema nicht so frei bin, wie es u.U. nötig wäre, um dieses "Ziel" zu erreichen.
Solltest du also noch zu irgendetwas spezielle Fragen haben, schick eine PM, aber hier klinke ich mich mal aus.

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nigeria: Mindestens 200 Tote beim Einsturz einer Kirche in der Stadt Uyo
Milliardenkosten - Ölkonzerne müssen alte Bohrinseln abbauen
Fußball/1. Bundesliga: Bayern München schickt Weißwurst-Prämie nach Ingolstadt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?