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Zensus 2011: Mahnverfahren wegen Software-Problemen

Aufgrund von Software-Problemen sind ca. fünf Prozent der am Zensus beteiligten Bürger Mahnungen zugegangen, obwohl diese ordnungsgemäß die Formulare ausgefüllt haben. Zum Teil wurde schon mit Zwangsgeldern in Höhe von 300 Euro gedroht.

Das ständige Abstürzen der Software, von dem auch Statistikämter und Erfassungsstellen betroffen seien, musste der Präsident des Statistischen Landesamtes von Sachsen-Anhalt, M. Scherschinski, gegenüber einer Zeitung einräumen.

Abgesehen von zu langsamen Internetverbindungen klagen die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltungen auch über nicht oder nicht korrekt übermittelte Daten, die über das Internet übertragen werden. Die Ergebnisse des Zensus 2011 sollen bis November 2012 verfügbar sein.


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WebReporter: sevenOaks
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Software, Problem, Befragung, Mahnung, Zensus, Mahnverfahren
Quelle: www.tagesschau.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2011 10:34 Uhr von Showtime85
 
+4 | -0
 
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Die Zensus geld vernichtsmasche: Damit wir effektiv und schnell genug in unserer Firma die Daten übertragen konnten, mussten wir uns drei externe Software pakete kaufen + schulungen. Hinzu kommt der Personal und Versand aufwand.

Am ende haben wir knapp 7.000 € ausgegeben und zurück über die Kundschaft nur 3.000 € bekommen. heisst ein verlust von 4.000 €. der verlust des geldes ist nicht so schlimm, wie die zeit die wir verloren haben....
Wenn die Zensus schon bei den Verursachern nicht funktioniert...
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10.08.2011 11:23 Uhr von TrangleC
 
+6 | -0
 
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Mein Vater hat einen Bogen bekommen, ordnungsgemäß ausgefüllt und rechtzeitig abgeschickt. Ein paar Wochen später lag plötzlich nochmal der gleiche Bogen im Briefkasten.
Seit dem habe ich zig mal versucht bei deren Hotline anzurufen, aber die Leitung ist immer überlastet.
Wenn die jetzt noch eine Drohung schicken geh´ ich sofort zum Anwalt.
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10.08.2011 11:33 Uhr von gofisch
 
+2 | -0
 
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ich hatte leider vor jahren diese unannehmlichkeit. was die alles wissen wollen und das auch noch unter zwang. datenschultzverletzung der übelsten sorte. so viel zu der informationellen selbstbestimmung. -.-
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10.08.2011 13:31 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -0
 
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Lächerlich: Auf den Gedanken jahrzehnte lang gewachsene Daten mit Hilfe einer Statistik zu korrigieren muß man erst einmal kommen. Wobei ich das Wort "denken" natürlich im weitesten Sinne verwende.
Jeder der schon mal mit Statistiken zu tun hatte weil wie wenig sie mit der Realität zu tun haben.
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10.08.2011 14:48 Uhr von NilsGH
 
+0 | -1
 
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Aha Erst dem Bürger mit Zwangsgeldern drohen und DANACH erst merken "ui, das waren ja unsere Leute, die das vergeigt haben". Saubere Arbeit!

300 € Gutschrift bei der nächsten Steuererklärung oder in Form eines Verrechnungsschecks für die Unannehmlichkeiten wären wohl das Mindeste, was man hier den Bürgern zugestehen sollte, die es betroffen hat.

Zudem: Ich habe zwar auch keinen solchen Bogen erhalten, aber ich hätte das ganze (auch wenn es mehr kostet!) per Einschreiben zurückschicken lassen. Dann wären alle Parteien auf der sicheren Seite gewesen. Die Post kann ja auch mal was verlieren. Hätte den Staat zwar mehr gekostet, aber das wäre nur vernünftig gewesen. Und mit der Post hätte man da wohl auch über günstigere Konditionen sprechen können. Tun Unternehmen doch auch.

Hätte ich einen Bogen erhalten, hätte ich das Ding sicherlich per Einschreiben weggeschickt, zur Not auch auf meine Kosten. Dann könnten die mir nicht mit derartigen Unterstellungen kommen. Und bei online-Angaben einfach die Bestätigung ausdrucken, dass es übermittelt wurde. Fertig.

Allgemein denke ich - wie einige Vorredner auch - dass das Ganze ein absoluter Blödsinn ist/war. Zum einen nicht repräsentativ, darum wertlos. Zum anderen kostet es unnötig Geld; Steuergelder, die wir faktisch auch nicht haben.

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