10.08.11 09:36 Uhr
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Norwegen: Polizei gesteht schwere Fehler ein

Knapp drei Wochen nach dem Massaker, das Anders Breivik im norwegischen Utøya anrichtete, gesteht sich nun die Polizei schwerwiegende Fehler ein. Sie habe zu lange gebraucht, ehe sie beim Attentäter eintraf.

Die Polizei räumt ein, sie sei mit dem Polizeiboot an falscher Stelle in See gestochen. Statt für die Anlegestelle in nur rund 670 Metern Entfernung, entschied man sich für eine andere, deren Distanz rund 3,6 Kilometer bis zur Insel betrug.

Außerdem habe es bei mindestens einem Polizeiboot einen Motorschaden gegeben, weshalb die Retter mit zwei Privatbooten zur Insel aufbrechen mussten. Diese seien laut Medienberichten stark überladen gewesen. Zwischen dem Notruf und dem Eintreffen der Beamten verging eine Stunde.


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WebReporter: mmh...schokolade
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Fehler, Norwegen, Attentat, Massaker
Quelle: www.stern.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2011 09:36 Uhr von mmh...schokolade
 
+7 | -1
 
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Find ich ja zumindest gut, dass die Polizei dort ihre Fehler zugibt. Wenn man sich seine Fehler eingesteht, kann man es beim nächsten mal besser machen.
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10.08.2011 09:47 Uhr von Hanmac
 
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nicht nur das: der Typ stand schon unter überwachung weil der sich aus Polen ziemlich viel Chemikalien geholt hat

aber da hat die Polizei auch nicht reagiert
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10.08.2011 10:15 Uhr von Starbird05
 
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@Hanmac: Das ist so nicht ganz richtig.

Er hatte schon ein paar KG (Glaube 15kg) gekauft, aber das war für die Behörden nicht als gefährlich eingestuft.

Aber schön das die Polizei ihre Fehler eingesteht.... vergleicht das mal mit der Loveparade letztes Jahr, da gesteht noch keiner Fehler ein.
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10.08.2011 10:52 Uhr von K.T.M.
 
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@Hanmac: Breivik hat bei einen polnischen Lieferanten 0,3 kg Natriumnitrit für 10 € und 150 kg Aluminiumpulver für 2000 € gekauft.
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10.08.2011 11:32 Uhr von Starbird05
 
+0 | -0
 
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@DerBelgrath: Hehe... wusste doch mit der Zahl 15 war etwas hehe...

Aber man kann schon sagen, das da einiges schief gelaufen ist, aber wo man anderen keinen starken Vorwurf machen kann.

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