Norwegen: Polizei gesteht schwere Fehler ein
Knapp drei Wochen nach dem Massaker, das Anders Breivik im norwegischen Utøya anrichtete, gesteht sich nun die Polizei schwerwiegende Fehler ein. Sie habe zu lange gebraucht, ehe sie beim Attentäter eintraf.
Die Polizei räumt ein, sie sei mit dem Polizeiboot an falscher Stelle in See gestochen. Statt für die Anlegestelle in nur rund 670 Metern Entfernung, entschied man sich für eine andere, deren Distanz rund 3,6 Kilometer bis zur Insel betrug.
Außerdem habe es bei mindestens einem Polizeiboot einen Motorschaden gegeben, weshalb die Retter mit zwei Privatbooten zur Insel aufbrechen mussten. Diese seien laut Medienberichten stark überladen gewesen. Zwischen dem Notruf und dem Eintreffen der Beamten verging eine Stunde.