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FDP fordert: Arbeitslosengeld für Ältere soll gekürzt werden

Personen mit Bezug von Arbeitslosengeld I, beziehen dies für zwölf Monate. Versicherte ab 58 Jahre beziehen die Leistung für 18 Monate.

Nun schlägt FDP-Generalsekretär Christian Lindner vor, die Laufzeit der Leistung für Ältere zu kürzen. "Die Lage auf dem Arbeitsmarkt erfordert keine Quasi-Frühverrentungsformen". Ältere Arbeitnehmer werden als Fachkräfte gebraucht", so Lindner gegenüber dem Düsseldorfer "Handelsblatt".

Damit dürfte er bei der Koalition auf Gegenwehr treffen, denn erst 2008 wurde die Bezugszeit von 18 Monaten verlängert. Nun hofft Lindner auf den Mut der Union, denn immerhin könne man 1,5 Milliarden Euro im Jahr durch diese Kürzung sparen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: FDP, Kürzung, Ältere, Arbeitslosengeld, Christian Lindner
Quelle: www.welt.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2011 08:26 Uhr von Pew_Pew
 
+19 | -1
 
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News falsch: Ab 58 hat man sogar Anspruch auf 24 Monate Alg, wenn man in den letzten 4 jahren versicherungspflichtig angestellt is. War man z.b. Dennoch nur 2 Jahre gearbeit, dann gibts auch nur 12 monate alg... Bereits die Quelle ist falsch...

Außerdem gabs die selbe forderung schon letztes jahr im sommerloch
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10.08.2011 08:28 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+35 | -0
 
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Oh jeh, wie wird dies die Braut Lindners die ZEIT-Redakteurin Dagmar Rosenfeld - nun ihren Lesern verkaufen?

In ihren Artikeln verkauft sie ihren Schatz doch immer als das neue soziale Gewissen der Klientel-Partei FDP.

In ihrer Reportage "Herz oder Hartz" – böse Zungen würden es Wahlkampf-Flyer nennen - schwärmt sie, der FDP-Jungstar interpretiere Liberalismus "sozialverträglich", er sei "weder scheu wie ein Reh noch autokratisch wie ein russischer Machthaber", ein Mann der klaren Vorstellung, jemand der für "Fairness", Chancengleichheit und frühkindliche Förderung eintritt – und überhaupt, mit der "Steuersenkungsdebatte" seiner Partei will Lindner – obwohl seit 1994 dabei – nichts zu tun haben.

Irgendwie passt Lindners Vorschlag nicht zu dieser ZEIT-Wahlwerbung für die FDP....

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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10.08.2011 08:34 Uhr von haguemu
 
+12 | -6
 
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Die FTP soll gekürzt werden: am besten auf unter 3 Prozent!

Da hat man sein Leben lang gearbeitet und vielleicht etwas private Vorsorge für das Alter getroffen, schon wittert die FTP wieder ein Opfer um die Steuergeschenke für Reiche gegenfinanzieren zu können.

Alle die das letzte Mal FTP gewählt haben sollten mal ihren Lohnsteuerjahresbescheid zur Hand nehmen, nur wenn sie über 250 000 Euro zu versteuern haben (Verheiratete natürlich das Doppelte) könnten sie richtig liegen.
Aber auch nur wenn ihnen der Rest der Gesellschaft egal ist!
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10.08.2011 08:40 Uhr von tiefschneetaucher
 
+20 | -0
 
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1,5 Mrd könnte man sparen ? Hmm und wieviel könnte man wohl verdienen wenn man die Mövenpicksteuer wieder abschafft ? Tolle Idee Herr Lindner.
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10.08.2011 08:44 Uhr von Yoshi_87
 
+21 | -5
 
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Die FDP: Die FDP ist, für mich, wie die NPD. Nicht wählbar.
Das Niveau ist das Gleiche, auch wenn die Richtung eine andere ist.
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10.08.2011 09:10 Uhr von Mankind3
 
+9 | -1
 
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man: könnte noch viel mehr sparen, wenn man nicht Milliarden in EU Rettungsschirmen verheizen würde.

Aber hey, da gehts ja um das Geld ihrer "kumpels" in den Banken.
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10.08.2011 09:48 Uhr von machi
 
+18 | -0
 
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ja, werden gebraucht aber nicht eingestellt ... Holzkopf
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10.08.2011 09:54 Uhr von SNnewsreader
 
+6 | -0
 
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Ich hätte da eine andere Idee: das Politiker ebenso Pension erhalten wie Arbeiter Rente beziehen und nicht nach 4 Jahren so viel bekommen, wie ein Arbeiter nach 40 Jahren Arbeit (oder sogar mehr).

Ich bin mir sicher das das Schmiergeld ausreicht die Lücke zu schließen.
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10.08.2011 10:00 Uhr von leerpe
 
+10 | -0
 
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Gut Herr Lindner: Das sind genau die Aussagen, die die Regierung und vor allem ihre Partei im derzeitigem Umfragetief benötigen. Da sieht man es wieder einmal, von was für Vollidioten wir regiert werden. Ich muss wirklich feststellen, dass bei der FDP immer noch einer bescheuerter ist als der Andere. Ich hoffe nur, dass die Zeit zu den nächsten Wahlen schnell vergeht, damit diese Splittergruppe endliche in der Versenkung verschwindet.
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10.08.2011 10:06 Uhr von SNnewsreader
 
+7 | -0
 
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@leerpe Der Name FDP ist Programm: (F)ast (D)rei (P)rozent
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10.08.2011 10:10 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+7 | -0
 
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und wieder ein sau dummer politker der keine ahnung hat wie es auf der straße aussieht

ältere menschen werden als fachkräfte gebraucht?

ja super nur stellen die firmen in deutschland eher selten .. sehr selten ältere menschen ein
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10.08.2011 10:23 Uhr von Floxxor
 
+7 | -0
 
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lol: hat die FDP mal wieder ein Fettnäpchen zum reintreten gefunden^^
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10.08.2011 11:28 Uhr von KingPiKe
 
+5 | -1
 
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Widerspruch: Ist doch ein dicker Widerspruch.
Wenn die Älteren wegen dem angeblichen fachkräftemangel eh alle einen Job haben, dann braucht man das ja nicht kürzen. Bezieht ja eh kaum noch einer.
Wenn es doch noch so viele sind, die ALg1 beziehen, dann scheint das wohl doch nicht zu stimmen.
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10.08.2011 11:33 Uhr von ChaosKatze
 
+4 | -0
 
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ich bin dafür dass man deren diäten runterkürzt...
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10.08.2011 11:38 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -0
 
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Die FDP hat wohl keine Lust mehr auf die nächste Wahl ? oder was !

Das kommt davon wenn man eine "Bubi-Partei" mitregieren lässt - da drehen die gleich am "Ego-Rad"

ts ts .....
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10.08.2011 11:42 Uhr von Kappii
 
+2 | -0
 
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@KingPiKe: Das hab ich auch erste gedacht. Aber für Lindner versteckt sich die Logik wohl da drin, das Menschen die kurz vor dem Eintritt in das Rentenalter stehen, weniger Motivation darin sehen sich noch um einen neuen Job zu kümmern wenn sie bis zur Rente ALG1 beziehen können. Aber naja, Bürger die sich das leisten können, können auch ein halbes Jahr weniger verkraften.

Die FDP hat wohl eine Versammlung die sich darum kümmert wie man noch unbeliebter wird.
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10.08.2011 11:52 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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Das ganze Rentensystem ist sozial ungerecht. Mich wundert das das noch keiner angesprochen hat.

Wenn man Geld sparen will kann man bei den Diäten anfangen, und zwar bei denen die Diäten kassieren und nebenbei noch für Lobbyarbeit bezahlt werden, weil das ist wie Harz4 und nebenbei arbeiten gehen. Die Diäten waren dazu gedacht das die Herren Politiker nicht auf die Wirtschaft angewiesen sind und sich voll dem Volk zuwenden können und nicht als Bezahlung für den Job wie man es jetzt so hindreht um das Kassieren von mehreren Seiten zu verteidigen.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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10.08.2011 12:00 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Ab 58 werden Ältere nicht als Arbeitslose gezählt: Der Trick seiner Forderung besteht darin, daß Ältere ab 58 für die Arbeitslosenstatistik sowieso nicht als Arbeitslose gezählt werden. Da sie ja nicht als Arbeitslose gezählt werden, sind sie halt auch nicht arbeitslos, weshalb Lindner den ihm wohl bekannten Trugschluß in der Öffentlichkeit zieht, daß sie ja gebraucht werden. Sie werden aber nur deshalb gebraucht, weil sie ja rein statistisch gesehen nicht arbeitslos sind. Sie sind zwar im faktischen Sinn arbeitslos, aber eben nicht bei der Veröffentlichung der statistischen Zahlen in Nürnberg. Da sie aber statistisch nicht arbeitslos sind, ist nach der Logik Lindners nicht einzusehen, warum sie einen vollen Anspruch auf ALGI haben sollen. Dies ist um so gravierender, weil gerade in diesem Alter viele aufgrund mangelnder Blauäugigkeit (ein Marktvorteil für die Jungen) aus den Betrieben abgeschoben werden und damit aufgrund hoher Betriebszughörigkeit für die Bundesagentur für Arbeit sehr teuer sind.

Es ist also eine rein juristische Logik, die aus der jeweiligen juristischen Definition verschiedener Sachverhalte herrührt und dann zu dieser asozialen Schlußfolgerung der Ausgrenzung zusammengeführt wurde.

Das Prinzip heißt: Wegdenken

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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10.08.2011 12:13 Uhr von Pilot_Pirx
 
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Lindner ist also auch nur: ein dummes korruptes A*loch

Nach solchen Forderungen wäre es sinnlos, sich noch mit seinen Thesen auseinanderzusetzen.
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10.08.2011 13:58 Uhr von Serverhorst32
 
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Generell möchte die FDP: die Renten senken, da ja ältere Menschen sich schlechter wehren können und die FDP wohl eh nicht so gerne wählen.

Außerdem will die FDP noch änger mit der CDU/CSU kooperieren und vorallem mit Herrn Misfelder, der ja vorgeschlagen hat, dass ältere Menschen keine prothesen mehr bekommen sollen (in form von Hüftgelenken) weil sich das ja eh nicht mehr lohnt im höheren Alter.


Da fragt man sich natürlich wie lange es noch dauert, bis die FDP fordert, dass man alte Menschen aus kostengründen einschläfert.

Ich bin mir sicher, dass irgendein Dr. Plagiatis bei der FDP schon einen Plan in der Schublade hat. Bei der FDP haben die ja fast alle so geklaute Doktor Titel :D
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10.08.2011 14:32 Uhr von Pilot_Pirx
 
+3 | -0
 
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vor allem will die FDP: den Staat "verschlanken" meint möglichst viele Leistungen privatisieren, sodass das Geld in die Privatwirtschaft fliesst und dort damit ein großer Reibach gemacht werden kann, dessen Risiken aber letztendlich weiterhin die Bürger tragen.
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10.08.2011 15:22 Uhr von dragoneye
 
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linke Meinungsdiktatur, wir kommen: Wenn man sich die Kommentare hier durchliest, kann man nur denken: Gute Nacht, Deutschland. Die meisten Kommentare sind einfach nur grotte.

Es ist kein Wunder, daß die FDP bei 3 Prozent liegt, wenn der Pöbel soviel Scheisse in eine Nachricht interpretiert, die vom Grundgedanken eigentlich sinnvoll ist. Man kann darüber streiten ob oder nicht. Fakt ist aber, daß Deutschland vor massiven Problemen steht. In 10 Jahren werden viel mehr Menschen von sozialen Transfers leben müssen. Und das kann sich der Staat auf lange Sicht nicht leisten.
Und kommt mir jetzt nicht mit "die Banken, lalala."
Jeder kleine Reformversuch wird irgendwie in die Ecke Atomlobby/Waffenhändlerlobby/Kinderschänderlobby gedrückt.

Und dann wird in einem Kommentar die FDP mit der NPD verglichen. Das kann auch nur von einem linken Spinner stammen. Zitat Westerwelle: "Man muss schon wirklich linksextrem in der Birne sein, wenn Leistungsgerechtigkeit als rechtsradikal gilt." an die Adresse von Frau Künast (GRÜNE).

Deutschland steht im Moment relativ gut da. Weswegen? Wegen "neoliberaler" Reformen wie HartzIV und Agenda 2010 umgesetzt von den ach so sozialen Parteien SPD und Grün. Und ein Teil dieser Reformen war eben das angesprochene Paket über die Kürzung des Arbeitslosengelds für Ältere.

Hat auch super funktioniert, bis dann auf Initiative von Kurt Beck SPD dieses sinnvolle Instrument wieder abgeschafft worden ist.

http://www.stern.de/...

Zitat:"

Haben das die Hartz-Reformen geändert?

Ja, für Unternehmen ist das Entlassen von Älteren nun nicht mehr so attraktiv wie vor der Hartz-Reform. Man muss sich nur mal die Statistik anschauen. Die Erwerbstätigenquote der Älteren hat innerhalb von drei Jahren von 40 auf 50 Prozent zugelegt. Das ist das Ergebnis der veränderten Bezugsbedingungen und der veränderten Frühverrentungsmöglichkeiten. Und da ist noch kein Ende des Trends absehbar. Diesen Effekt will Beck jetzt wieder kaputt machen."

So, das war 2007 und das Ergebnis ist, daß es wieder mehr ältere Arbeitslose gibt.
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10.08.2011 15:43 Uhr von SpEeDy235
 
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die: (F)reie (D)eppen (P)artei sollte lieber erst mal zusehen wie sie aus ihrem Dauer-Umfragetief heraus kommt.
Oder gleich die komplette Partei auflösen, die braucht sowieso keiner mehr. Geht Mövenpick-Eis essen und lasst die älteren Leute in Ruhe! Ein weiteres Mal hat sich die FDP unwählbar gemacht, welcher Trottel soll euch jetzt noch wählen? Schleimer-Partei! Der gemeine und intelligente Wähler wählt hoffentlich das nächste Mal jemand anderes.
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10.08.2011 15:44 Uhr von dieterzi
 
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die Protagonisten: der FDP sollten sich nun endlich Gedanken darüber machen wie sie sich selbst abschaffen. Was überflüssigeres und gefählicheres (für nicht Reiche) wie die Mitglieder dieser Partei gibt es in der politischen Landschaft Deutschlands nicht.
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10.08.2011 16:52 Uhr von xjv8
 
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ich dachte: immer, man hätte bei der FDP was gelernt, aber nein, die schreien immer noch nach Prügel. Sollen Sie haben Herr Lindner, schon bei den nächsten Wahlen.

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