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China: Die Inflation steigt und steigt

Die Regierungen in Europa und den USA kämpfen mit ihren Staatsschulden, in China dagegen heißt das Problem Inflation. Schon wieder ist die Teuerungsrate im Vergleich zum Vormonat gestiegen und zwar um 6,5 Prozent.

Besonders die Preise für Nahrungsmittel sind gestiegen und belasten die Geldbörsen der Chinesen. So kostet zum Beispiel Schweinefleisch fast 60 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

Die chinesische Zentralbank hat in den vergangenen Monaten die Zinsen schon mehrmals erhöht, um der Geldentwertung Einhalt zu gebieten. Genutzt hat es bisher nur wenig.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Geld, Problem, Inflation, Zinsen
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2011 15:10 Uhr von kingoftf
 
+16 | -5
 
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Und dann: platzt die Automobilblase und BMW Audi, VW und Co rufen nach Superangie
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09.08.2011 16:08 Uhr von Peitschendoc
 
+13 | -0
 
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hab ich nicht neulich gehört, das die chinesische Regierung die eigene Währung künstlich unten hält um am Weltmarkt weiter wachsen zu können?
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09.08.2011 16:24 Uhr von bigfoe
 
+14 | -1
 
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@ephemunch: Auch ein Problem-Ignorant sollte langsam erkennen, dass es solche gibt.
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09.08.2011 16:57 Uhr von rgh23
 
+5 | -1
 
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Es gab doch den Zusammenbruch! @ephemunch

Naja, war es denn nicht eher so, dass jahrelang niemand die Gefahr sah? Und dann kam es zur größten Wirtschaftskrise seit den 1920er Jahren, an deren Folgen wir (=europ.Staaten/USA) gerade leiden.

Und Professor ist Hans-Olaf Henkel mit seiner Unwissenheit nicht! Seine Ideen sind haaresträubend und schaffen es nur in die Medien wegen seiner Prominenz.
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09.08.2011 17:11 Uhr von sundiego
 
+10 | -0
 
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ephemunch: Lebst du auf einer einsamen Insel oder warum siehst du die Probleme nicht?!

Du brauchst dich doch nur umzuschauen, an jeder Ecke sind Probleme! Und nur weil du von den "großen" Problemen nichts direkt mitkriegst, heisst es nicht, dass da keine sind!
Die Medien können doch selbst einen haufen Kacke schön reden, was willst du denn von denen hören?

Die "große Krise" wird kommen, da gebe ich dir Brief und Siegel drauf.
Ob es jetzt ein paar Monate dauert oder noch ein paar Jahre, das hängt davon ab, wie gut sie es noch hinauszögern können.
Das ganze ist nämlich keine Rettung sondern ein hilfloses hinauszögern.
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09.08.2011 19:30 Uhr von sundiego
 
+4 | -1
 
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ephemunch: Wir sind doch schon mitten drin.
Oder glaubst du man sucht sich einen Tag aus und sagt dann: "so, heute machen wir mal eine Weltwirtschaftskrise"? :-D

Und was du willst oder nicht, kannst ja deinem Friseur erzählen.
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10.08.2011 07:27 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+2 | -0
 
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Bei der News fehlt der wichtigste Teil nämlich die Hauptursahe für die Inflation

In China steigen die Löhne gewaltig, da die Regierung die Fehler im Westen nicht zu wiederholen gedenkt und die sozialen Schieflagen rechtzeitig erkennt.

Der Unterschied zur Inflation in Deutschland ist folgender:
Hierzulande gibt es Hyperinflation trotz fortgesetzter Real(!)lohnverluste.

Auf gut Deutsch: Wir stehen in der Bundesrepublik vor der neuartigen Situaton, dass der Inflation keine gestiegenen Löhne gegenüber stehen.

Warum dies so ist?
Die Euro-Blasenwirtschaft auf Pump und Sozialisierungsbasis monetarisiert derzeit Gehälter und Ersparnisse.

Wie die Politik das ausnutzt:
Neuerdings ist von "importierter Inflation" die Rede. Im Prinzip verteuert sich durch die künstlich niedriggehaltene nationale Währung in Deutschland importierte Ware aus China, da dort die Menschen am Wirtschaftswachstum zunehmend beteiligt werden, die Löhne (und somit Inflation) wachsen..

Währungsspezialist John Taylor von FX Concepts sagte vergangenen Herbst in einem Interview ggü. der FAZ, dass der "deutsche Euro" über 1,80 Dollar wert sei, der Mittelmeer-Euro hingegen nur 0,80 (Dollar-)Cent.

Durch die künstliche Abwertung zum Schaden der hiesigen Arbeitnehmer verteuern sich freilich Importe aus diesen Ländern - die übrigens auch auf die Inflation in Deutschland zunehmend durchschlagen, da ihr Anteil höher ist als jener aus der gesamten südlichen Eurozone und Frankreich zusammen. Gerade die Deutschen haben eurozonen-weit verglichen einen enorm hohen Anteil an Asien-Importware, weswegen wir auch hier in Kürze einen massiven Inflationsschub erleben werden.

Lohnerhöhung in Deutschland ist laut EZB-Präsident Trichet tabu - dies würde die Inflation in der Eurozone angeblich vollends in die Höhe treiben.

Ist es nicht pervers? Während man in der südlichen Eurozone wieder fleißig Löhne erhöht (Bsp. Spanien gut 3% im Durchschnitt in 2011 trotzt 22% Arbeitslosenquote), warnt man die Euro-Verlierer hierzulande vor Lohnforderungen?

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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