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Unfruchtbare Moskito-Männchen sollen zur Ausrottung von Malaria beitragen

Britische Wissenschaftler vom Imperial College in London haben im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" einen vielversprechenden neuen Ansatz zur Ausrottung der lebensbedrohlichen Tropenkrankheit Malaria präsentiert.

Wie sie feststellten, paaren sich Weibchen der Stechmückenart Anopheles gambiae sensu stricto, die für die Großzahl der Malaria-Erkrankungen in Afrika verantwortlich ist, nur ein einziges Mal. Wie beobachtet, können sie nicht "zwischen einem fruchtbaren und einem unfruchtbaren Partner unterscheiden".

Die Forscher sorgten mit der Hinzugabe eines Proteins in die Moskito-Eier dafür, dass die Entwicklung der Hoden nicht stattfindet. Die daraus entwickelten Männchen paarten sich dennoch mit den Weibchen, die trotz erfolgloser Vermehrung keinen weiteren Paarungsversuch unternahmen.


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Malaria, Männchen, Moskito, Ausrottung
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2011 13:51 Uhr von SClause
 
+4 | -3
 
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Titel: Unfruchtbare Moskito-Männchen sollen zur Ausrottung der Stechmückenart Anopheles gambiae sensu stricto beitragen
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09.08.2011 13:55 Uhr von weg_isser
 
+4 | -1
 
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Aha also wird eine Rasse ausgerottet, da sie sich nicht mehr vermehren kann, und das nur für uns...okay...
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09.08.2011 14:35 Uhr von lina-i
 
+7 | -1
 
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und irgend wann beginnt: dann das große Fischsterben, da die Fische keine Mückenlarven mehr finden und verhungern....
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09.08.2011 15:46 Uhr von Again
 
+1 | -1
 
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Wenn: Mücken aussterben juckts mich nicht.

Ich denke mal, dass das sowieso nicht gut gehn wird. Auf Dauer setzen sich dann wohl Mücken durch, die sich öfters befruchten lassen, oder vielleicht die Partner unterscheiden können.

Trotzdem ein interessanter Ansatz.

[ nachträglich editiert von Again ]
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09.08.2011 15:57 Uhr von tulex
 
+0 | -0
 
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@lina-i: Die biologische Nische wird von einer anderen Spezies ausgefüllt werden.
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09.08.2011 19:22 Uhr von face
 
+2 | -2
 
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Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluß vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr feststellen,
daß man Geld nicht essen kann
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12.08.2011 23:37 Uhr von ChampS
 
+0 | -0
 
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jau: @ face word !

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