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Mecklenburg-Vorpommern: Linke zoffen sich wegen Berliner Mauer

Im Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der Linkspartei ist Streit über Sinn und Zweck des Baus der Berliner Mauer ausgebrochen. Das stößt der Bundespartei in Berlin sauer auf. Grund: Das Thema passt nicht zur bevorstehenden Landtagswahl.

"In unserer Partei gibt es außerhalb dieses Landesverbandes keine Debatte über den Mauerbau", beeilte sich Vorstandsmitglied Ulrich Maurer in Berlin zu erklären. Und weiter: "Der Bau der Mauer war inhuman, ein schwerer politischer Fehler."

Das sehen einige Parteimitglieder offenbar anders. Sie sind der Auffassung, dass es zum Mauerbau keine Alternative gegeben habe und dadurch eine "Phase friedlicher Koexistenz" eingeleitet worden sei. Nun plant die Bundespartei eine eigene Erklärung zum Thema in den kommenden Tagen.


WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Streit, Die Linke, Mauer, Mecklenburg-Vorpommern, Berliner Mauer
Quelle: www.focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2011 12:49 Uhr von Bayernpower71
 
+5 | -3
 
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Haben die Linken in MV: keine besseren Themen als eine Mauer, die vor über 20 Jahren umgefallen ist??????
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09.08.2011 12:59 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -6
 
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Ohne Mauer bzw. Grenzanlagen hätte die DDR nicht überlebt. Ganz einfach aus dem Grunde da das meiste subventioniert war und so mit billig. Hätte man an der Grenze nicht wild rumgeballert auf alles was rein oder raus wollte hätte sich keiner dran gehalten und man hätte rausgeschleppt ohne Ende. Ist traurig aber wahr.

Als die Grenzen offen waren hat man es am besten gesehen. Ich bin in Ostberlin aufgewachsen, ich kannte es nicht das die Läden leer waren. Zur Wende stand ich das erste mal in Läden die völlig leergekauft waren.
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09.08.2011 14:45 Uhr von mia_w
 
+5 | -1
 
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Ein Staat hat, anstatt die Möglichkeit zu nutzen und die Gründe für die Hundert-tausendfache Abwanderung zu beseitigen, lieber die Bürger eingesperrt. Wer das als einzige Möglichkeit bezeichnet lebt wohl noch 1961.

Natürlich hätte die DDR nicht überlebt. Die Frage sollte doch sein: Warum wollten so viele, solange nach dem Krieg, abwandern? Es geht sicher nicht nur um wirtschaftliche Faktoren. Hat doch die SED schon 1953 gezeigt, was sie von der Meinung des Volkes hält.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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09.08.2011 15:09 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -6
 
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@BastB das glaubst du :) Weißte warum so viele rüber wollten? Weil sie dachten ihnen fliegen die gebratenen Tauben von alleine in den Mund und die Strassen im Westen sind mit Gold gepflastert :)

Es sind eine Menge Leute die ausgewandert sind wieder zurück gekommen weil sie gemerkt haben das der Westen doch nicht so goldig ist wie alle sagen.
Im Falle einer Massenflucht wären die meisten sowieso in Asylantenlager gekommen. Meinst du im ernst es hätte für alle Arbeit gegeben? Solange immer nur wenige kamen wurde schön im Westen gesorgt das diese Leute gut bezahlte Jobs bekommen damit sie ihren Verwandten im Osten sagen können "guckt, hier gibts Arbeit und nen Haufen Geld und ich kann mir nun alles leisten. Das ist Freiheit.".

Die Leute im Osten hatten Vorstellungen (die propagandistisch vom Westen verbreitet wurden) die einfach nicht stimmten. Hätten die Menschen im Osten geahnt das Massenarbeitslosigkeit und Ellenbogengesellschaft das Ergebnis der Wiedervereinigung sein wird hätte 3/4 der Bevölkerung einen Rückzieher gemacht. Deswegen wurde die Wiedervereinigung auch so schnell betrieben,damit genau das nicht passiert. Man ist einfach im Osten übers Ohr gehauen worden, wie ein Vertreter der dir was ganz schnell verkauft und sich aus dem Staub macht bevor du erkennst das es eine Mogelpackung ist und du dein Geld zurück haben willst.

Das man wollte das der Westbürger im Osten einkauft ist einfach nur mal falsch. Der Osten hatte für solche Sachen Handels bzw. Produktionsverträge um an Devisen zu kommen nicht aber mit den Lebensmitteln die subventioniert im Osten verkauft wurden, weil die wurden für die Ostbevölkerung billiger verkauft nicht für die Westbevölkerung die durch Umtausch mehr Geld zur Verfügung hatten und somit Ausverkauf betreiben konnten.

Zur Wendezeit hast du Haufenweise Westberliner in den Gaststätten und Läden gesehen die gerafft haben. Warum haben sie das getan wenn denn alles so scheiße war was der Osten hergestellt hat? Wenn was scheiße ist dann kauf ich das nicht. Aber wenn man ein Bier in der Kneipe für umgerechnet 0,10 DM dann kann man schon zugreifen gelle. Das was damals zur Wende abging wäre schon früher passiert wenn die Grenzen offen gewesen wären. Das hätte die DDR schneller in den Ruin gebracht als die paar Hanseln die unbedingt Coca-Cola und Bananen wollten und deswegen abgehauen und mit 90%iger Sicherheit irgendwann wieder zurück gekommen wären.

Und Gehirnwäsche wird jetzt auch betrieben nur eben im kapitalistischen Stile. Sieht man daran das man es als normal empfindet wenn einer Millionen verdient während der andere nur das nackte überleben hat obwohl er härter und mehr arbeitet als der mit den Millionen. Oder das beliebte "Angebot und Nachfrage"-Spiel wenns darum geht die Preise hochzutreiben um noch mehr raffen zu können.

Nüchtern betrachtet ist das jetzige System kranker als das damalige in der DDR. Nichts menschliches, es geht nur noch um Geld. Man hat sich so über das System der DDR muckiert , wegen Diktatur, dabei ist es jetzt nichts anderes, nur das du die Riege die das sagen hat jetzt nicht sehen kannst weil die sich hinter den "Volksvertretern" versteckt. Heißt dieses system ist genauso dreckig wie das damals in der DDR, allerdings hätte man was aus dem DDR-System machen können (die Wende hat es ja gezeigt, war nur der falsche Weg) mit dem jetzigen System geht es nicht mehr.

Geh mal auf die Strasse mit dem Ziel das System in ein sozialistischen System umzuwandeln, dann wirst du sehen wie sich die "Demokratie" sich gegen dich wendet.
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09.08.2011 15:38 Uhr von zocs
 
+1 | -1
 
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Sicher lässt sich darüber streiten und philosophieren .... ABER
haben wir nicht echte AKTUELLE Probleme, die es zu lösen gilt ??!?!?

Leider spinnen bei den Linken auch manchmal welche, genau wie in den anderen Parteien ...
Man kann meinen, die "Politiker" haben echt nix besseres zu tun, als sich über Unwichtiges das Maul zu zerreissen.
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09.08.2011 19:11 Uhr von mia_w
 
+4 | -0
 
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Ein Hauptmerkmal: der "es war alles nicht so schlecht" Denker ist immer der Vergleich mit dem anderen D.
Der steht hier aber nicht zur Debatte.
Es geht einzig allein um Fragen der DDR, und warum Mauer, warum Stasi, warum Mauertote und dies und das.
Also: Warum ist sie gescheitert? Zu sagen, jetzt ist es nicht besser als Ausrede, ist mehr als nur schwach.

Das System BRD und seine Schwächen ist eine andere Baustelle.
Jetzt ist auch nicht alles schlecht, oder?

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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09.08.2011 21:43 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -3
 
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@BastB Quatsch, die meisten die dort abgehauen sind hatten eh zum großen Teil ihre Familien im Westen.

"Das ist Unsinn. Wenn es in der DDR etwas im Überfluss gab, dann waren es Grundnahrungsmittel wie Brot (welches man sogar an die Schweine verfüttert hat, weils billiger als richtiges Schweinefutter war), "

Falsch. Brot wurde aus den Speckitonnen verfüttert. Du tust so als ab die DDR Brot backen ließ um Schweine zu füttern. Blöde Behauptung und unterstellt das die alle bekloppt waren.

"Zu einem Großteil hat die DDR Waren produziert, die der DDR Bürger nie kaufen konnte, die direkt in den Export gingen. "

Ebenfalls falsch. Nicht zum großen Teil sondern nebenbei. Die DDR war in erster Linie Selbstversorger, d.h. es wurde zum großen Teil für den eigenen Bedarf produziert und davon ging ein großer Teil als Reperaturen an die Sowjetunion.

Und sag mal was verstehst du nicht darunter das sämtliche Nahrungsmittel subventioniert waren? Da ist nichts mit "man hat profitiert vom Konsum der Ausländer".
Junge der DDR gings wirtschaftlich nicht umsonst nicht so gut weil die Währung nichts wert war und man dadurch die dringend benötigten Importstoffe kaufen konnte wovon man aber nun mal in Deutschland abhängig ist (auch jetzt noch). Da dreht man sich im Kreis.

"Und das ist auch gut so. Füge dem sozialistisch noch ein "National" hinzu. Würdest du das wollen? Solche Systeme darf es auf unserem Boden nicht mehr geben."

Der Sozialismus ist ansich keine schlechte Sache. Jeder hat Arbeit, es gibt kein Arm und Reich. Allen geht es gleich gut, alle profitieren von der Gesellschaft.
Nur wer will schon das es allen gut geht, ist es doch besser wenn jeder sich der nächste ist, gelle. Das mit den "national" überlese ich einfach. Kein Ahnung was das soll. Wahrscheinlich genauso falsch wie dein Vergelich DDR mit Sozialismus. Die DDR war ein Konstrukt was denke ich mal niemals im Sinne von Marx und Engels und Thälmann gewesen ist. Aber wie bei allen Regierungsformen heben die Regierenden irgendwann ab und machen nur das was sie meinen ist gut fürs Volk.

"Man kann ja von dem aktuellen System halten, was man will, man hat aber, im Gegensatz zur DDR, jederzeit die Möglichkeit, sein Glück woanders zu suchen. Niemand wird dich aufhalten, in der DDR waren es die Mauerschützen."

In meiner Klasse sind damals auch die Familie einer Klassenkameradin in den Westen gegangen. Ganz legal Ausreise gestellt und hat funktioniert. Die Anträge haben nur etwas länger gedauert, aber es ging.
Militärische Objekte werden auch mit scharfen Schuß bewacht, nichts anderes war die Grenze auch. Man hat da nichts zu suchen gehabt.
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09.08.2011 22:01 Uhr von mia_w
 
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Um Gottes Willen. "In meiner Klasse sind damals auch die Familie einer Klassenkameradin in den Westen gegangen. Ganz legal Ausreise gestellt und hat funktioniert. Die Anträge haben nur etwas länger gedauert, aber es ging.
Militärische Objekte werden auch mit scharfen Schuß bewacht, nichts anderes war die Grenze auch. Man hat da nichts zu suchen gehabt. "

Das ist ja an Verharmlosung und Verallgemeinerung nicht zu überbieten.

Militärische Objekte mit der innerdeutschen Grenze vergleichen!
Die Hinterbliebenen, denunzierten, tagelang verhörten, der Maueropfer sehen das bestimmt genauso.

Man ist das traurig.

[ nachträglich editiert von mia_w ]

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