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FDP macht Alternativ-Vorschlag zur Pkw-Maut

In die Diskussion um die Einführung einer Pkw-Maut in Deutschland hat die FDP jetzt einen weiteren Vorschlag eingebracht.

Nach den Vorstellungen von Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) sollte die Kfz-Steuer komplett entfallen und dafür die Mineralölstauer entsprechend erhöht werden.

Bode sieht darin ein gerechteres System, weil es dem Nutzerprinzip entspricht. Nur wer tatsächlich fährt werde zur Kasse gebeten. der Verwaltungsaufwand sei ebenfalls geringer als bei der Einführung einer separaten Pkw-Maut.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Maut, Vorschlag, Alternativ, Pkw, PKW-Maut
Quelle: www.morgenpost.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2011 12:06 Uhr von kickingcrocodile
 
+22 | -2
 
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Alles Blödsinn, reines Sommertheater, sonst nichts. Das Thema wird im Sande verlaufen, schon deshalb, weil es wichtigere Fragen gibt. In dieser Legislaturperiode gibt es keine Pkw-Maut hat die Kanzlerin betont - und in der nächsten gibt es eine andere Regierung (sage ich).
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09.08.2011 12:14 Uhr von usambara
 
+26 | -0
 
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also nicht mehr die Frage ob, sondern nur noch wie...man noch mehr Geld den Menschen aus der Tasche zieht.
Bei Wahlversprechen immer an das Gegenteil glauben!

[ nachträglich editiert von usambara ]
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09.08.2011 12:23 Uhr von Andreas-Kiel
 
+36 | -3
 
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Hmmmm, mal nachrechen: Sprit wird 13 ct teurer. Bei einem Beispielverbrauch von 6 l/100km und einer Steuer von z.B. 150 € würde ich bei einer Fahrtstrecke von ca. 19.000 km Plusminusnull herauskommen.

Nur blöd, daß ich Pendler bin und pro Jahr ca. 30.000 km fahre.

Am Ende wären also wieder Mal die Pendler die Blöden. Es wird erwartet, daß man für seinen Arbeitsplatz flexibel ist, bekommt aber immer nur einen Tritt in den Hintern vom Staat.

GEGENVORSCHLAG:
PKW Maud, Pauschale z.B. 150 €/Jahr und dafür fällt die Steuer komplett weg.
Damit ist jeder deutsche Autofahrer in etwa +- Null, aber es werden (wie in anderen europäischen Ländern üblich), auch ausländische Benutzer zur Sanierung herangezogen.

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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09.08.2011 12:28 Uhr von Bayernpower71
 
+14 | -0
 
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höhere Mineralölsteuer? dann tanken die ausländischen PKW und LKW halt noch fix vor der Grenze voll.

Oder tanken gerade so viel dass sie noch ins nächste Land kommen.
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09.08.2011 12:39 Uhr von Serverhorst32
 
+26 | -2
 
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Warum überhaupt Steuer erhöhen??? Wenn das Geld der KFZ Steuer und der Mineralölsteuer tatsächlich dafür verwendet würde die Straßen in Schuss zu halten und die Brücken zu sanieren, dann hätten wir nur noch TOP Autobahnen und Straßen. Tatsächlich wird das Geld aber zweckentfremded und man nutzt es einfach für andere Dinge.

Dann behauptet man es ist kein Geld für die Sanierung der Straßen da wir müssen Steuern erhöhen.

Das ganze ist ein einziger Betrug am Bürger.

Aber hauptsache die Bürger wählen weiter CDU oder SPD ... danke liebe Wähler.
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09.08.2011 12:44 Uhr von spatenkind
 
+7 | -2
 
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@ Andreas Kiel: 150 € pro Jahr? sry ich zahl lieber KFZ Steuer als ne maut.
Was denkst du denn wie die Autofahrer der anderen Länder reagieren werden, wenn sie in den Sommer oder Winterurlaub wollen? Glaubst du ernsthaft die würden mal eben locker 150 € zahlen, nur damit die unsere Straßen nutzen dürfen? NEVER!
Wir sollten eine Maut einführen wie in der Schweiz. Jahresplakette für 20 - 30 € und im Gegenzug vielleicht die KFZ Steuern ein wenig runter.
Ich versteh einfach nicht warum unsere Regierung immer so übertreiben muss....

Auch der Vorschlag der FDP ist mehr als Hirnrissig.
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09.08.2011 12:56 Uhr von John2k
 
+5 | -1
 
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Warum: keine normalen Vignette für 30€ pro jahr? Wenn sich die Benzinpreise erhöhen, dann belastet es wieder bloß die Deutschen und zwar die Schlechtverdiener. Ausländer werden vor der Grenze tanken und schon haben sie alles umgangen. Reiche und Unternehmer können das dann einfach von der Steuer als Betriebskosten absetzen. Es ist die mieseste Idee des Jahres. Man hat wieder eine Möglichkeit gefunden den armen mehr Geld aus der Tasche zu ziehen und alle anderen zu verschonen.

[ nachträglich editiert von John2k ]
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09.08.2011 13:13 Uhr von Andreas-Kiel
 
+7 | -1
 
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@Spatenkind: war ja nur ein Beispiel. Man könnte ja auch Monatsplaketten für z.B. 10 € und Jahresplaketten für z.B. 50 € einführen und dafür die Steuer um 50 € senken.

Mir geht es nicht um einzelne Zahlen. Mir geht es darum, daß der "normale" deutsche Autofahrer nicht noch mehr zur Kasse gebeten wird, sondern auch ausländische Benutzer der Straßen etwas bezahlen sollen.
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09.08.2011 13:35 Uhr von jpanse
 
+0 | -0
 
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@ Spatenkind: Die Plakette kostet z.Z. noch 40 CHF das sind beim aktuellen Kurs fas 40 €...

Man denkt auch in der CH über eine Erhöhung der Maut nach. Das bisherige System macht für Touristen keinen Sinn weil die eine Jahresplakette kaufen müssen. auch wenn sie nur 1x in eine Richtung durchfahren. Österreich macht es da besser.
Das mit den 40 CHF wird auch hier in der CH über kurz oder lang nicht so bleiben. Ich glaube gehört / gelesen zu haben das es doppelt so viel kosten soll. Warten wir es ab.
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09.08.2011 13:56 Uhr von spatenkind
 
+0 | -0
 
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@ jpanse: bei meinem letzten Italien-Urlaub 2009 habe ich hier in Aachen beim ADAC 21 € für die schweizer Jahresplakette bezahlt.
Fand ich absolut ok, auch wenn ich nur durchfahren musste.
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09.08.2011 13:57 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"STIMMT´S? Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein PKW?
... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?
Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch ein Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50 625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. Das sollten vielleicht auch die Befürwort einer Pkw-Maut bedenken: Geht es nur um den tatsächlichen Schaden, den ein Pkw im Vergleich zum Lkw an der Straße anrichtet, dann dürfte ein Personenwagen für die Bruchteile eines Cents quer durch die Republik fahren.
CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32
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09.08.2011 14:22 Uhr von Alice_undergrounD
 
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das is sehr gut das mit: dem wegfallen der kfz-steuer und der erhöhung der mineralölsteuer. weil ich direkt neben der grenze zu österreich wohne harrharrharrharr :D:D

"eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung."

hä? so ein schmarrn. aber ist wohl nur bisschen unglücklich ausgedrückt, im prinzip hastu recht xD

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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09.08.2011 14:50 Uhr von kidneybohne
 
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Ja toll: Denn könnte es sein das ich massiv mehr Steuern im Jahr zahle, wenn ich dauernd tanken muss...super idee..
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09.08.2011 14:57 Uhr von quma
 
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Politiker widern mich wirklich an ... ich kann die weder sehen noch denen zuhören.
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09.08.2011 16:48 Uhr von Shik
 
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Es geht doch wie immer überhaupt nicht darum das verteilungs Modell auf irgent eine weise zu ändern, sondern wie immer darum heimlich eine Steuererhöhung durch zu drücken. Ich bin mir sicher, falls eine PKW Maut kommt und ich bin mir auch sicher sie wird kommen geht es zu lasten der Bürger.
Wenn es denn wirklich nur darum gehen würde ausländische Fahrzeuge an den Kosten für die Straßen zu beteiligen würde man einfach eine Maut einführen und die Gebühren dafür mit der KFZ Steuer verrechnen. Ausländische Fahrzeuge müssen dann halt ein Tages/Wochen Ticket kaufen und würden so beteiligt werden.

Ich finde Vielfahrer extra zu belasten ist total unnötig, sie zahlen ja schließlich schon proportional mehr abgaben durch die Mineralölsteuer (seit 2006 Energiesteuergesetz) und das sag ich obwohl ich im Jahr auf nicht einmal 10000 km komme.

[ nachträglich editiert von Shik ]
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09.08.2011 16:54 Uhr von wankyshitdemon
 
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So ein Mist ! Ich erinnere nur an die Einführung der Ökosteuer. Damals sollte im Zuge der Einführung im Gegenzug die KFZ-Steuer gesenkt werden um ein größere Gerechtigkeit zu schaffen. Und was is draus geworden? RICHTIG! NIX!

Es wird wohl mal wieder auf eine erhöhung der KFZ-Steuer hinauslaufen ...
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09.08.2011 17:01 Uhr von Exilschmoellner
 
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Dann: fahr ich aber auch mit meinem Bagger auf der Autobahn.

Bezahlt, ist bezahlt! :-)
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09.08.2011 17:20 Uhr von Peter323
 
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@Jimboooo: Genau so ist es, du hast es völlig korrekt erfasst :)

übrigens wird nichtmal 1/10 der Einnahmen aus den ganzen Auto/Motorrad/LKW/Benzin Steuern überhaupt zweckgebunden ausgegeben, hauptsächlich wird damit der Staat (Diäten, Beamten-Pensionen,...) finanziert.

Wenn wir die Einnahmen nehmen würden und vollständig für die Autofahrer auch einsetzen würden, hätten wir vergoldete Straßen und zwar in der gesamten Bundesrepublik und nirgendswo auch nur eine Delle auf der Fahrbahn.

Die Baustellen würden auch nachts durcharbeiten und wären ruck zuck weg, da Geld im Überfluss da wäre
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09.08.2011 18:04 Uhr von no_trespassing
 
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Deutschland größtes Transitland Europas: In der Schweiz, Österreich, Frankreich, usw. ist die Vignette für alle Pflicht. Wenn die tatsächliche Nutzung herangezogen wird, dann wäre die Mautplakette die gerechteste Form. Im Gegenzug kann man die Kfz-Steuer senken. Aber am Schluss wird es wohl darauf hinauslaufen, dass die Kfz-Steuer dennoch wieder schrittweise angehoben wird.
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09.08.2011 18:56 Uhr von Jakko
 
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Wahrscheinlich: gehen die Kfz-Steuereinnahmen zurück, weil sich viele ein Spritsparauto gekauft haben. Ich zahle jetzt für meinen kleinen Matiz 16.-€ Steuer im Jahr.

Suchen die Herren Politiker jetzt einen Weg uns Klein(st)wagenfahrern das Geld wieder aus der Tasche zu ziehen?
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09.08.2011 20:10 Uhr von Jakko
 
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@Jimboooo: Gut, dass ich nur 3 Kilometer bis zum gelobten Land habe (CZ). Dumm nur, dass bei denen der Sprit parallel zu unseren Preisen steigt.
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09.08.2011 21:00 Uhr von Mayana
 
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@Peter: Ich las mal einen Artikel, da stand d´rin, dass wenn die Leute in den Baustellen auch Nachts durcharbeiten würden, wären die Kosten für die Baustellen sehr viel geringer.
Die gesparte Zeit und somit auch die gesparten Kosten, machen die Nachtzuschläge für die Bauarbeiter wieder wett.

Wäre ja gleichzeitig auch noch umweltfreundlicher da weniger Staus und Abgase und wäre auch sicherer für die Bauarbeiter in Bezug auf die vorbeifahrenden Autos.

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