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Bundesinnenministerium: Internet bleibt anonym

Minister Hans-Peter Friedrich äußerte sich kürzlich in einem Interview der Zeitschrift "Spiegel" kritisch zur Anonymität im Internet und verlangte, dass dieser Umstand beendet wird. (ShortNews berichtete)

SPD-Chef Sigmar Gabriel kritisiert seine Äußerungen und bezeichnet sie als technisch kaum realisierbar. Ein Personalausbau zur Strafverfolgung im Internet sei hierbei sehr viel effektiver.

Nun hat sich allerdings das Bundesinnenministerium zu Wort gemeldet und weist die Forderungen Friedrichs zurück. Man wolle nicht gesetzlich gegen die Anonymität im Internet vorgehen.


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WebReporter: mmh...schokolade
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, Hans-Peter Friedrich, Anonymität, Bundesinnenminister
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2011 10:29 Uhr von Hanmac
 
+7 | -1
 
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Niemand hat die ansicht eine Mauer zu errichten: Hans-Peter Friedrich sagte:
"Normalerweise stehen Menschen mit ihrem Namen für etwas ein."

der wollte gegen Die Anoymität im Netz vorgehen die einem GESETZLICH gewärleistet wird,
jetzt hat er auch die Konsequenzen zu tragen
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09.08.2011 10:33 Uhr von Plankton
 
+3 | -0
 
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Anonymität: Tja, zum Thema anonymität im Netz. Ist gut so und soll so bleiben. Sonst kann ich ja gleich in der Stadt rumlaufen, wildfremde leute anquatschen, denen ne Kopie meines Ausweises, Steuernummer und Bankdaten geben oder?
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09.08.2011 10:44 Uhr von mmh...schokolade
 
+0 | -1
 
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DerBelgrath: Wenn das Ministerium sagt, sie planen kein solches Gesetz (wies in der Quelle steht), ist doch die logische Konsequenz dass sie die Forderungen aus dem Spiegel Interview zurückweisen. Ob ich jetzt von "zurückrudern" oder "Forderungen zurückweisen" spreche...ist doch scheißegal...auch wenn die Forderungen nicht direkt ans Innenministerium gerichtet waren...ich verstehe den Unterschied...aber ganz ehrlich...scheiß doch drauf...die message bleibt die selbe
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09.08.2011 10:50 Uhr von Götterspötter