08.08.11 17:56 Uhr
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Ermittlungen gegen DB-Vorstand wegen überhitzter ICE-Abteile vor der Einstellung

Die Ermittlungen wegen der im Sommer 2010 ausgefallenen Klimaanlagen in einigen ICE-Zügen gegen den Vorstand der deutschen Bahn sind offenbar kurz vor der Einstellung. Ein Verdacht auf fahrlässige Körperverletzung liege voraussichtlich nicht vor, teilte die Berliner Staatsanwaltschaft heute mit.

Im Sommer 2010 gab es Probleme mit überhitzten Zugabteilen in etwa 50 Fernzügen. In einem Fall vom 10. Juli in Bielefeld mussten sogar Reisende im Krankenhaus behandelt werden, weil ihr Kreislauf zusammengebrochen war. In dem Zug war die Kältezufuhr komplett ausgefallen.

Was den Bielefelder Vorfall angeht, wird noch gegen den Zugchef ermittelt. Auch dieses Verfahren sei aber bald beendet, sagte die Bielefelder Staatsanwaltschaft. Weitere drei Ermittlungsverfahren in ähnlicher Sache laufen in Berlin gegen Zugbegleiter und gegen Unbekannt.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vorstand, ICE, Einstellung, DB
Quelle: www.mz-web.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2011 17:56 Uhr von kickingcrocodile
 
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Typisch: Sieht mir danach aus, dass die "kleinen Leute mal wieder den Kopf hinhalten müssen". Nicht etwa schlecht ausgerüstete ICEs und mangelnde Wartung sind die Ursache. dabei ist seit Jahren bekannt, dass die Bahn spart wo sie nur kann. Entsprechend´ist mittlerweile der Zustand der Züge und des gesamten Netzes.
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08.08.2011 20:47 Uhr von Mailzerstoerer
 
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Das wäre ja ein unding: wenn die Vorstandsbosse ungeschoren davon kämen und die kleinen Angestellten wie Zugführer und Begleiter angeklagt werden!
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08.08.2011 22:33 Uhr von Rob550
 
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@ kickingcrocodile: Da wirst du völlig recht haben. So etwas ist zu einer 99%igen Wahrscheinlichkeit auf Wartungsmängel zurückzuführen. Schon beim großen ICE-Unglück von Eschede vor 14! Jahren war dies bekannt. Trotzdem wurde nie jemand damals sowie in diesen Fällen wohl auch haftbar gemacht.

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