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Restschuldversicherung muss bei psychischer Krankheit organischen Ursprungs zahlen

Entgegen einer entsprechenden Vertragsklausel, dass bei seelischer Erkrankung nicht gezahlt wird, sind Restschuldversicherungen dennoch zahlungspflichtig, wenn die psychische Erkrankung als Folge einer körperlichen Krankheit auftritt. So entschied jetzt das Landgericht Köln.

Nachdem die Versicherung für eine an Krebs erkrankte Frau zunächst gezahlt hatte, stellte sie die Zahlungen ein, als diese durch die Krebsmedikamente depressiv wurde und weiterhin nicht arbeiten konnte. Psychische Erkrankungen seien nicht durch die Versicherung abgedeckt, hieß es zur Begründung.

Das Gericht folgte dieser Meinung nicht, weil es sich um eine Folgeerkrankung handelte. Psychische leiden mit organischem Ursprung seien auch bei anderen Versicherungen nicht vom Schutz ausgeschlossen, hieß es zur Begründung. Dies müsse auch für die Restschuldversicherung gelten.


WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Krankheit, Versicherung, Zahlung
Quelle: www.lr-online.de

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