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USA: 21-Jähriger wird zu 50 Jahren Gefängnis verurteilt

Der 21-jährige Deandre Dwayne Rooks wurde nun zu 50 Jahren Gefängnis wegen Mord verurteilt. Er geriet mit einem Mitreisenden in einem Zug in einen Streit. Der angetrunkene Mann hatte einen Becher Wodka in der Hand und fragte Rooks nach einer Zigarette.

Nachdem er ihm diese nicht geben wollte, fingen beide an zu streiten. Ein Mitarbeiter der Bahn warf die beiden, so wie fünf Freunde von Rooks, an der nächsten Haltestelle aus dem Zug. Die beiden gingen hinter ein Kaufhaus und im Zuge des Streites schoss Rooks sechsmal auf den Mann. Er starb.

Eine Richterin aus Sacramento nannte den Mord "brutal, sinnlos und feige". Weiterhin sagte sie zu Rooks "Sie waren nüchtern, das Opfer nicht. Sie hatten fünf Freunde dabei, das Opfer war allein, Sie hatten eine Waffe, das Opfer einen Plastikbecher".


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Urteil, Mord, Gefängnis
Quelle: blogs.sacbee.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2011 16:00 Uhr von Motzer
 
+21 | -1
 
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Hart aber gerecht! Wenn sich der Vorfall wirklich so zugetragen haben sollte, ist es ein hartes aber gerechtes Urteil.
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08.08.2011 16:17 Uhr von Earaendil
 
+5 | -10
 
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holla: das ist , in anbetracht der tatsache, dass der dumme typ erst 21 ist,sehr sehr hart.
der wird nie wieder an die luft kommen ,wenn er pech hat.
ist es denn sinn einer gefängnissstrafe, leute einfach ein ganzes leben lang in einer pappschachtel zu halten..das kostet doch und ist bestimmt kein einzelfall.

mit 21 jahren ist die chance gegeben,dass aus dem noch was wird..wenn man jetzt nicht drauf einprügelt und ihn totstellt.
strafe ja .. aber für den rest seines lebens..so kann man auch zombies produzieren.
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08.08.2011 16:21 Uhr von 1ns4n3x
 
+3 | -1
 
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@Mad_Dog_Suleyman: Was aus diesem Text hat dich motiviert sowas zu schreiben? oO

@Thema, Grad mal Volljährig und ab in den Knast für die nächsten 50 Jahre. Nachdenken ist für viele ein Fremdwort, aber is ja nichts Neues :)
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08.08.2011 16:27 Uhr von 1ns4n3x
 
+13 | -1
 
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@Earaendil: Einerseits hast du recht, andererseits - "Die beiden gingen hinter ein Kaufhaus und im Zuge des Streites schoss Rooks sechsmal auf den Mann." Jemand der sechs Schüsse auf eine unbewaffnete Person abgibt, verdient meiner Meinung nach keine Chance auf ein Leben in der Freiheit.
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08.08.2011 16:27 Uhr von ManiacDj
 
+5 | -0
 
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Und das: ganze nur wegen ner Kippe...
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08.08.2011 16:34 Uhr von Motzer
 
+6 | -2
 
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@Earaendil: Würdest du genauso denken, wenn einer deiner Angehörigen Opfer dieses sinnlosen Mordes wäre?
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08.08.2011 16:35 Uhr von Earaendil
 
+3 | -8
 
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naja warst du noch nie geistig umnachtet,unvernünftig oder leichtsinnig?
keine frage,das ist eine extreme und wirklich sehr heftige art zu reagieren..aber ich denke enfach, dass man diesem menschen mit etwas hilfe noch hinbiegen kann.mit 21 ist man noch jung und formbar..gerade in dem zeitraum passiert aber auch viel mist.man über/unterschätzt sich oder das was man tut.
der junge braucht ne gute therapie,ne ordentliche tracht prügel oder zwei und ein neues umfeld,nen neuen startschuss..ich denken,dem würde sowas nicht mehr passieren.vorrausgesetzt der ist nicht eh total "durch"..dann muss man den zwangsläufig einsperren.

@Motzer : ja..wie gerade ein paar zeilen höher erwähnt, würde ich aber auch zu ner tracht prügel raten,die er im leben net vergisst.der blöde idiot "hat wilder held" gespielt,bestimmt aus nem verletzten ego herraus (aus dem zug geschmissen worden,vlt hat der besoffene schnorrer noch hurensohn zu dem gesagt..vor seinen freunden..da musste er sich beweisen...sowas wirds gewesen sein).aber er ist vlt kein blutrünstiger mörder,der ansonsten ganz normal weiter gelebt hätte,wäre dieser unglückselige zufall nicht dazwischen gekommen.
50 jahre sind der rest seines lebens...das ist zu hart für eine entscheidung dieser art.er stand nicht morgens auf, und schmiedete den plan: heut knall ich einen ab....wenn doch,nunja..dann einsperren..

[ nachträglich editiert von Earaendil ]
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08.08.2011 17:06 Uhr von 1ns4n3x
 
+1 | -3
 
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@Earaendil: Siehs so - er sitzt n paar Jahre, lernt was drauß und wird wegen guter Führung auf Bewährung frei gelassen.
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08.08.2011 17:10 Uhr von Borey
 
+1 | -2
 
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Ein Glück: Bin froh, dass man in Deutschland nicht "einfach mal so" ne Waffe haben darf. Zum einen wegen meiner Sicherheit - bei irgendwelchen verrückten - zum anderen aber sicherlich auch weil ich nicht wüsste ob man im Streit selber plötzlich zur Waffe greift - Affekt, oder wie heißt das - und [...] dann steht man da.
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08.08.2011 17:59 Uhr von Motzer
 
+4 | -1
 
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@Earaendil: Du schreibst: "50 jahre sind der rest seines lebens...das ist zu hart für eine entscheidung dieser art.er stand nicht morgens auf, und schmiedete den plan: heut knall ich einen ab....wenn doch,nunja..dann einsperren."

Na ja, da könnte ich als Gegenargument sagen, dass ich meine Wohnung immer ohne eine Waffe verlasse.
Dieser Typ war mit einer Waffe unterwegs und scheute sich nicht, diese wegen einer Bagatelle zu benutzen. Er schoss noch nicht einmal aus einer Panik- oder Wutraktion heraus. Nein, es verging einige Zeit vom Rauswurf aus dem Zug bis zu den tödlichen Schüssen. Für mich war es ein brutaler und feiger Mord. Oft wird für die Täter Milde oder eine zweite Chance verlangt. Aber fast nie wird in diesem Zusammenhang das Leid der Opfer und deren Familienanghörige in den Vordergrund gestellt.
Wer einem anderen Menschen vorsätzlich das Leben nimmt, für den ist in unserer Gesellschaft kein Platz mehr.
Aber dies ist natürlich nur meine persönliche Meinung!
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09.08.2011 00:50 Uhr von Serverhorst32
 
+0 | -4
 
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Das US System ist echt schlecht Ich kann Earandil nur zustimmen. Natürlich hat er ein schlimmes Verbrechen begangen, aber keine Strafe macht den toten wieder Lebendig und 50 Jahre bzw. bis an sein Lebensende inhaftiert zu sein ist viel zu hart und unmenschlich.

Jeder sollte eine zweite Chance haben und auf resozialisierung. 15 Jahre wären schon hart, aber vllt. fair.
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09.08.2011 02:02 Uhr von TeleMaster
 
+6 | -0
 
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Immer diese Heuchler wenn in Deutschland irgendwas "schlimmes" passiert, sei es weil irgendjemand ein Kind tötet oder ein paar andere Menschen umbringt; ringen die Leute hier mit "für immer hinter Gitter", "Todesstrafe" oder so Sprüche wie "der bleibt ja eh nur 15 Jahre und dann..." blabla bluna....

Das us-amerikanische Rechtssytem wird allgemein von Deutschen seit jeher belächelt und viele hier brüsten sich damit es durchschaut und verstanden zu haben, um genau dieses dann zu verurteilen, nur weil mal ein Urteil gefällt worden ist, das in Deutschland niemals so lauten würde.

Und jetzt liest man, dass der arme Kerl ja noch sein ganzes Leben vor sich hat und oh Gott was das alles wieder kostet (warum interessiert sich irgendein Deutscher dafür, was irgendein Verbrecher auf der anderen Seite der Welt für Kosten verursacht; zahlt dieser es aus seiner eigenen Tasche?)...und und und... es wird vergessen, dass er das lange Leben einem anderen Menschen mutwillig verwährt hat. Und er ist keine 12 mehr, er wusste was er tut. Sechs Schuss sind kein Unfall, kein Versehen, keine Notwehr.

In meinen Augen ist das Urteil gerecht, fair und notwendig. Die Begründung der Richterin hätte nicht besser sein können. Ich finde die Argumentation klasse und es entspricht auch dem, was die Hinterbliebenen sicherlich auch gedacht haben.

Ich finde diese Lösung allemal besser als die Todesstrafe und generell besser als ...ich sage mal vergleichbare... Urteile für vergleichbare Vergehen aus Deutschland. Solche Urteile wünsche ich mir auch für die Verbrecher, Mörder und Totschläger in Deutschland. 50 Jahre Knast. Das ist fast wirklich lebenslang - und genau so muss es sein. Der bringt keinen mehr um.

Bevor Ihr über US-Urteile diskutiert, macht Euch lieber erst einmal über das eigene Rechtssystem Gedanken, denn die Verhältnisse der Strafmaße sind in Deutschland nur zu oft alles andere als gerecht und fair.

Kurz: An die eigene Nase packen und lasst diese furchtbare Heuchelei.

[ nachträglich editiert von TeleMaster ]

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