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Auch Hans-Peter Uhl (CSU) fordert jetzt das Ende der Anonymität im Internet

Nach Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (ShortNews berichtete) hat jetzt auch der Sprecher der Union im Bundestag, Hans-Peter Uhl (CSU), das Ende der Anonymität im Internet gefordert.

Uhl sagte: "Was der Bundesinnenminister verlangt, ist selbstverständlich: Die Grundsätze unserer Rechtsordnung müssen auch im Internet gelten. Die Vorteile des Internets erfahren wir täglich. Dabei dürfen wir aber nicht die Augen davor verschließen, dass die Möglichkeit zu anonymen Äußerungen im Netz gravierende Nachteile mit sich bringen kann."

Diesbezüglich sei es seiner Meinung nach notwendig, eine ernste Debatte zu führen, wie so ein Schritt verwirklicht werden könnte.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, CSU, Anonymität, Hans-Peter Uhl
Quelle: www.open-report.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2011 14:39 Uhr von muhschie
 
+12 | -0
 
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Und nach dem dummen geplapper: kommt dann der Schock bei runtergelassenen Hosen im Büro...
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08.08.2011 14:47 Uhr von Rechthaberei
 
+0 | -10
 
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08.08.2011 14:54 Uhr von Pils28
 
+10 | -0
 
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Mich würde interessieren, welche: Grundsätze der Rechtsordnung er dort meint. Und vor Allem wessen Rechtsordnung das sein soll. Ich tippe mal auf chnesische oder iransiche Rechtsordnung. Denn bei uns darf man, sowiet ich weiß, seine Meinung gerne auch anonym veröffentlichen. Weder beim Leserbrief in der Lokalzeitung, noch bei Demonstrationen muss man eine Art Kennzeichnung tragen.
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08.08.2011 14:58 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+16 | -0
 
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Guckt Euch das Foto an gegen diese Wohlstandswahrer, die ihre Sicherheiten der "alten Bundesrepublik" zu verdanken haben und der heutigen Generation nichts mehr gönnen, sollte man schleunigst auf die Straße gehen!

Nicht mal Norwegen fordert dieses Vorgehen.

Doch verwundern tut einem der Widerstand gegen die Freiheit im Web kaum. Dr. Hans-Peter Uhl sorgt sich sicher wie viele seiner Parteikollegen in Union und FDP ob all der anonymen Plagiatoren-Jäger im Web!
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08.08.2011 15:01 Uhr von symphony84
 
+4 | -0
 
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Die CSU: will die Linke verbieten und nun auch die Anoynmität im Internet aufheben?

Da kann man mal sehen, was Alkohol aus Menschen macht.

Wie sagt Pipers:

"Ein lahmenden Gaul gibt man Zuspruch und Wasser, aber einem toten Esel...?"

[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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08.08.2011 15:33 Uhr von Really.Me
 
+0 | -9
 
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Was ist in euren Augen das Problem? Sehe da irgendwie kein Problem drin.

http://www.shortnews.de/...

In dem Fall finden es alle klasse wenn Daten von "Bürgern" ins Netz gestellt werden.

[ nachträglich editiert von Really.Me ]
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08.08.2011 15:34 Uhr von kulifumpen
 
+7 | -0
 
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dann möchte ich gerne wissen, für wen herr uhl so nebenbei arbeitet und wie viel er dafür bekommt. Des Weiteren möchte ich gerne wissen, was in jedem ausschuss diskutiert wird und einsicht in alle sitzungsprotokolle des finanzausschusses und die gründe warum in ein faschistisches regime wie saudi arabien panzer geliefert werden.

Wenn das alles offen gelegt wird, bin ich gerne bereit auch meine anonymität etwas zu öffnen.
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08.08.2011 15:52 Uhr von symphony84
 
+3 | -0
 
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Really.Me: Toll, da sind irgendwelche Namen von der NPD veröffentlicht worden. Nun ist die Welt ja schon viel besser. Trifft es auch mal Leute, die wirklich großen Schaden anrichten? Kannst du dich an der CD mit den Schweizer Bankdaten erinnern?
"Sowas darf man nicht unterstützen, ein Kauf dieser CD wäre kriminell." .. wurde doch damals geschrien. Sollen die da auch alles offen legen. Aber keine Angst, da wird nichts passieren. Steuern werden schön weiter hinterzogen.
In diesem Land kriegt immer nur der kleine Mann auf die Fresse.

[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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08.08.2011 16:10 Uhr von Really.Me
 
+1 | -3
 
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@symphony84: Oh ja der kleine Mann...

Ich kenne etliche die einen Zweitwohnsitz bei ihrer Steuererklärung angeben und ordentlich Geld vom Staat abfassen obwohl der Zweitwohnsitz eher der Hauptwohnsitz ist, die ihren neuen Gamer PC bei der Steuererklärung als "Arbeitsmittel" angeben,...ja der kleine Mann bekommt nur auf die Fresse und ist immer unschuldig. Die bösen Großen...
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08.08.2011 16:36 Uhr von symphony84
 
+5 | -1
 
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oh wie weise: Der kleine soll immer der Gutmensch sein wa? Wieviel Schaden richtet ein normal Verdienender an, wenn er ein wenig bei der Steuer bescheisst? Und wieviel richtet, der an, der seine Konten illegal in der Schweiz hat (und das sind nicht wenige und es werden immer mehr). Das ist nun mal eine Folge des kapitalistischen Wirtschaftssystems. Leider kommen die, die viel haben viel eher mit allem durch. Zumwinkel, der sich nach seiner Eskapade, seine Rente (20 Mio !!) hat im voraus ausszahlen lassen und und und.
Und den normalem Bürger wird bei jeder Kleinigkeit auf die Finger geschaut.

[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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08.08.2011 16:43 Uhr von symphony84
 
+6 | -1
 
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außerdem: Weisst du auch, wer in diesem Land immer meckert? Die, die so viel haben und noch was abgeben könnten. Die, die den Spitzensteuersatz etc. nich anheben wollen, und den Hotels Steuererleichterungen möglichen. Spätrömische Dekadenz? Noch nie so gelacht.

"Wer arbeitet soll mehr haben, als der der nicht arbeitet."

Dann soll man die Leute die arbeiten auch ordentlich bezahlen.

Verkackte FDP und Neoliberale.

[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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08.08.2011 17:08 Uhr von Really.Me
 
+1 | -5
 
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@symphony84: Du meckerst hier doch gerad wie ein Weltmeister.

Und hätte der kleine Mann der bei seiner Steuererklärung bescheißt ein paar Millionen auf dem Konto würde er auch in einem größeren Rahmen bescheißen...entweder man hat "Anstand" oder nicht! Jeder fängt mal klein an ;-)

Für dich ist es also okay wenn jemand den Staat um ein paar tausend Euro im Jahr bescheißt...? Wenn das ein paar tausend machen kommen da auch einige Millionen wenn nicht sogar Milliarden zusammen, von Schwarzarbeit wollen wir mal garnicht erst anfangen. Das waren 2009 ca. 5 Milliarden die dem Staat durch die Lappen gegangen sind... Aber ich weiss, der Bürger darf sich ohne Rechnung das Bad machen lassen...

BTW find es immer schön wenn der Bürger alles machen darf - wenn auch im kleineren Rahmen - aber die Reichen für ähnliche Dinge als Arschlöcher hingestellt werden.

[ nachträglich editiert von Really.Me ]
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08.08.2011 18:05 Uhr von symphony84
 
+3 | -1
 
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Nunja: Natürlich ist es nicht in Ordnung. Die, die im großen Stil machen, kommen leichter ungeschoren davon als der normale Bürger.
Mehr wollte ich nicht sagen. Das hat diese Wirtschaftsform aber an sich.

"Für dich ist es also okay wenn jemand den Staat um ein paar tausend Euro im Jahr bescheißt...? Wenn das ein paar tausend machen kommen da auch einige Millionen wenn nicht sogar Milliarden zusammen, von Schwarzarbeit wollen wir mal garnicht erst anfangen."

Warum sollte man auch erwarten, dass der normale Bürger nicht bescheisst, wenn Leute in hohen Positionen selber betrügen und lügen.

Naja meckern war es nun nicht gerade :), habe nur versucht, zu erläutert.


[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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08.08.2011 20:26 Uhr von artefaktum
 
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Auf der Strasse darf ich ja auch anonym sein bzw. generell in der Öffentlichkeit. Warum sollte das im Internet anders sein?
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08.08.2011 21:47 Uhr von LLCoolJay
 
+0 | -2
 
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Really.Me: du bringst da einiges durcheinander.


Anonymus hat nicht die Namen einiger unbedeutender und unbescholtener Bürger verffentlicht.
Sie haben kein Geld oder persönlichen Vorteil aus der Veröffentlichung gezogen.

Ihre Tat war nicht in Ordnung. Sie haben Mitglieder einer seit Jahren verbotenen, verfassungsfeindlichen Gruppierung veröffentlicht.

Das war definitiv nicht in Ordnung. Aber man sieht, dass diejenigen die das getan haben sich etwas dabei gedacht haben.
Sie haben nicht normalen Bürgern geschadet oder irgendjemanden unter Pauschalverdacht gestellt.

Eine Grauzone, sicher. Aber ein vertretbarer Fehler. Auch wenn man die Hacker sicher nicht als Helden darstellen darf.
Denn es ist eine SAche der persönlichen Auffassung wer so eine Veröffentlichung "verdient" hat.


Was die Steuererklärung anbetrifft. Wie soll "der kleine Mann" denn über tausende von Euro bescheissen?

Das geht nur in sehr kleinem Rahmen. Wenn überhaupt. Und es sind bekannte Schlupflöcher (wie das Beispiel mit dem PC).
Und das man sich einen Spiele-PC kauft bedeuted nicht, dass man nicht damit arbeitet.

Hingegen wandern von anderer Seite Millionen ins Ausland und am Fiskus vorbei.
Von Leuten, die eh schon einen grosszügigen Lebensstil geniessen.


100%ige Sicherheit vor Fehltritten und Missbrauch gibt es nunmal nicht.
Aber es ist wichtiger (und meiner Meinugn nach einfacher) 100 Personen zu entlarven, die jeweils 10 Millionen hinterzogen haben als 100.000 Personen, die jeweils 100 Euro hinterzogen haben, wenns denn überhaupt soviel ist.
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09.08.2011 06:05 Uhr von ElChefo
 
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LLCoolJay: "Sie haben kein Geld oder persönlichen Vorteil aus der Veröffentlichung gezogen."

Persönlicher Vorteil ist keine Vorraussetzung für die Qualifikation als "illegal".

"Sie haben nicht normalen Bürgern geschadet oder irgendjemanden unter Pauschalverdacht gestellt."

Wenn du in einer Organisation bist, die verboten wird, verschwindest du nicht. Deine Organisation vielleicht, aber du bleibst. Was bleibt? Ein normaler Bürger.

"Eine Grauzone, sicher."

Eigentlich nicht. Es ist klar umrissen, was erlaubt ist und was nicht. Hier wurde geltendes Recht gebrochen. Eindeutig.

"Denn es ist eine SAche der persönlichen Auffassung wer so eine Veröffentlichung "verdient" hat."

Eigentlich nicht. Die Artikel 1-20 des Grundgesetzes gelten über jede persönliche Abwägung hinweg. Auch für "unnormale Bürger".

"Hingegen wandern von anderer Seite Millionen ins Ausland und am Fiskus vorbei."

Es ist kein entschuldendes Argument, wenn es auch andere gibt, die Recht brechen. Man kann sich aufregen, das man selbst erwischt wurde, aber nicht über die Strafverfolgung. Es ändert nichts an der Qualität.

"Aber es ist wichtiger (und meiner Meinugn nach einfacher) 100 Personen zu entlarven, die jeweils 10 Millionen hinterzogen haben als 100.000 Personen, die jeweils 100 Euro hinterzogen haben, wenns denn überhaupt soviel ist. "

Wichtiger und fairer (sowohl rechtlich als auch moralisch) wäre es, alle 100.100 Personen hochzunehmen. Noch besser allerdings, wenn alle 100.100 Personen von Anfang an rechtlich einwandfrei handeln würden und eine (ebenfalls teure) Verfolgung unnötig wäre.
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09.08.2011 12:49 Uhr von Loxy
 
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Und ich fordere das Ende der "Anonymität" im Bundestag. Jeder Abgeordnete sollte durchgängig mit Video- und Tonaufnahmen überwacht werden, damit der Souverän - der Bürger - jederzeit überprüfen kann, das sein Abgeordneter sich den Gesetzen entsprechend verhält.

Die Grundsätze unserer Rechtsordnung müssen auch in der Politik gelten! Das wird man ja wohl noch sagen dürfen...

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