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ADAC fordert, dass auf Baustellen auch nachts und am Wochenende gearbeitet wird

Der ADAC hat jetzt gefordert, dass auf Baustellen auf den Autobahnen in Zukunft auch in der Nacht und an den Wochenenden gearbeitete wird, um die Baustellen nicht unnötig in die Länge zu ziehen.

Ein ADAC-Sprecher sagte: "Wenn die Helligkeit ausgenutzt wird, kann von April bis Oktober eine Sechs-Tage-Woche mit 80 Stunden Wochenarbeitszeit verwirklicht werden." An Stellen, wo sich öfters Staus bilden, müsste auch am Sonntag gearbeitet werden.

Laut dem Automobilclub ACE sind in diesem Jahr mit 510 Baustellen ungefähr 100 mehr eingerichtet worden, als es noch im vergangenen Jahr der Fall war. Bei der bevorstehenden Ferien-Rückreisewelle rechnet der ACE mit 11.000 Staus.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Auto
Schlagworte: ADAC, Wochenende, Stau, Baustelle
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2011 10:01 Uhr von Delios
 
+5 | -2
 
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Vor: einiger Zeit hatte der ADAC ja schonmal diese Situation kritisiert.
Mich würde mal interessieren warum in der Masse der Autobahnbaustellen nur so ein verschwindend geringer Anteil dabei ist, wo auch nachts gearbeitet wird.
Was ist eigentlich günstiger: Baustellen wo nur tagsüber gearbeitet wird, dafür aber dann in der Bauzeit mehr gebraucht wird. Oder Baustelle die 24h täglich bearbeitet wird, also weniger Zeit insgesamt benötigt, dafür aber mehr Kosten durch das Schichtsystem entstehen.
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08.08.2011 10:10 Uhr von Nobody-66
 
+2 | -5
 
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der staat hat nur begrentzte finanzielle mittel im jahr. wenn geld alle, wird nix mehr gebaut. wenn nun auf den baustellen doppelt so lange gearbeitet wird, könnte die baustelle auch doppelt so schnell fertig sein. würde aber auch bedeuten (weil ja nicht doppelt so viel geld da ist, um weitere sachen zu bauen), das die bauarbeiter nur halb so lange (arbeitstage) arbeit haben. die restliche zeit hätten sie dann nix zu tun. sie würden also arbeitslos sein. und nun ratet mal, was der staat auf keinen fall braucht....
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08.08.2011 10:11 Uhr von weg_isser
 
+5 | -2
 
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Fände ich auch gut: Die Baustellen wären schneller wieder weg und zudem würde das wieder Arbeitsplätze schaffen, wenn dort in 3 Schichten gearbeitet wird.
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08.08.2011 10:22 Uhr von K.T.M.
 
+2 | -0
 
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@weg_isser: "...und zudem würde das wieder Arbeitsplätze schaffen... "

Die aber auch schneller wieder weg sind.
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08.08.2011 10:25 Uhr von ownage77
 
+7 | -3
 
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Das wäre schön :): Das kann man als Autofahrer nur voll Unterstützen.
Aber an eine Umsetzung glaube ich nicht...
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08.08.2011 10:37 Uhr von ollolo
 
+14 | -2
 
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Es wäre ja schon ein Fortschritt, wenn an den Autobahnbaustellen TAGSÜBER gearbeitet würde !!!
Ich bin beruflich sehr oft auf Autobahnen unterwegs und komme immer wieder ins Staunen. Kilometerlange Baustellen, aber weit und breit niemand, der dort arbeitet. Und das nicht nur in Ausnahmefällen. Oder es werden schon mal Fahrspuren gesperrt, der Bauanfang liegt aber erst in weiter Zukunft. Und da reden die von 3 Schichten......
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08.08.2011 10:42 Uhr von mia_w
 
+2 | -1
 
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@ Delios: Ganz einfache Sache. Da die gesamt Arbeits Zeit/Stunden, die an der Baustelle gearbeitet wird gleich bleibt, nur die Verteilung geändert wird. So kommen die Schichtzuschläge dazu und die Fertigstellung wird teurer.
Wer soll das laut ADAC bezahlen?

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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08.08.2011 12:04 Uhr von xevii
 
+4 | -2
 
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Ist alles hip oder hop.

Schön wenn man wieder die Autobahn Richtung Hamburgs Süden anpeilt, kurz nachm rauffahren 8 km mit 60 km/h gebeten wird zu cruisen. Aber niemand arbeitet. Rückfahrt - niemand arbeitet. Gelegentlich sind da so Vermessungstechniker oder jemand der grad Bock auf Baggerfahren hat, aber so richtig was los ist da auch nicht.

Wer das zahlen soll? Das ist mir ehrlich gesagt egal, solange ich Lohnsteuerklasse 1 habe! Gibts nicht irgendwo nun ein findigen Wirtschaftsingeneur der hier mal eben berechnen kann was der Volkswirtschaft durch 2/3 verlängerte Baustellenzeiten nicht an Einnahmen hat?
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08.08.2011 19:12 Uhr von Logikus
 
+0 | -0
 
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@ Nobody-66: Der Staat nimmt genügend Geld mit KFZ-Steuer, LKW-Maut usw. ein; alles bezahlt von Auto- und LKW-Fahrern. Der Witz an der Sache ist jedoch, dass er nur ein Bruchteil dieser Einnahmen auch wieder für den eigl. Zweck, nämlich Neubau und Instandhaltung der Infrastruktur ausgibt.
Und die Bauarbeiter wären bestimmt nicht arbeitslos! Schau dir doch mal unsere teilweisen maroden Straßenzustände an, da gibts mehr als genug zu tun ;-)
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08.08.2011 22:37 Uhr von Nobody-66
 
+0 | -0
 
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@Logikus: das ist mir schon bewusst, das der staat eine menge geld nicht für den eigentlichen zweck ausgibt. wird er aber auch leider nicht ändern.
daher würden die bauarbeiter doch arbeitslos werden.
den bei 3-schicht-system müsste der staat ja rund 3 mal soviel im jahr dafür ausgeben wie jetzt, um die gleiche menge an arbeitstagen für jeden zu schaffen. und das wird der staat 100% nicht machen. banken und andere länder sind ja wesentlich wichtiger wie das eigne land
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09.08.2011 11:11 Uhr von sentence87
 
+1 | -1
 
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In Polen: ist das gang und gebe das auf Baustellen 24/7 in 3 Schichten gearbeitet wird... und dadurch sind die Baustellen dort nur immer für wenige Wochen und nicht wie hier für Jahre...
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14.08.2011 14:34 Uhr von shadow#
 
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Ja bitte. In anderen Ländern werden kurzfristige Straßenbauarbeiten erst abends um 8 begonnen - um den Verkehr nicht zu stören...

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