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Sex-Tabubrüche und Intimdetails: Charlotte Roche bricht Rekorde mit neuem Buch

Charlotte Roche ist die Autorin des Bestsellers "Feuchtgebiete".

Nun veröffentlicht sie ihr neues Buch namens "Schoßgebete". Darin geht es um Sex im Kinderalltag sowie in der Ehe.

Dabei bricht sie einen Rekord, denn das Buch rund um intime Details und Tabubrüche beim Sex kommt mit einer Erstlauflage von 500.000 Exemplaren daher.


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WebReporter: crzg
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Sex, Buch, Charlotte Roche, Roche
Quelle: www.bild.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2011 10:26 Uhr von Nebelfrost
 
+67 | -39
 
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einfach nur furchtbar, welch belanglose schundliteratur heuer erfolg haben kann. aber die ganzen 16-jährigen mädchen werden sicher wieder die regale leer kaufen. ich hab mal aus ihrem ersten buch spaßeshalber einen auszug gelesen, in dem schon zwei grammatikfehler steckten, z.b. "ich schwimmte" und so ein unfug. da frag ich mich doch echt immer wieder, wie tief unsere gesellschaft eigentlich gesunken ist und was sich heute "schriftsteller" nennen darf. die schriftstellerei scheint mittlerweile auf ein ähnliches niveau hinab zu rasen, wie es in der musik des mainstreams mittlerweile seit einigen jahren schon gang und gäbe ist.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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07.08.2011 10:32 Uhr von BoltThrower321
 
+34 | -47
 
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07.08.2011 11:42 Uhr von Azureon
 
+44 | -5
 
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Ach die Olle gibt dem dummen Pöbel doch das was er lesen will. Ist reine Strategie. Ganz davon ab ist das hier ne reine Werbenews...
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07.08.2011 11:46 Uhr von Jacdelad
 
+28 | -7
 
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"Sex im Kinderalltag"? Was ist das bitte für eine Scheiße???
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07.08.2011 12:02 Uhr von Ingenieur_Bay
 
+25 | -5
 
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Mal an die eigene Nase fassen! Ich habe ihr erstes Buch nicht gelesen und habe es auch nicht vor. Selbiges gilt für ihr neues Buch.

Aber, Nebelfrost echauffiert sich über Frau Roches grammatikalischen Stil - der möglicherweise sogar bewusst gewählt wurde - und hat dabei selber noch nichts vor Groß- und Kleinschreibung gehört.

-> Wer andere wegen ihres Stils kritisiert sollte sich erst einmal an die eigene Nase fassen!
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07.08.2011 12:04 Uhr von mort76
 
+17 | -9
 
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Nebelfrost, das Buch ist keine Autobiographie und wurde vorher von einem Lektor redigiert- wenn dort solche offensichtlichen Fehler auftauchen, ist das todsicher Absicht gewesen.

Ansonsten brauchst du da jetzt auch nicht den Untergang des Abendlandes herbeizuphantasieren- die Menschen haben immer schon die leichte Literatur bevorzugt, die breite Masse hat niemals freiwillig Dostojewski und Nietzsche gelesen.
Es bringt nichts, nur für Marcel Reich-Ranitzki zu schreiben- wer heute noch mit einem Buch eine breite Öffentlichkeit erreicht, muß raus aus dem Elfenbeinturm. Beispiel: Charles Bukowski.

Man könnte sich auch drüber freuen, daß die Leute überhaupt wieder etwas lesen...

Und falls es dir nicht aufgefallen ist: das Buch wurde quer durch alle Alters- und Gesellschaftsschichten gelesen, nicht nur von 16jährigen Mädchen.

Ansonsten finde ich es auch etwas bigott, sich hier über Rechtschreibfehler und niedriges Niveau sowie die Schriftsteller ansich zu echauffieren, nur, um dann selber die Orthographie beständig zu ignorieren- soll ich Ihnen ein paar Großbuchstaben schicken, Herr Literaturkritiker?
Alles beginnt im kleinen...
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07.08.2011 12:06 Uhr von Nebelfrost
 
+8 | -8
 
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@azureon: naja, im grunde ist es in einer quetschlücke zwischen moderner hausfrauenliteratur und literatur für pubertierende mädchen einzugliedern. beide zielgruppen sind dem gemeinen pöbel zuzuordnen. also von daher stimmt deine einschätzung soweit. ein vernunftbegabter mensch liest sowas nicht. und wenn, dann hält er es nachher sicher nicht für ein niveauvolles machwerk, sondern hat sich entweder zu tode gelangweilt oder zu tode gelacht, weil es so traurig belanglos ist.

@mort76

wenn du solche autoren wie nietzsche aufzählst, dann kommen wir beide schon eher ins gespräch. oder wie wärs mit lovecraft und poe? DAS sind noch autoren gewesen!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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07.08.2011 12:55 Uhr von clausemann69
 
+8 | -5
 
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Sie macht aus Scheisse offensichtlich Gold.
Mir kommt noch das Zitat "Schokodipp" (pseudonym für AV)
in ihrem ersten Schmöker hoch....*würg

[ nachträglich editiert von clausemann69 ]
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07.08.2011 13:03 Uhr von mort76
 
+10 | -0
 
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nebelfrost, die erwähnten Autoren lese ich auch gerne, besonders Lovecraft.
Und ich kenne auch überraschend viele Leute, die sowas gerne lesen. Deswegen möchte ich mich dem Klagelied auf den Verfall der Kultur auch nicht anschließen.
Ich finde aber, daß auch Bücher wie "Feuchtgebiete" ihre Berechtigung haben, es muß nicht alles hochgeistig sein.
Es ist schon nicht so ganz einfach, heute noch ein Tabu zu brechen oder überhaupt ein Buch zu schreiben, das dann jahrelang kontrovers diskutiert wird...
Ich brauche keinen Neuaufguss von Kafka, Goethe oder sonstwem- ich bin froh über jeden, dem was eigenes einfällt...

Und sogar die ganz großen deutschen Künstler haben den Schmutz nicht gescheut:
http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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07.08.2011 13:14 Uhr von frazerelite
 
+8 | -12
 
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die schreibt für alte notgeile säcke, mit literatur hat das nichts zu tun das ist einfach ein mehrseitiges schmuddelheftchen sonst nichts
sie verkauft es teilweise als wahre geschichte damit es die leser noch geiler macht
[editiert]
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07.08.2011 13:22 Uhr von mort76
 
+9 | -6
 
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franzerelite, genau- wer einem nicht gefällt, gehört erschossen!
Wer schlecht schreibt- zack, Genickschuß!
Melde dich morgen für deine Erschießung- ich mag nämlich nicht, wie du schreibst, franzerelite.
So einfach kann das Leben sein...
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07.08.2011 14:06 Uhr von Pumba86
 
+2 | -2
 
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Nebelfrost: Ich stimme dir teilweise zu.

Jedoch sollte man wenn man schon über Grammatikfehler etcr lästert wenigstens seinen eigenen Post fehlerfrei schreiben....

Komplett alles klein geschrieben, Sätze wie "gang und gÄbe"....
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07.08.2011 14:36 Uhr von Anti.Religious
 
+5 | -5
 
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Nach den: ersten Seiten von "Feuchtgebiete" konnt ich nich mehr lesen, wie kann so etwas nur so erfolgreich sein?
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07.08.2011 15:33 Uhr von mysteryM
 
+6 | -4
 
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wunder das Die überhaupt einer Pimpert....!
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07.08.2011 16:05 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -3
 
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@pumba86: offenbar hast du nicht allzu viel ahnung von der deutschen sprache, denn ansonsten wüsstest du, dass "gang und gäbe" korrekt ist, nur mal so am rande. den beweis gibts hier:

http://www.korrekturen.de/...

und hier:

http://de.wiktionary.org/...

zu dem ist es nicht falsch, im internet durchweg klein zu schreiben. es ist eigentlich gang und gäbe ;-), in chats, emails und bei kommentaren in foren durchweg klein zu schreiben, zumal es eine vereinfachung beim schnellen tippen darstellt. nur bei formellen schriftstücken, bei sach- oder literarischen texten, sowie generell außerhalb des world wide web, sollte man sich an groß- und kleinschreibung halten ;-)
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07.08.2011 16:35 Uhr von mort76
 
+6 | -2
 
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super: Ja, das ist aber auch schwer...groß...klein......bei den typischen 3-Satz-Postings hier kostet einen das glatt 2-3 Sekunden ...da verzichte ich doch lieber auf die bessere Lesbarkeit.

Auf Groß- und Kleinschreibung zu verzichten ist eigentlich nur beim chatten legitim, da muß es schnell gehen.
Überall sonst zeigt es nur die mangelnde Motivation der Schreiber. Wenn irgendwas öffentlich lesbar ist, sollte man es auch nicht hinschlunzen...
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07.08.2011 16:57 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -4
 
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@mort76: wieso sollte es durchweg klein geschrieben nicht gut lesbar sein? solange die rechtschreibung und die grammatik stimmen und die satzzeichen beachtet werden, ist es kleingeschrieben genau nicht weniger gut lesbar, als unter beachtung der großbuchstaben.

ich ktnnöe acuh so srhecibn und es wräe dnocneh lbesar. ;-)
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07.08.2011 19:15 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
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Nebelfrost, Selbst, wenn es genausogut lesbar ist, ist es trotzdem falsch.
Wer von uns ist denn so überlastet, daß er keine Zeit hat, schlicht und einfach richtig zu schreiben, wenn er es kann?
Kostet nur Sekunden, und man sieht, daß dem Schreiber auch etwas am eigenen Text liegt...
Normalerweise echauffiere ich mich nie über sowas, aber ich finde es halt trotzdem absurd, so zu schreiben, wenn man sich gleichzeitig über den Stil oder die Schreibe anderer Leute aufregt...
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08.08.2011 01:51 Uhr von totseinmachtimpotent
 
+2 | -3
 
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also 1 Nebelfrost hat recht: eigentlich muss man nicht mal richtig schreiben, das Menschliche Gehirn kann aus der Erfahrung Wrote mithilfe des ertsen und letzetn Buchsbtaen zusammensetzten.;) und groß und klein schreibung sollte jemandem auch keine kopfzerbrechen machen.

außerdem ists das Internet ;). Bevor Ottonormalverbraucher hierher ist wars gang und gebe dass man keinen besonderen Wert auf groß und klein Schreibung gelegt hat.

Hauptsache man hats verstanden, aber jetzt mit der Ü30 und Klugscheißer Generation die auch alle mitlerweile in jedem Forum mitmischen wird schon gemeckert wenn sich einer verschiebt ;) weil er 2 Tasten verwechselt.

ich glaub für die meisten ists unmöglich zu verstehen dass ;) ein User, nicht wie vlt einer der nicht viel am PC macht,

Texte schreibt ohne auf die Tastatur zu schauen und das mind 3 mal so schnell wie ers auf Papier mit nem Stift schreiben würde ;).

und dann passieren halt mal fehler, vorallem weil wie ich eben erwähnt habe, das eigene Gehirn einem fehler verheimlicht, es ist sogar bewiesen worden dass man Rechtschreibfehler bei anderen besser erkennt als bei sich selbst ;).

und wie gesagt, bei Kommas versteh ichs, außer vorm dass ;)
und naja man sollte schon versuchen kein harakiri zu schreiben, aber wenn nun jemand n e vergisst oder halt net groß schreibt ;) dann sollte das kein Problem sein.

sind hier weder im Deutschunterricht noch müssen wir uns hier igendwie an Formalien halten. und solange jeder weiß dass Substantive groß geschrieben werden und substantivierte Werben auch ;D muss er sich auch net schämen.
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08.08.2011 07:18 Uhr von achjiae
 
+1 | -3
 
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Bin ich: Bin ich denn hier der Einzige, der die Person in Feuchtgebiete interessant fand und sich in ihre Protestgedankengänge hinein versetzen konnte?

Ich bin kein Freund von Unterhaltungsliteratur, für mich ist der Informationsfluss zu gering. Wenn ich mir überlege, wie viel Zeit ich mit Büchern verschwendet habe und wie produktiv ich in dieser Zeit hätte sein können....

Trotzdem passiert es ab und zu, dass ich ein Buch lese und das auch nur, weil ich die Gedanken eben nicht hochgradig trivial finde, wie es in den meisten Büchern der Fall ist.
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08.08.2011 07:23 Uhr von mort76
 
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tot, das ist halt wie mit Klamotten: man kann schmutzige, stinkende Kleidung voller Löcher anziehen, und man ist trotzdem weder nackt noch friert man deswegen, und die Leute erkennen einen auf der Straße auch.
Klamottenwaschen kostet Zeit, es macht keinen Spaß- also, warum soll man das tun?
Geht ja auch so, und die Penner am Bahnhof tuns ja auch nicht...

Nach dem selben Prinzip kann man sich natürlich auch im Netz nach dem Prinzip des kleinstmöglichen Aufwands bewegen- aber was sagt das aus?
Wenn einem das, was man schreibt, etwas bedeutet, kann man sich auch ein kleines bißchen Mühe geben- was ist so schwer daran?
Rechtschreibfehler- geschenkt, die passieren mir auch ständig, aber sich bewußt FÜR etwas falsches zu entscheiden...das ist Faulheit.

Den Verfall der literarischen Kultur zu beklagen und dann selber schlampig zu schreiben- das ist bigott.
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08.08.2011 07:27 Uhr von bigbrother25
 
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schon das erste Buch fand ich ausgesprochen eklig. Ich habe mir da nur die ersten Seiten durchgelesen im Laden und war, gelinde gesagt, extrem angeekelt.
da das zweite Buch ja diese Kerbe anscheinend wieder weiter bearbeitet, werde ich mir dieses Machwerk wohl auch nicht holen.
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08.08.2011 07:33 Uhr von mort76
 
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achjiae, wir sind mindestens zu zweit, und wenn man bedenkt, daß "Feuchtgebiete" ein Kassenschlager war, kann man wohl davon ausgehen, daß es noch ein paar Menschen mehr gibt, die sowas mögen...

Ich vermute mal, daß die meisten, die sich über den Stil beschweren, garnicht wissen, worüber sie da lästern...das läuft wohl wie bei "Katholiken gegen Harry Potter"...
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08.08.2011 10:58 Uhr von s-quadrat
 
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@Jacdelad: "Sex im Kinderalltag": natürlich geht es hier um die Eltern, und nicht um Sex unter Kindern. Aber trotzdem bekommen diese es doch irgendwie mit (und wer stellt sich seine Eltern schon gern beim Sex vor!?), in dieser Hinsicht kann man also wirklich noch von einem "Tabu" sprechen, auch wenn es mich nervt dass dieser Begriff (bzw. "Tabubruch") im Zusammenhand mit der Autorin von den Medien immer und immer wieder runtergeleiert wird...

@achjiae: bist du nicht, aber wir scheinen wirklich nicht so viele zu sein :-)

ich hatte Feuchtgebiete damals auch längst gelesen, bevor überhaupt dieser ganze Medienrummel und die Talkshow-Auftritte etc. folgten, fand es zum Schluss auch nur noch schade was in der Öffentlichkeit aus dem Buch gemacht wurde...

(der Titel der News suggerierte nun auch eher sowas wie Verkaufsrekorde, und ich dachte erst nur wtf, is das schon draußen!? Amazon hatte mir vor ein paar Wochen noch den 13.08. als neuen Liefertermin bestätigt.)

und an alle die hier euphorisch auf der Ekel-Skandal-PR-Welle mitschwimmen: stellt euch einfach mal vor, ihr wärt eure Eltern, die gerade zum ersten mal eine South-Park-Folge sehen...
"iiih, das ist ja eklig... soviele schmutzige Wörter und, bääh.. was ist denn das für ne Scheiße, wie kannst du dir sowas nur angucken!?!" und schaltet nach ein paar Minuten kopfschüttelnd um.

Es ist quasi so eine Art Filter, man kann sich oberflächlich drüber aufregen, aber dann entgeht einem leider das dahinterliegende ;-)
(und genau damit hätte dann ja der "Filter" wiederum seinen Zweck erfüllt^^)
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08.08.2011 18:50 Uhr von Sobel
 
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Oberflächlicher Kundenfänger: Das Buch und das vorhergehende von Charlotte Roche passt zur Quelle.

Hier wird mit dem Libido Kundenfang betrieben, nicht mehr und nicht weniger. Wer solche "Literatur" konsumiert, muss eine sehr karg ausgeprägte Phantasie und Kreativität besitzen und im Geiste ziemlich schwach sein.

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