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China richtet deutliche Worte an die USA

Wie bereits auf ShortNews berichtet wurde, hat die US-amerikanische Ratingagentur "Standard & Poor´s" die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten von "AAA" auf "AA+" herab gesenkt. Nun hat China scharfe Worte an Washington gerichtet.

Da China der größte Gläubiger sei, habe man "jetzt alles Recht, von den USA zu fordern, dass diese ihr strukturelles Schuldenproblem in den Griff bekommen und die Sicherheit von Chinas Dollar-Vermögen sicherstellen", so die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua letzten Samstag.

Es ist auch von einer "Schuldensucht" die Rede, die geheilt werden müsse. Kürzungen im Militär- und Sozialbereich sollen zu einer Lösung beitragen. Die USA könne auch nicht mehr durch neue Schulden ihre Probleme verdrängen. Angedacht wird zudem auch eine neue, stabile weltweite Reservewährung.


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WebReporter: Fefanince
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, China, Schulden, Ratingagentur
Quelle: derstandard.at

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2011 17:59 Uhr von Felixus
 
+7 | -7
 
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Der Dollar wird bald abgeschafft: Auch in Europa sorgten Panikverluste für Sorge und einen Absturz. Die EZB kauft weiterhin Anleihen finanzschwacher Länder und möchte den Banken neue Kredite zur Verfügung stellen.Ob die Intervention hilft, wird sich zeigen.

http://bit.ly/...
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06.08.2011 18:12 Uhr von sternsauer2009
 
+23 | -7
 
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ich: habe angst! aber sowas von>!!!!!!!!
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06.08.2011 18:14 Uhr von Thomas66
 
+108 | -2
 
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China: der größte Gläubiger der USA und wir zahlen Entwicklungshilfe an die Chinesen.Da kann was nicht stimmen.
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06.08.2011 19:09 Uhr von meisterthomas
 
+11 | -1
 
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China ein Produkt von Dollar und Euro: China hat sich nicht aus eigener Kraft zu einer Industrienation entwickelt. Sondern wurde seit den Achtzigern mit amerikanischen Dollars und europäischen Geldern aufgebaut.
Das heißt mit Gewinnen und Lohndumping in den eigenen Ländern. Auch war nichts Anderes das politische Ziel von Globalisierung und freien Kapitalmärkten, nämlich den Wettbewerb zwischen Kapital und Arbeit auszuhebeln.

Die Kapitalmärkte sind heute so frei, dass sie die Rahmenbedingungen der Wirtschaft bestimmen.
Und diese heißen heute mehr den je, Profit und Wachstum der Vermögen auf kosten von Löhnen und Sozialabbau.
Und wenn das politisch noch nicht zu machen ist, dann eben doch dadurch, dass man die Einschnitte auf morgen mittels Staatsverschuldung verschiebt.

Das ist die eigentliche und tiefe Ursache unserer Schuldenkrisen, sowie auch für die akute Dollar und Eurokrise. Die Politik hat ihre Hoheit über wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu bestimmen verloren und mittels Doppelbesteuerungs-Abkommen auch selbst dafür gesorgt.

Diese Entwicklung erscheint schon seit langen auch vielen Volkswirten kaum noch umkehrbar, weshalb auch nur wenige noch dagegen anreden, stattdessen versuchen sie, auch dem Schlechten etwas Gutes abzugewinnen und halten sich darüber hinaus an das aktuelle Geschehen, d. h. bedeckt.

Umkehrbar erscheint mir unsere volkswirtschaftliche Enteignung nur noch durch schwere Krisen, ob nun hausgemacht oder überrollt.
Nur wenn die Politik wieder hoheitlich die Rahmenbedingungen des Kapitalmarktes bestimmen kann, kann auch der Bürger wieder über seine Wirtschaftspolitik demokratisch bestimmen.
Auch das Absterben der Sozialdemokratie kommt und kam nicht von ungefähr.

Dennoch sind und bleiben auf absehbare Zeit Dollar und Euro die den Markt bestimmenden Weltwährungen.
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06.08.2011 19:16 Uhr von Actraiser
 
+14 | -1
 
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schulden sind keine schulden wenn man sie sowieso nie zurückzahlt ;)
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06.08.2011 20:03 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -6
 
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Wo bleibt denn deren "Nicht einmischen Politik" auf die sie auch immer für sich bestehen.

Sollen die erstmal aufhören Menschen wegzusperren weil sie für Demokratie sind oder zu den Christen gehören die nicht in die staatliche Kirche gehen.
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06.08.2011 20:27 Uhr von The_Outlaw
 
+5 | -1
 
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So berechnend, wie die Chinesen in Wirtschaftsangelegenheiten sind - und das nicht völlig ohne Erfolg - , kann ich mir ja fast vorstellen, dass die darauf nur gewartet haben. Nach außen mit dem Finger schimpfen, aber hinter dem Vorhang plant man nun, wie man aus der Situation Kapital schlagen kann, dass die USA letztendlich tatsächlich herabgestuft wurde.
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06.08.2011 20:32 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+4 | -7
 
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Was habt ihr für eine Angst? Noch sind keine Bürgerkriegstendenzen zu erkennen. Und solang die Politiker sich um die Sache kümmern, wird es eine Lösung geben.
Einzig unklug finde ich eine Weltwährung, da das dann nur noch grössere Unterschiede gibt. Aber solang es keine Aufstände gibt braucht man doch keine Angst haben. Es sei denn man ist grad eine der Reichsten Personen, dann könnte einem das Vermögen aberkannt oder geschmälert werden.
Als kleiner Bürger der höchstwarscheinlich in irgendeiner Form verschuldet ist, kann man sich doch freuen.
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06.08.2011 21:28 Uhr von sicness66
 
+4 | -3
 
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Einfach nur dumm: Liebes China, was sollen die Kürzungen denn bringen ? Die USA haben einen Schuldenberg von 14000 Milliarden Dollar. Sagen wir, die USA schafft es pro Jahr 140 Milliarden zu sparen. Kann sich jeder selber ausrechnen, wie lange es braucht, bis man schuldenfrei ist.

Den Chinesen geht es doch nur um den Wert ihrer Devisen, mehr nicht.
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06.08.2011 21:33 Uhr von FoxWhiskey
 
+6 | -1
 
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@glarion: das ist nicht dreist, das ist berechnend!
Die Chinesen sind Inhaber einiger Billionen an US-Staatsanleihen. Das heißt, sie haben in der Vergangenheit, der US-Regierung massiv Geld geliehen.
Was passiert denn, wenn die Chinesen ihr Geld zurück fordern?
Dann kannste die Amis nackt über´n Zaun hängen!
Die Chinesen brauchen, im Moment noch, die USA, um an Technologie zu kommen (Auslagerung von Fabriken), und um den Amis zu ermöglichen, chinesische Produkte zu kaufen.
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06.08.2011 22:03 Uhr von schorchimuck
 
+7 | -0
 
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Wie war das mit "the Land of the free" oder wie: hiess das in der Nationalhymne ?

Mich wundert nur das sich die Dreckskonzerne/Grossbanken scheinbar ungestört in den USA austoben können.

Und dazu noch die Ratingagenturen in Kombination mit den Medien immer weiter Öl ins Feuer giessen können.

Jeder 08/15 Bürger der solch einen Schaden anrichtet wäre wohl schon längst für immer von der Bildfläche verschwunden(entweder in Guantanamo gelandet,oder von diversen Geheimdiensten entsorgt worden).

Und wie Dumm müssen die dort lebenden Reichen und Mächtigen sein in ihrer Gier das eigene Land zu ruinieren,und damit den Chinesen Haus und Tür zu öffnen.

Nun wird so langsam auch dem grössten Realitätsverweigerer klar,warum in Punkto China immer ein Riesenbogen bei Gesprächsmöglichkeiten um die Menschenrechte gemacht werden.

Wenn man sich so von einer Nationalität abhängig macht,weil man aus Egoistischen und Gierigem Antrieb alles und jedes Lohnenswertes Filetstück verkauft braucht man sich nicht zu wundern wenn man irgendwann im eigenen Land nix mehr zu sagen hat.

Aber dafür müsste man ja weiter als 1m2 denken und den Giermodus ausschalten.

Da hats sich ja gelohnt das die Allierten den 2. WK gewonnen haben,das dadurch erstarkte China könnte früher oder später eine ähnliche Terrorherrschaft aufbauen wie bekannte Nationen während/vor dem 2.WK.
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06.08.2011 22:20 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -9
 
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@ ephemunch: Es interessiert mich aber, China soll sich den Finger mit dem es auf andere Zeigt in den Po stecken solange sie sachen brabbeln wie:" Das sind interne angelegenheiten, wir erwarten das andere länder sich daraushalten".

Ist halt nur scheinheilig und das sowas hier keinen interessiert weiss ich. Usa bashing ist so cool ^^
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07.08.2011 08:33 Uhr von GreatManmadeRiver
 
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07.08.2011 11:11 Uhr von blz
 
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Ach, die Chinesen haben geügend Probleme im eigenen Land. Ohne die USA und die EU wäre China nichts. Woher kommt das ganze Geld in China? -> Aus den USA und Europa.
Es geht hier um viel mehr als Geld (Dollars drucken die Chinesen sowieso selber), es geht um die psychologische Vorherschaftstellung auf der Weltbühne.
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07.08.2011 11:31 Uhr von readerlol
 
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Welcher: Ex banken Chef hatte nich vor jahren schon gesagt, sinngemäß wenn china den dollar abstoßen wollen würde, wäre niemand mehr da der ihn haben will... verdammt wie hieß der mann
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08.08.2011 00:40 Uhr von Premier-Design
 
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Viele Schulden? Eine kleine Inflation in Gang bringen, dann ein Laib Brot den Gläubigern geben (dieses kostet dann z.B. 14000 Mrd. Dollar), ein kleiner Reset und schon geht´s von Neuem los. :)

Vor 2 Jahren sind bei der FED (die die Dollar drucken) 1,8 Billionen (auf engl. 1,8 TRILLION) Dollar einfach so irgendwo hin verschwunden. Das wäre genug, um jedem Menschen auf der Welt über 300,- USD zu geben, bzw. jedem Bundesbürger in D. knapp 25.000 USD. Man wollte der Sache nachgehen, seitdem hörten die Meldungen allerdings wieder auf. Darüber hinaus konnten, ich weiss die genaue Zahl nicht mehr genau, 7 oder 8 billionen Dollar bilanziell nicht richtig zugeordnet werden.... Per Knopfdruck inoffiziell Geld in den Umlauf zu bringen ist also sehr einfach, wie man sieht. Auch wenn offiziell das Budget ausgeschöpft ist, ist inoffiziell immer noch was da.

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