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Nordbayern: Parkplätze an den Autobahnen sollen massiv ausgebaut werden

Die Autobahndirektion Nordbayern plant den massiven Ausbau von Parkraum für Autos und Lastkraftwagen an den Autobahnen in Nordbayern. Um den stetig wachsenden Ansturm von Lkws gerecht zu werden sollen 900 neue Parkplätze für die Brummis entstehen.

Daher sollen nicht nur die normalen Parkplätze ausgebaut, sondern auch die Räume um die Raststätten massiv erweitert werden.

"Die kleinen Parkplätze, die nur eine Durchgangsspur haben, sollen zu großen Stellplätzen mit Toiletten umgebaut werden", sagte Wolfgang Würker, Autobahndirektion Nordbayern.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Autobahn, LKW, Parkplatz
Quelle: www.abendzeitung-muenchen.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2011 16:14 Uhr von Teutonicus_Maximus
 
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Dummfug viel besser wäre es, die LKW-Maut zu verzehnfachen. Statt Geld für sowas unnützes wie Autobahnparkplätze auszugeben, würde so ein nicht unerheblicher Teil des Güterverkehrs auf die Schiene geleitet und den Bund als DB-Mehrheitsaktionär in eine WIN-WIN-Situation bringen.

Der Verkehr, der nicht auf die Schiene ausweichen KANN, sorgt für explodierende Mauteinnahmen und der andere halt für klingende Kassen im Bahngeschäft.

Und ich kann endlich meinen Wagen wieder ausfahren, anstatt im Stau zu stehen...
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06.08.2011 17:18 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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Teutonicus_Maximus: Ich weiss einfach nicht, ob ich dir für deinen Post ein + oder - geben soll.

Es stimmt in jedem Fall, dass der grösste Teil des Güterverkehrs auf die Schiene sollte. Ich verstehe z.B. nicht, warum LKW mit Wechselbrücken den weiten Weg von Spanien hier hoch machen, wenn die Wechselbrücke in Minutenschnelle auf einem Zug verzurrt werden kann, ohne dass man auch nur ein einziges Teil der Ladung ausladen muss.

Nur, ob man das über eine Mauterhöhung durchbringen würde, bezweifle ich. Die Speditionen erhöhen dann einfach kollektiv die Preise und der Endverbraucher zahlts am Ende.
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07.08.2011 10:15 Uhr von Teutonicus_Maximus
 
+0 | -1
 
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@Jlaebbischer: Natürlich positiv. Die Argumentation, wonach Mauterhöhungen zu steigenden Verbraucherpreisen führen, steht für mich auf der selben Erklärungsstufe, wie dass ein Mindestlohn die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft nachhaltig verringert.

Kleines Beispiel aus meinem direkten Umfeld: Wir produzieren Halbfertigzeuge, diese gehen per LKW ins 1200km entfernte osteuropäische Ausland, werden dort weiterverarbeitet und gehen dann wieder per LKW ins 25km von unserer Produktionsstätte entfernte zentrale Warenverteilzentrum.

Diese Produktionlogistik hat hier runde 400 Arbeitsplätze gekostet. Denn die wurden im Osten nicht neu geschaffen, sondern nur verlagert.

Fazit: Autobahntransport ist zu billig.

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