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Zu hohe Strompreise: Bayer-Konzern droht mit Produktionsverlagerung ins Ausland

Weil in Deutschland die Preise für Strom zu Hoch seien, hat der Chemie-Konzern Bayer jetzt damit gedroht, seine Produktion ins Ausland zu verlagern.

Konzernchef Marijn Dekkers sagte: "Es ist wichtig, dass wir im Vergleich mit anderen Ländern wettbewerbsfähig bleiben. Ansonsten kann sich ein globales Unternehmen wie Bayer überlegen, seine Produktion in Länder mit niedrigeren Energiekosten zu verlagern."

Ähnlich meldete sich auch der Chef des Internet-Providers "1&1" zu Wort. Robert Hoffmann ist der Meinung, dass sich auch IT-Unternehmen Länder mit billigeren Strompreisen suchen könnten.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bayer, Ausland, Konzern, Strompreis, Verlagerung
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2011 12:07 Uhr von Tattergreis
 
+18 | -28
 
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06.08.2011 12:20 Uhr von CoffeMaker
 
+34 | -14
 
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"Ich warte auf den ersten der Meldet das daran nur wieder die Grünen schuld sind , die mit ihrem Atomausstieg."

Nö, die haben das nur beschleunigt. Kloppe ich Energieerzeuger weg wird weniger Strom produziert. Was passiert im Kapitalismus wenn weniger Waren auf den Markt kommen? Der Preis steigt. Logisch. Und die an der Börse tragen natürlich auch ihren Teil bei.

Man hätte jedes Kraftwerk was weggekloppt wurde sofort mit einem Alternativerzeuger ersetzen müssen. Aber die Grünen interessiert das eh nicht, wenns nach denen ginge würden wir alle mit Kerzen dasitzen.
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06.08.2011 12:28 Uhr von bodensee1
 
+21 | -1
 
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na sowas, sollen doch mit Ihren Managerkumpels: besondere Preise aushandeln. Luft nach unten ist sicherlich bei den Strompreisen in Deutschland.
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06.08.2011 12:29 Uhr von artefaktum
 
+27 | -1
 
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Ein Grund mehr dieses Stromoligopol in Deutschland zu zerschlagen.
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06.08.2011 13:30 Uhr von K.T.M.
 
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@atze.friedrich: "Wer hat da den zweitbilligstens Strom ? Frankreich ! Ein Land welches 75 Prozent seiner Energie aus Kernkraft erzeugt."

Das Zauberwort heißt Subventionen. Dann wird auch noch spannend, wer den Rückbau der ganzen veralteten Reaktoren bezahlt. Die Rückstellungskosten sind viel zu gering berechnet. Der Rückbau des Kernkraftwerk Brennilis wurde 2007 erstmal abgebrochen, da die Kosten jetzt schon 5 mal höher als ursprüngliche berechnet liegen und man auch nicht weiß wohin mit den am stärksten verstrahlten Teilen. Da kommen also in Zukunft noch massive Kosten auf den französischen Steuerzahler zu, denn keiner der 58 Reaktoren in Frankreich wird ewig laufen.

Wenn Ökostrom so teuer wird wie immer behauptet, dann erklär mir mal folgendes: Wie kann RWE der Deutschen Bahn in den Jahren 2014-2028 Ökostrom für 10,3 c/kWh liefern und dabei noch Gewinn machen, den man in den Ausbau von alternativen Energiequellen stecken will?

http://www.dvz.de/...
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06.08.2011 17:29 Uhr von lappicher
 
+8 | -0
 
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unfassbar: solche aussagen rauslassen und dann solche zahlen veröffentlichen http://www.shortnews.de/...
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06.08.2011 19:58 Uhr von JesusSchmidt
 
+7 | -1
 
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man sollte diese armleuchter enteignen. verstaatlichen und gut. solche idioten sind doch der beste beweis dafür, dass kapitalismus im großen und ganzen kein stück funktioniert.

das mindeste, was der deutsche staat bei abwanderung von unternehmen fordern muss, ist die rückzahlung aller jemals gezahlten subventionen. das dürften bei bayer sicherlich milliarden sein.

mal ganz davon abgesehen, dass nayer-produkte eh viel zu teuer sind. wozu aspirin, wenn es die billige variante genauso tut?
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06.08.2011 20:49 Uhr von ROBKAYE
 
+7 | -1
 
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Das Märchen vom billigen Atomstrom ohne unsere Milliarden, die wir Steuerzahler den Energiekonzernen über Subventionen in den Rachen werfen, wäre Atomstrom eine verdammt teure Angelegenheit.

Die Atomindustrie ist von Anfang an hoch subventioniert worden. Allein durch die Atomprogramme von 1955 bis 1980 flossen 22,5 Milliarden Mark in die Taschen der Nuklear- industrie. Seitdem sind weitere Dutzende Milliarden zur Förderung der Atomenergie auf Steuerzahlers Kosten an die Industrie gegangen. Dabei sind die Beträge des Verteidigungsministeriums und die Gelder, die an die Universitäten flossen, noch gar nicht berücksichtigt, weder Nachrüstungen, der Stillstand von Atomkraftwerken, der Polizeischutz von Atomtransporten, die Kosten für die Endlagerung, die Atomsanierungskosten in Ostdeutschland, die Versicherung im Fall eines Super-GAUs und dessen Folgen, die Ausfallbürgschaften bei Nuklearexporten, die Propaganda und noch mehr bis hin den großzügigen Champagner-Werbekosten. Der Steuerzahler durfte bisher neben den gesundheitlichen Risiken auch alle finanziellen Risiken tragen. Dabei ergab sich eine erkleckliche Summe, die sich mittlerweile auf rund 100 Milliarden Mark belaufen sollte.

Noch Fragen?
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06.08.2011 22:01 Uhr von neminem
 
+1 | -0
 
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@robkaye: ja, hier...

so im luftleeren Raum, kann ich mir so eine Zahl nur schwer vorstellen. Um eine Vergleich zu haben: wieviel Geld ist in die anderen Energien geflossen bisher?
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07.08.2011 00:02 Uhr von cav3man
 
+1 | -1
 
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atze: "Man kann ja ruhig aus der Atomkraft auststeigen, aber nicht so überhastet und in Einklang mit den anderen europäischen Ländern."

Kenn erstmal die Fakten und dann kannst du was schreiben.
Der Atomausstieg Deutschlands ist seit über 10 Jahren beschlossene Sache gewesen.
Nur weil die CDU den Austieg neu beschlossen hat heißt das nicht das er jetzt erst beschlossen wurde.

Außerdem wird der Strompreis von den vier Energieriesen vorgegeben. An der EEX ist der Strompreis deutlich niedriger und sogar gefallen seit dem EE stark ausgebaut wird.
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07.08.2011 00:33 Uhr von shorty_08-15
 
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bertl058: was haben den die durchschnittlichen kosten pro kwh für haushalte mit den preisen für die industrie zu tun oder glaubst du wirklich ein industrieunternehmen in deutschland zahlt ernsthaft preise im zweistelligen centbereicht pro kwh? nicht wirklich, dass kann ich dir versichern ;)

davon abgesehen - so teuer kann es gar nicht sein - schließlich wären sonst alle energiereichen industrien - wie die stahlproduktion - abgewandert...
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07.08.2011 08:54 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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mal abgesehen davon das die aussage uns vielleicht nicht gefällt aber

1. normalerweise werfen konzerne direkt menschen auf die straße damit sie mehr gewinn machen (um nichts anderes als gewinn wird es hier gehen)

2. hat bayer doch recht die strompreise sind echt tierisch hoch wenn ich mir meine verbrauchsrechnung von 6 monaten so ansehe ...

3. kann der druck von bayer gar nicht schaden das die faulen deppen äh tschuldigung unsere politker natürlich .. endlich mal etwas tun..
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07.08.2011 09:23 Uhr von LLCoolJay
 
+3 | -0
 
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Jetzt: macht euch mal nicht in die Hose. Der Anteil der Kernenergie in Deutschland an der Bruttostromerzeugung beträgt lediglich um die 22% (2010).

Abgesehen davon, Energie aus Kernspaltung ist nicht die Zukunft. Viel zu lange hat man sich damit abgefunden und zu wenig in Alterntiven gesteckt.

Sicher, es ist ein Hau-Ruck-Ausstieg. Wobei man meistens die besten Ergebnisse erzielt wenn man ins kalte Wasser geschmissen wird.
Bis 2022 gehen noch 11 Jahre ins Land. Und die Entwicklung und Förderung von Solar, Wind, Wasser, etc. kommt jetzt schon auf Touren.

In 10 Jahren wird Deutschland alternative Energiequellen und Patente dafür haben um die uns die Welt beneiden wird.


Und wir müssen auch weiterhin nicht 100% Atomstrom ersetzen. Wir müssen zwischen 22 und 45% ersetzen. Das ist möglich!

Vor allem wenn man sich überlegt, das dann keine Endlagerung mehr notwendig ist, keine radioaktiven Brennstoffe mehr, usw.

Lasst doch die Franzosen und Polen und Chinesen über unseren Ausstieg lachen.
Das Theater darum ist ja auch wirklich zum Lachen.

Aber in 10 - 20 Jahren werden es mal wieder wir Deutschen sein, die durch Innovation und Forschung positiv auffallen.

Ach ja, nur damit ihr ein Gefühl dafür bekommt was unsere lieben AKW-Betreiber mit uns abziehen:
Das AKW z.B. in Grafenrheinfeld (Franken) hat 2010 einen Gewinn (!!) von um die 500 Millionen Euro gemacht.
Ähnliche Ergebnisse gab es für die Jahre zuvor.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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07.08.2011 11:14 Uhr von dagi
 
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hohe benzinpreise !!! deutsche autofahrer drohen mit tanken im ausland !!!!
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08.08.2011 01:44 Uhr von fallobst
 
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nichts neues: Die Stromkosten machen bei großen Unternehmen, gerade bei Industrie und Chemie, mittlerweile eine größere Kostenstelle als die Lohnkosten aus... und damit die größten Kosten. Wartet erst mal ab was uns der überhastete Atomausstieg dort noch alles an Arbeitsplätzen kosten wird. Allein die Solarenergie wurde seit Rot-Grün mit 100 Milliarden subventioniert. Gut für Häuslebauer und -besitzer, aber auch nur für die. Über die ideologischen Grünen, für die Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands nichts wert sind, muss man hier nicht reden. Das ist klar und lange bekannt. Aber eine Wendehals-Merkel, die nach 2 Tagen Hysterie wegen einem Erdbeben in einem stark erbebengefährdeten Gebiet alles umschmeißt, und sich windet wie ein Fisch auf dem Land, ist doch echt nicht zu ertragen. Da werden in 3 Monaten bindende Pläne für die nächsten 10 bis 20 Jahre Deutschland erstellt und umgesetzt ohne auf die sich jetzt schon abzeichnenden Konsequenzen zu achten. Sich in die teure Abhängigkeit von französischem Atomstrom und russischem Gas... und Kohlekraftwerken (hallo Klimawandel) zu begeben, kann nicht die sinnvolle Lösung sein. Aber hey, die Arbeitslosen können ja dann in riesigen Hamsterrädern für 1 Euro Strom erzeugen. Dagegen haben sicher weder die Grünen noch die Merkel etwas...scheiß doch auf die deutschen Firmen und Arbeitsplätze. Lasst uns lieber für mehr Arbeitsplätze in Griechenland und anderen Ländern sorgen. Die haben es ja nötiger als wir, was?
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08.08.2011 09:43 Uhr von Ginseng
 
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Winke winke lieber Bayer Konzern.
Kleiner Tipp: In Japan in einem kleinen Fischerdorf an der Ostküste, ich glaube es heißt Fukushima, gibt es im Moment sehr günstig Gewerbefläche zu kaufen und der Strom ist dort auch sehr preiswert.
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08.08.2011 10:32 Uhr von wussie
 
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Jaja die Grünen: Sorry aber die Grünen sind nichtmal ansatzweise das was sie propagieren. Das geht nämlich gar nicht. Jeder "Umweltschutz" wird von der Wirtschaft ausgeschlachtet und missbraucht. Da können die Absichten noch so toll sein. Auch beim Atomausstieg werden die Menschen wieder stark drunter leiden.

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