05.08.11 19:07 Uhr
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Im NDR sind Migranten auffällig unterrepräsentiert

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) in Hamburg beschäftigt auffällig wenige Migranten bei sich im Sender.

Im NDR-Rundfunkrat findet sich nur eine Repräsentantin von insgesamt 58 Mitgliedern - das entspricht einer Quote von 1,7 Prozent. Auch bei Auszubildenden (6,7 %) und Aufnahmeleitern (2,9 %) liegt der Anteil deutlich zu niedrig.

Lediglich bei den Volontären kann man mit knapp neun Prozent noch ein versöhnliches Ergebnis vorweisen. In Hamburg leben 500.000 Einwohner mit Migrationshintergrund - das macht 27 Prozent der Bevölkerung im Stadtstaat aus.


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WebReporter: lerchenberg
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Quote, Sender, Migrant, NDR, Beschäftigte
Quelle: www.migazin.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2011 19:07 Uhr von lerchenberg
 
+9 | -59
 
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05.08.2011 19:18 Uhr von NetReport2000
 
+91 | -1
 
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Vorsicht, Migazin: rechnet offenbar bewusst mit Migranten einerseits und Menschen mit Migrationshintergrund andererseits.

Ganz abgesehen davon, an was liegt es, dass so "wenige" mit Migrationshintergrund beschäftigt sind?

Ausgerechnet bei den Öffentlich Rechtlichen?

Ich bin der Meinung, es sollte nach Qualifikation und nicht nach Quote eingestellt werden.
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05.08.2011 19:19 Uhr von Rechthaberei
 
+53 | -5
 
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Es kommt nicht darauf an wieviele in den: Städten einen Migrationshintergrund haben, sondern wieviele von den Migranten einen Universitätsabschluß im Gesamtverhältnis zur Bevölkerung haben.
Wer noch schlechteres Fernsehen will der brauch natürlich eine Schwulen-, Frauen- und Immigrantenquote, sowie die SPD als Propagandamittel.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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05.08.2011 19:19 Uhr von lerchenberg
 
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05.08.2011 19:24 Uhr von markuslanz
 
+4 | -30
 
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05.08.2011 19:27 Uhr von uncut
 
+20 | -8
 
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und: was ist daran schlimm...rtl besteht aus garkeine deutschen..das spricht auch für das programm....spass
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05.08.2011 19:39 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -16
 
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05.08.2011 19:43 Uhr von NetReport2000
 
+19 | -2
 
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Wer garantiert mir, dass der NDR nicht Migranten beschäftigt um wenigstens einer wie auch immer gearteten Quote näher zu kommen, obwohl diese völlig unterqualifiziert sind?
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05.08.2011 19:46 Uhr von lerchenberg
 
+6 | -34
 
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05.08.2011 19:56 Uhr von lerchenberg
 
+4 | -19
 
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05.08.2011 20:13 Uhr von LLCoolJay
 
+18 | -1
 
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lerchenberg: es gibt zuviele Minderheiten und Gruppierungen um alle representieren zu können.

Worin ich dir aber zustimme, ist dass die Benachteiligung bei der Einstellung aufgrund der Herkunft, der sexuellen Ausrichtung, der Religion, etc. nicht sein darf.

Eine Quote sehe ich allerdings als rassistisch an. Denn gibt es eine Männerquote in Unternehmen? Eine Deutschenquote?

Ausserdem sollte bei gleichwertiger Qualifikation derjenige mit einem deutschen Pass bei der Einstellung bevorzugt werden.
Warum? Wir sind hier schliesslich in Deutschland und bevor jemand mit rusischem, türkischem, französischem oder österreichischem Pass eine Stelle bekommt sollten erstmal die deutschen Staatsbürger "unter Dach und Fach" kommen.

Dies widerspricht nicht meiner vorherigen Aussage, da diese sich auf unterschiedliche fachliche Qualifikation bezieht.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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05.08.2011 20:14 Uhr von Parker_Lewis
 
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05.08.2011 20:18 Uhr von NetReport2000
 
+9 | -3
 
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LOOL Parker Levis: lobt die privaten uber allen Klee.
Sie treffen den Nerv der jungen, liberalen Menschen. Klingt recht positiv.

Bei anderen Gelegenheiten kommen die privaten Sender oft nicht so gut weg.... stimmts?
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05.08.2011 20:25 Uhr von uttune
 
+10 | -6
 
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xxxxxxx! Deutsches TV= Deutsche Angestellte!!!!
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05.08.2011 20:26 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -15
 
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05.08.2011 20:52 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -10
 
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05.08.2011 21:29 Uhr von KingPiKe
 
+6 | -1
 
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Warum? Warum solltem an denn eher einen Migranten als einen Deutschen einstellen?
Ich erkenne keinen einzigen logischen Grund darin!
Wenn ein Migrant eingestellt wird, ist ein Deutscher mehr arbeitslos. Wird ein Deutscher eingestellt, ist ein Migrant arbeitslos. Wird ein Migrant eingestellt, ist ein Schwuler arbeitslos. Wird ein Schwuler eingestellt, ist eine Frau arbeitslos. usw usw

Es gibt einfach keinen Grund dafür, warum man einen Ausländer bevorzugen sollte!
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05.08.2011 21:33 Uhr von Floppy77
 
+3 | -0
 
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Wo immer es eine Quote gibt, hat da: Migration nicht schon versagt? In einer Gesellschaft in der alle gleichberechtigt sind, erübrigt sich eine Quote.

Und niemand möchte bestimmt irgendwo der Quotenheini sein, der seinen Job nur deshalb bekommt, weil er bei gleicher Eignung zusätzlich noch die Quote erfüllt. Fair wäre, ein Los entscheiden zu lassen.

Einer der es bei NDR zu was gebracht hat, sicherlich ohne Quote bei der Einstellung:
http://www.yared.de/
Die Bücher kann ich auch empfehlen ;)

[ nachträglich editiert von Floppy77 ]
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05.08.2011 21:44 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -6
 
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@shinari: >So und nun rennst du los und versuchst genau dieses Unternehmen nach Notizen oder sonst etwas Verräterischem zu durch forsten, ne? Kompletter Schwachsinn, wie ich meine!<

Nee, ich nicht. :-)

Aber wenn sich auf fünf Stellen mal 60 gut ausgebildete Migranten bewerben und nur zehn Deutsche, und die fünf Stellen werden an Deutsche vergeben, dann könnten von den 60, die sich zufälligerweise über die Ergebnisse austauschen, welche auf die Idee kommen, sich an die Presse zu wenden, die mit solchen Empörungsfällen gut Geld verdienen.
Hat es ja alles schon gegeben, das denke ich mir ja nicht aus.
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05.08.2011 21:50 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Und wieviele bewerben sich? Liegt es vielleicht daran?
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05.08.2011 21:56 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -3
 
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@DerBelgarath: *wooah*: >wo wären dann zum Beispiel die Rechtsextremisten im Sachsen repräsentiert?<

Der Brüller des Abends.
Ist das eine ernst gemeinte Frage?
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05.08.2011 22:00 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -4
 
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Es geht doch darum, dass sich die prozentuale Bevölkerungsstruktur bei den Angestellten des NDR nicht widerspiegelt. Von einer Einstellungsquote redet doch niemand.

Man muss halt nur schauen, warum das so ist, dass es unter den Angestellten des NDR weniger Migranten gibt, als es eigentlich von deren Aufkommen her zu erwarten wäre.

Kann ja sein, dass die rundfunktechnisch weniger drauf haben und nicht in Frage kommen. Falls aber nicht, existiert da evtl. ein Gesetzesverstoß. Und das kann ein deutscher Rechtsstaat, der wir ja sein wollen, nicht akzeptieren.

Darum geht es, nicht darum, mittels Einstellungsquote, weniger geeignete Leute einstellen zu müssen.
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05.08.2011 22:14 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -1
 
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@Schwertträger: "Aber wenn sich auf fünf Stellen mal 60 gut ausgebildete Migranten bewerben und nur zehn Deutsche, und die fünf Stellen werden an Deutsche vergeben..."

So ist es ja nciht. dort arbeiten doch Migranten. Nur eben wohl nicht genug für migazin.de (eine Seite für Migration).
Würden dort keine Migranten arbeiten, könnte ich den Aufruhe ja eventuell noch verstehen. Aber ist ja eben nicht so...
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05.08.2011 22:21 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -3
 
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@KingPiKe: Aufruhr ist übertrieben: Aus der Quelle:
"Im Norddeutschen Rundfunk (NDR) sind Migranten auf allen Ebenen unterrepräsentiert. Das geht aus einer Antwort des Hamburger Senats auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervor."

Das ist halt etwas, dass man sich genauer anschauen muss um herauszufinden, woran das liegt.

Wenn was dran ist, muss man nach den Ursachen forschen und evtl. Missstände abstellen, und wenn nicht, hat sich´s erledigt.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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05.08.2011 22:26 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -4
 
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Und immerhin gab es so etwas wie das Eingeständnis eines diesbezüglichen Versäumnisses:

"Der Senat muss aber auch einräumen, das in der Vergangenheit „in Teilen eine einseitige Berichterstattung festgestellt“ wurde. Solche Defizite seien vom NDR aber durch interkulturelle Seminare und verschiedene Informationsveranstaltungen ausgeräumt. Seit 2009 würden im NDR Fortbildungsangebote stattfinden, in denen sich die Programmmacher auch selbstkritisch mit Fragen auseinandersetzen wie: Wie werden Migranten im Hörfunk und Fernsehen dargestellt? Welche Klischees haben wir im Kopf? (bk)2

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