05.08.11 17:26 Uhr
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Spitzbergen: Eisbär tötet jugendlichen Camper

Ein Eisbär-Angriff auf ein Zeltlager in Spitzbergen endete Freitag früh mit dem Tod eines britischen Jugendlichen. Das Tier fügte zwei weiteren Jugendlichen, sowie zwei ihrer Jugendleitern, schwere Kopfverletzungen zu. Der Bär wurde schließlich durch eine mitgeführte Schusswaffe erlegt.

Der Unfall ereignete sich ca. 40 Kilometer entfernt der Insel-Ortschaft Longyearbyen in der Nähe des Von-Post-Gletschers. Es ist unklar, warum es zu so vielen Opfern kommen konnte. Gegen 7:30 Uhr traf ein Notruf per Satellitentelefon ein, umgehend wurde ein Helikopter mit Hilfe entsandt.

Der Vorfall geschah im Rahmen einer Reise der Foschungsgesellschaft der Britischen Schulen (BSES). Seit den 90er Jahren müssen nach zahlreichen ähnlichen Vorfällen Touren in die Wildnis Spitzbergens angemeldet werden. Das Mitführen von Waffen ist dabei Pflicht.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jugendlicher, Eisbär, Camper, Zeltlager, Spitzbergen
Quelle: www.rp-online.de

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05.08.2011 17:26 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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In Spitzbergen stets das Hauptgesprächsthema auf Reisen: Die Gefahr von Eisbären. Offenbar wurden die Jugendlichen im Schlaf überrascht - der obligatorische "Sicherheitszaun" scheint versagt zu haben. Wildes Zelten ist in Spitzbergen ohne Genehmigung verboten. Nur nördlich vom kleinem Flughafen, ca. 2 Kilometer westlich von Longyearbyen, ist es regulär gestattet.
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