05.08.11 17:26 Uhr
 415
 

Spitzbergen: Eisbär tötet jugendlichen Camper

Ein Eisbär-Angriff auf ein Zeltlager in Spitzbergen endete Freitag früh mit dem Tod eines britischen Jugendlichen. Das Tier fügte zwei weiteren Jugendlichen, sowie zwei ihrer Jugendleitern, schwere Kopfverletzungen zu. Der Bär wurde schließlich durch eine mitgeführte Schusswaffe erlegt.

Der Unfall ereignete sich ca. 40 Kilometer entfernt der Insel-Ortschaft Longyearbyen in der Nähe des Von-Post-Gletschers. Es ist unklar, warum es zu so vielen Opfern kommen konnte. Gegen 7:30 Uhr traf ein Notruf per Satellitentelefon ein, umgehend wurde ein Helikopter mit Hilfe entsandt.

Der Vorfall geschah im Rahmen einer Reise der Foschungsgesellschaft der Britischen Schulen (BSES). Seit den 90er Jahren müssen nach zahlreichen ähnlichen Vorfällen Touren in die Wildnis Spitzbergens angemeldet werden. Das Mitführen von Waffen ist dabei Pflicht.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jugendlicher, Eisbär, Camper, Zeltlager, Spitzbergen
Quelle: www.rp-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Düsseldorf:Bande von sechs Männer prügeln 17-Jährigen halb tot - Täter unbekannt
Philippinen: Verschollener Fischer nach 56 Tagen vor Papua-Neuguinea gerettet
Höxter: Polizei beendet Geiselnahme und überwältigt Bus-Entführer

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.08.2011 17:26 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
In Spitzbergen stets das Hauptgesprächsthema auf Reisen: Die Gefahr von Eisbären. Offenbar wurden die Jugendlichen im Schlaf überrascht - der obligatorische "Sicherheitszaun" scheint versagt zu haben. Wildes Zelten ist in Spitzbergen ohne Genehmigung verboten. Nur nördlich vom kleinem Flughafen, ca. 2 Kilometer westlich von Longyearbyen, ist es regulär gestattet.
Kommentar ansehen
05.08.2011 18:50 Uhr von Parker_Lewis
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Ihr: vergisst, dass die Forscher dort sind, um das Leben der Eisbären mehr zu verstehen und auch um sie vor dem Aussterben zu schützen. Niemand von denen wird dem Eisbären schuld geben. Aber wenn das eigene Leben in Gefahr ist, muss man sich halt schützen.
Ihr würdet bei einem Eisbärenangriff sicher das Tier noch streicheln wollen -.-
Kommentar ansehen
05.08.2011 20:21 Uhr von Phyra
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
"wenn das eigene leben in gefahr ist muss man sich: das eigene leben in gefahr ist muss man sich halt schützen"

und warum zum teufel muss man wo hinfahren, wo die gefahr als beute gesehen zu werden so hoch ist? um eine ausrede zu haben großwild zu erlegen?

das ist, als wuerde man als rechtsradikaler in einen haufen linksradikale reinlaufen, parolen schreien und dann alle umschießen mit der aussage "die haetten mich ja sonst angegriffen"
Kommentar ansehen
06.08.2011 08:11 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
@phyra lese den kommentar von parker-lewis über dir. dann hast du die begründung vorliegen. ich denke nicht, dass sie <uf großwildjagd waren, denn sonst hätten den bären wohl vor dem schrecklichen angriff erschossen.
Kommentar ansehen
06.08.2011 09:27 Uhr von KamalaKurt
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
wer einen eisbären dessen vorfahren schon lange im zoo leben mit den bären, die in der freien natur leben vergleichen will, der beweist dass er keine ahnung hat. das verhalten der eingesperrten tiere, an menschen gewohnt ohne stress jeden tag sich satt fressen können, ist entschieden anders.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Düsseldorf:Bande von sechs Männer prügeln 17-Jährigen halb tot - Täter unbekannt
Erdogan ist sich Konsequenzen bewusst bei Einführung der Todesstrafe
Kein Kölsch für Nazis und AfD Wähler in Köln


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?