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Deutsche Therapie hilft ehemaligen Kindersoldaten bei der Überwindung von PTBS

Ehemalige Kindersoldaten leiden häufig unter der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Jetzt haben deutsche Psychologen eine Therapie entwickelt, die die Symptome deutlich lindern soll. Eine Studie bestätigt den Erfolg der Methode.

Posttraumatische Belastungen drücken sich zum Beispiel in Erinnerungen aus, die plötzlich durch alltägliche Vorkommnisse ausgelöst werden und Betroffene zu irrationalen Handlungen veranlassen.

Zweck der so genannnten narrativen Expositionstherapie ist es, diese Erinnerungen systematisch aufzuarbeiten. Der Patient soll lernen, sie chronologisch in seinen Lebenslauf einzuordnen. Damit soll ihm die mit den bruchstückhaften Erinnerungen verbundene Angst genommen werden.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutsche, Soldat, Therapie, Kindersoldat
Quelle: www.aerzteblatt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2011 21:35 Uhr von Nullachtfuffzehn
 
+1 | -1
 
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Der deutsche Gutmensch hat die seltsame und masochistische Veranlagung, die Probleme Fremder zu seinen eigenen zu machen...
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06.08.2011 16:54 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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...ihr mögt es vielleicht überlesen haben, aber die Quelle klärt auch diese Fragen.

"Die deutschen Wissenschaftler hatten für die Studie in Uganda lokale Laientherapeuten geschult, die den ehemaligen Kindersoldaten in bis zu acht Doppelsitzungen halfen. Zudem haben sie viele ugandische Lehrer über Traumafolgestörungen aufgeklärt und auf Symptome hingewiesen, damit sie Betroffene besser erkennen und mit ihnen umgehen können. Darüber hinaus hat das Team bereits Mitarbeiter mehrerer Nichtregierungsorganisationen in Traumatherapie geschult. "

Letzter Absatz. Die Schulungen und Behandlungen finden dort statt, wo die Fälle auftreten.

Wenn wir doch Maßnahmen und Methoden kennen, die Menschen helfen können, wieso sollten wir sie zurückhalten? Nur weil es auch hier Probleme gibt, die geklärt werden müssen? Nach dem Schema "Wieso sollte es anderen besser gehen"?

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