05.08.11 15:11 Uhr
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Issum: Polizei ermittelt den REWE-Hacker

Die Polizei hat jetzt die Identität des sogenannten REWE-Hackers ermittelt. Der Täter war vor Kurzem in einem REWE-Server eingedrungen und hatte verschiedene Kundendaten gestohlen und diese dann später im Internet veröffentlicht (ShortNews berichtete).

Als Tatverdächtigen ermittelte die Polizei nun einen 23 Jahre alten Mann aus Issum. Die Polizei führte diesbezüglich am Freitagvormittag in der Wohnung des Mannes eine Durchsuchung durch.

Allerdings war der 23-Jährige nicht zu Hause. Die Polizei fahndet weiter nach dem Tatverdächtigen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Polizei, Hacker, Fahndung, REWE
Quelle: www.express.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2011 20:47 Uhr von wombie
 
+0 | -16
 
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06.08.2011 02:19 Uhr von DerPunkt
 
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@CorradoG60: Kannst du mir das bitte mal erklären? Was soll denn bitte Voratsdatenspeicherung damit zu tun haben?

Muss ich ne Vorratsdatenspeicherung haben um deinen Spuren im Schnee zufolgen? So einfach ist es nämlich jemanden zu ermitteln.

Der junge wird über Proxys und was weiß ich alles drin gewesen sein um seine IP zu verschleiern ( Zwiebelprinzip)
Also wie bei Stille post so das am Ende die Anfragen die er an den Rewe server gestellt hat für diesen von zb einem Uniserver aus den USA kam und für den aus nem anderne Land und das ne ganze weile lang bis man so 20 verschieden zwischen stellen hat. Aber auch dafür gibt es Verbindungsprotokolle. Denn alles hinterlässt einespur außer man ist in der Lage die explizit zu löschen. Und Wenn die Ermittler gut waren haben sie es geschafft diese Spur zu entschlüsseln. Und es ist durchausmöglich sowas zu ermitteln ohne das die benutzen IPs bewusst gelogt wurden.

Und wenn man dann die Ursprungs IP hat, dass kann jeder ausprobieren indem man sie hier auflösen lässt http://macx.de/... und dann fragt man bei dem Provider an wer zu der Tat zeit diese IP hatte und der Provider ist wenn sie einen Gerichtsbeschluss haben ( den sie sicher haben) verpflichtet diese Daten rauszugeben und der Provider speichert diese Daten 1. Weil er muss und 2. Weil wenn leute Schindluder treiben sie ihnen einfach den Saft abdrehen zb routserver über Privatleitungen laufen lassen.

Also wo brauche ich hier jetzt die Vorratsdatenspeicherung? Denn die ist wieder was anderes.

@ Wombie
Hat da jemand etwa bei Rewe Bildchen getauscht und ist jetzt eingeschnappt?

[ nachträglich editiert von DerPunkt ]
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06.08.2011 06:23 Uhr von achjiae
 
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@DerPunkt: um den letzten Knotenpunkt zwischen Benutzer und Provider zu bestimmen.

@CorradoG60
Die Vorratsdatenspeicherung besagt dass die Verbindungsdaten für eine gewisse Zeit speichert werden müssen. Die Abschauffung bedeutet aber nicht, dass die Daten überhaupt nicht gespeichert werden dürfen. Für Abrechnungen/Statistiken werden die Daten immer abgespeichert. Deshalbt macht die Vorratsdatenspeicherung auch nur sinn, wenn
a. die Ermittler extrem langsam sind (=Geld sparen) oder
b. ein Massenabgleich gemacht werden soll um jeden Bürger zu überwachen.

Da die Rewe Aktion noch nicht so lange her ist, besteht eine große Chance, dass die Daten noch beim Provider vorhanden sind.

Ich persöhnlich finde es ziemlich fahrlässig so etwas von zu Hause aus zu machen.

Aber wer weiss, wie die den wirklich gefunden haben.
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06.08.2011 12:36 Uhr von DerPunkt
 
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@achjiae: Auch ich bin nicht allwissend auch wenn ich gerne so tu :D Ich bin immer froh mein Halbwissen zu erweitern.

Aber was so fahrlässig daran ist das von Zuhause aus zu tun. Naja wenn ich mir sicher bin nicht erwischt zu werden. Dann mach ich das aufjedenfall von zuhause. Da habe ich eine schnelle Leitung die mir garantiert wird. Wenn ich in ein Wlan einbreche kann die mir immer mal genommen werden. Und son Surfstick reicht von der Verbindungsquallität auch nicht aus. Außerdem wenn er tatsächlich über den Zugang von jemand anders geht ist da ja nur eine Ermittlungsinstanz mehr. Wer war zur Tatzeit hier. Und es gibt im Endeffekt doch immer Zeugen die einen gesehen haben.

Was mich wundert ist, dass sie tatsächlich Bekannt geben, dass sie ihn ermittelt haben obwohl sie ihn nicht haben. Ich würde jetzt den Teufel tun und mir schnell einen neuen Schlafplatz suchen.
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07.08.2011 07:47 Uhr von achjiae
 
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@DerPunkt: Angenommen es wird alles protokolliert, was du nie 100% ausschliessen kannst, und die Ermittler können den Weg zurück verfolgen.

Dann ist der Endpunkt genau eine Person und zwar die, der der Anschluss gehört.

Gehst du aber über einen Fremdanschluss, dann sitzt du mit ggf. noch vielen anderen hinter dieser Person. Und genau hier wird es schwierig, denn hier muss als Beweis, dass du es warst entweder:
-gewisse Daten auf deinen Computer sein
-ein Zeuge dich permanent beobachtet haben
-eine Videoaufzeichnung inkl. Bildschirm geben

Und selbst das ist nicht unbedingt ein 100%iger Beweis.
Ausserdem muss die gesichtete Person, also du, erst mal identifiziert werden etc..

Ausserdem muss ein Fremdnetz nicht unbedingt ein öffentliches WLAN in einer Menschenmenge sein.

Das ist natürlich alles nur Theorie und soll keine Anleitung sein.


Aber es gilt immer der Grundsatz:
Sicherheit, Komfortabilität und Geschwindigkeit teilen sich die Ressource Zeit. (Dreieck)
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07.08.2011 11:27 Uhr von DerPunkt
 
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Aber welches Fremdnetz liefert dir genügend Resourcen um sowas durch zuziehen. Da hängt bei mir die Theorie. Na gut man könnte sich natürlich irgendwo in ein gesichertes Netz hacken... Gibt ja genug kleine Läden in Großstädten. Es hat ja jetzt schon jedes Autohaus eins. Aber liefern die auch eine ausreichende Verbindung?
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07.08.2011 11:43 Uhr von achjiae
 
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Es gibt vieles mehr: Mal abgesehen von den offenen oder schlecht verschlüsselten WLAN Netzen gibt es auch die Möglichkeit sich nachts in einen der diversen Verteiler einzuklinken.

Du darfst nicht immer von Großstädten ausgehen.
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07.08.2011 13:44 Uhr von DerPunkt
 
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hmmm: Aber selbst auf einem Dorf oder kleinstadt ist es schwer einen Verteiler zu finden den man langgenug unbewacht nutzen kann. Dann das erregt doch schon recht schnell aufmerksamkeit.

Aber Dreistigkeit siegt ja bekanntermaßen. Man zieht ne rosa Weste an und schon ist man ein Telekomman.

Und wegen unverschlüsselten Wlanzugängen. Gerade hier gehe ich davon aus, dass die connectivität für so einen Coupnicht ausreicht. Die meisten Wlans kommen ja nicht mal auf 10 Meter und selbst in 5 Meter nähe ist das Signal manchmal schon schwach. Da dauern 2gb schon mal ne Weile.
Und wenn es tatsächlich so war dass der gute Mann alle Zeit der Welt hatte ist das ja nur noch viel Beschähmender für Rewe. Ich mag diese Theorie irgendwie.h

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