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Studie: Paare mit Babywunsch über Reproduktionsmedizin schlecht informiert

Paare mit Kinderwunsch erhalten bei einer reproduktionsmedizischen Behandlung nicht genügend Informationen. Das geht aus einer umfassenden Befragung von Betroffenen, Medizinern und psychosozialen Beratern hervor.

Ärzte klären ihre Patienten hauptsächlich über Erfolgschancen und eventuelle Risiken künstlicher Befruchtung auf, denn über seelische Risiken oder die Auswirkungen durch eine Mehrlingsschwangerschaft. Diese Informationen dürften jedoch nicht verschwiegen werden, erklärt der Biologe Oliver Rauprich.

Für Paare, die sich sehnlichst Kinder wünschen, ist es damit umso schwieriger, eine erfolglose Behandlung abzubrechen. Nach Meinung der Autoren sollten vor Behandlungsbeginn genaue Kriterien dafür festgelegt werden, wann ein Behandlungsabbruch sinnvoll ist.


WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Baby, Arzt, Schwangerschaft, Beratung, schlecht
Quelle: www.net-tribune.de

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