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Graffiti-Opa "OZ" legt Einspruch gegen Haftstrafe ein

Bunte Smileys und verrückte Kringel zieren Hamburgs Stadtbild. Es gibt wohl keinen Fleck in der Hansestadt, an dem "OZ" sich noch nicht verewigt hat.

Genau aus diesem Grund wurde der 61-jährige Josef F. nun letzte Woche erneut vom Amtsgericht Hamburg-Barmbek zu einer 14-monatigen Haftstrafe verurteilt. Die geforderte Bewährung wurde von der Richterin abgelehnt, da der Graffiti-Opa bereits acht Jahre seines Lebens für Schmierereien im Gefängnis verbrachte.

Gegen dieses Urteil wurde, wie bereits vom Anwalt Andreas Beuth angekündigt, Einspruch eingelegt. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich dieser Prozess weiter entwickelt. Es ist davon auszugehen, dass Josef F. nicht aufhören wird, sich mit Hilfe der Sprühdose zu verwirklichen.


WebReporter: shikarinmoto
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haftstrafe, Graffiti, Opa, Einspruch
Quelle: www.mopo.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2011 14:23 Uhr von shikarinmoto
 
+2 | -1
 
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Ich bin selbst Hamburger und kenne nur zu gut die Malereien von "OZ". Ich persönliche störe mich nicht an seinen Malereien. Aber bekanntlich sind ja Geschmäcker ja verschieden.
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05.08.2011 14:39 Uhr von ManiacDj
 
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Irgendwie: find ich es cool das es Leute in dem Alter gibt.
Klar nicht an jedem Ort sind Graffitis erwünscht aber wenn sie gut gemacht sind seh ich da kein Problem.
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05.08.2011 14:43 Uhr von NilsGH
 
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Kommst darauf an ob es wirklich diese widerlichen "Tags" sind oder ob er schöne graffitis malt. Sollte letzteres der Fall sein, würde ich ihn zwar ins Gefängnis stecken, damit er lernt, dass man nicht fremdes Eigentum beschmiert (wobei er dies wohl nicht mehr lernen wird, wie man lesen konnte).
Danach würde ich ihm nahe legen, sein Talent für etwas nützliches einzusetzen: Auftragsarbeit zum Beispiel. Es gibt in der Tat Leute, die diese Kunst Zuhause haben möchten. oder er könnte, statt Züge oder ähnliches zu besprühen einfach Leinwände verwenden und seine Kunst dann verkaufen.

Diese Sprühereien an öffentlichen Gebäuden und Plätzen ist jedoch durchaus eine Sauerei. es kostet jähröich Millionen, diese zu beseitigen, nur damit man ein paar Wochen später wieder ein solches "Gemälde" dort vorfindet. Zum anderen sind die meisten dieser Dinge nicht wirklich schön anzusehen.
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05.08.2011 15:56 Uhr von Fireproof999
 
+2 | -0
 
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@Nils: OZ macht nur die "widerlichen" Tags und keine "schönen bilder". Jedoch ensteht die Kunst durch die Konsequenz und die weite verbreitung. Die Tags auf Papier wären soviel wert wie das Papier auf das Sie gesprüht wurden.
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05.08.2011 21:26 Uhr von NilsGH
 
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@fireproof: Das ist natürlich was anderes, hatte ich ja aber bereits geschrieben.

Tagging ist KEIN "Sprayen", das hat nichts mit Kunst oder Ausdruck zu tun.

Tagging ist wohl das unnötigste, was es gibt. Ich persönlich würde jeden "Tagger" direkt mal 14 Tage in einen Arrest stecken und ihn ALLE seine "Kunstwerke" auf eigene Kosten beseitigen lassen. Und zwar aus mehreren Gründen:

1. Kein Respekt vor Eigentum

2. Kein Respekt vor der Gesellschaft (diese muss ja die Kosten tragen), ergo auch kein soziales Verhalten

3. ... (kann man beliebig ergänzen und verlängern, diese Liste
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06.08.2011 09:31 Uhr von KamalaKurt
 
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wenn der mir mein eigentum bespräyt hätte, den hätte ich auch bespräyt.

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