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EZB öffnet erneut die Geldschleusen - Bundesbankpräsident Weidmann machtlos

Unter dem Eindruck der transatlantischen Schuldenkrise hat die EZB wieder begonnen, Staatsanleihen minderer Bonität aufzukaufen. Heftige Kritik von Bundesbankpräsident Jens Weidmann an dem mittlerweile 70 Milliarden schweren, aber bislang wirkungslosen Programm, verhallte im EZB-Rat beinahe ungehört.

Es wird vermutet, dass lediglich EZB-Ratsmitglied Jürgen Stark, der niederländische Notenbanker Klass Knot sowie der Chef der luxemburgischen Notenbank Yves Mersch die Positionen Weidmanns teilen. Auch mit seiner Kritik am zweiten Griechenland-Rettungspaket stand der Deutsche weitgehend alleine da.

Der machtlose Repräsentant der einst wichtigsten europäischen Notenbank befürchtet, die fortschreitende Vergemeinschaftung von Folgen und Risiken unsolider Staatsfinanzen vermindere die Anreize für solide Haushaltsführung in den Krisenländern. Doch selbst Angela Merkel brüskierte den 43-Jährigen mehrfach.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, EZB, Bundesbank, Öffnung, Schleuse, Jens Weidmann
Quelle: www.ftd.de

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05.08.2011 15:18 Uhr von Mailzerstoerer
 
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Die nächste Krise kommt wieder aus: den USA-überall wo man hinhört fallen die Börsenkurse ins unendliche, erst um1920, dann Lehman Brothers 2008 und nun der Schuldenberg in USA-der Weltmacht ohne Geld,aber für ihre Kriegseinsätze und Waffen da haben sie Geld!

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