05.08.11 12:21 Uhr
 901
 

"Männliche Streber" fehlen: Wikipedia verliert immer mehr freiwillige Autoren

Der Online-Enzyklopädie Wikipedia scheinen die freiwilligen Autoren auszugehen. Obwohl die Plattform enorm beliebt sei, fehlen die Schreiber langsam.

Der Gründer Jimmy Wales klagte, der typische Wikipedia-Schreiber sei "ein 26-jähriger, männlicher Streber" der plötzlich aufhöre, weil er heirate oder einen Beruf beginne.

Damit die Freiwilligen wiederkommen, will man nun bei Wikipedia die komplizierten Regeln vereinfachen. Mit einer Kampagne sollen Studenten dazu bewogen werden, Wikipedia-Artikel als Hausarbeiten abgeben zu können.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Verlust, Autor, Artikel, Wikipedia
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Google: Schadsoftware auf Android-Geräten gefunden
BND will 150 Millionen Euro ausgeben, um Messenger wie WhatsApp zu entschlüsseln
Bei Netflix kann man nun auch Filme und Serien downloaden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.08.2011 12:55 Uhr von ChaosKatze
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
klar und die frau ist schuld, das wikipedia aufhört zu wachsen... sicher...


vieles ist schon geschrieben und findet sich in wikipedia wieder... also werden nur noch experten auf deren gebieten was schreiben können und wie wir wissen haben die wohl den tag besseres zu tun als sich bei wiki wissenschaftlich auszukotzen, so meine vermutung....

der versuch, wikis als wissenschaftliche arbeit werten zu lassen finde ich persönlich zwar ne nette idee, aber die unis werden sich nich drauf einlassen...
Kommentar ansehen
05.08.2011 12:56 Uhr von Reklamations-Kantolz
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
bei den selbstgefälligen Autoren: macht das auch keinen Spass, dort etwas zu schreiben,
beim Englischen Wiki geht es noch halbwegs.
Kommentar ansehen
05.08.2011 13:02 Uhr von jo-82
 
+11 | -1
 
ANZEIGEN
Wer: schreibt schon Freiwillig für einen Haufen Löschnazis und Blockwarte?
Kommentar ansehen
05.08.2011 13:31 Uhr von CrazyCatD
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
Ich schreibe auch nicht mehr für Wikipedia nachdem dauernd trotz Quellenangabe usw. Beiträge oder ergänzende Kommentare wieder gelöscht werden, da sollte Wikipedia erst mal über das allgemeine Verhalten dort nachdenken aber so wies jetzt läuft klappt das nicht mit dem Halten oder Werben von neuen Schreibern.
Kommentar ansehen
05.08.2011 13:46 Uhr von JesusSchmidt
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
die sollen das relevanz-kriterium abschaffen! wenn artikel ständig wegen angeblich fehlender relevanz gelöscht werden, fehlt mir auch die lust, etwas neues beizutragen. ich korrigiere allerdings gelegentlich noch. den relevanz-quark findet man auch nur in deutschland. in der englischen wikipedia gibt es zu jedem pups einen eigenen artikel.

im übrigen beißt sich "relevanz" mit "objektivität". zumindest bei kunst und kultur. nur weil die bescheuerten admin-nazis einen künstler nicht kennen, ist der irrelevant? ja nee, is klar...

[ nachträglich editiert von JesusSchmidt ]
Kommentar ansehen
05.08.2011 14:43 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Ich werde definitiv nichts mehr dort schreiben: Alles, was ich eintrage, trotz Quellenangabe, wird kommentarlos gelöscht. Entweder manuell oder irgendein Xqbot.

Und das beste ist: Die Information steht oft schon in der Wikipedia selbst, ist also ein Verweis auf die Information in einem anderen Artikel, der schon verifiziert ist.

Politische Artikel werden oft komplett gelöscht und dann das Lemma "beschlagnahmt". Ich beobachte schon seit längerem, dass Namensnennungen von Firmen in bezug auf wirtschaftspolitische Entscheidungen oft herausgestrichen werden mit den lächerlichsten Begründungen oder gar keinen.
Sogar vor Artikeln, die vorher in die Auswahl zum "Artikel des Tages" oder ähnlichem kam, macht man da nicht halt.

Da verdienen sich wohl einige Admins etwas hinzu, wenn sie sich zum externen PR-Helfer machen. Wikipedia hat längst nichts mehr mit freier Enzyklopädie zu tun, sondern hier betreibt eine Gruppe von Leuten gezielt Informations- und Meinungsmache. Selbst die BILD ist da noch transparenter.

Wikipedia ist deshalb so gefährlich geworden, weil sogar Lehrer es als Hauptquelle für Informationen preisen (war bei uns sogar auf der Uni so), in der Meinung dass die Wikipedia eine Ansammlung des Wissens sei, was viele zusammentragen.

Mittlerweile ist es aber längst eine missbräuchlich gezielt zensierte Informationsweitergabe. Der Ursprungsgedanke der Wikipedia ist längst verschwunden. Nachdem man genug nützliches Vieh hatte, eine kritische Artikelmasse aufzubauen, um in den Google-Rankings ganz oben zu stehen, schmiss man alles und jeden raus, der dort beitrug und formte sich als geschlossene Gruppe.

Die ehemaligen User schrieben nächtelang Content und stellten tausende hochwertiger eigener Bilder zur Verfügung bis man genug Stuff zusammen hat und man das nützliche Vieh rausschmeißen konnte. So funktionieren eigentlich viele Web 2.0-Projekte.

Und die Spendenpraxis? Von mir sieht das Portal keinen müden Cent. Die Wikipedia ist für ihre Gründer zu einem Millionengeschäft geworden. Oder glaubt allen ernstes jemand, dass man zweistellige Millionenbeträge braucht, um Serverkosten zu decken und Skripte schreiben zu lassen? Selbst bei einer dreistelligen Anzahl an Terabyte monatlich würden die Traffickosten sich noch im knappen vierstelligen Bereich bewegen.

Wales gehen also die dämlichen Idioten aus, die dieser überhebliche Informationsdirigent als "26-jährige Streber" bezeichnet. Vermutlich sind die intelligent genug zu erkennen, was da längst abläuft. Soll er sich doch selbst unter einem Pseudonym hinsetzen und Content reinbuttern. Wenn er es allerdings unter HansBambel macht und nicht unter Jimmy Wales, dann schlägt Xqbot garantiert wieder zu.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kein Forum für Vollverschleierung, Kritik an "Anne Will"-Sendung
Besucher empört über muslimischen Infostand auf Weihnachtsmarkt
Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?