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ERGO von Verbraucherschützern wegen Betrugs angezeigt

Nein, diesmal sind es keine Partys wegen denen Die ERGO-Versicherungsgruppe in den Schlagzeilen steht. Die ERGO-Vertreter sollten Unternehmen eigentlich günstige Kollektivverträge zur betrieblichen Altersvorsorge anbieten. Jedoch wurden dann mit den Mitarbeitern normale Einzelverträge abgeschlossen.

Dadurch konnten die Versicherungsvertreter höhere Provisionen kassieren, zwischen 150 und 1000 Euro - pro Vertrag.

Nun wurde das Unternehmen von dem Bundesverband der Verbraucherzentralen wegen Betruges angezeigt. Einem Vertreter sei aus verschiedenen Gründen aber bereits gekündigt worden.


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WebReporter: SeRo1
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Betrug, Anklage, Rente, Versicherung
Quelle: www.focus.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2011 10:06 Uhr von SeRo1
 
+19 | -2
 
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Versicherungsvertreter scheinen also mal wieder nicht zu Unrecht einen zweifelhaften Ruf zu haben und reihen sich zu den Bankern in die Reihe "parasitäre Maden" ein.
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05.08.2011 10:37 Uhr von SN_Spitfire
 
+17 | -1
 
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Da fehlen: eigentlich nur noch die Makler.
Horrende Summen (teilweise 2 Monatsmieten) einkassieren für mal eben ein paar Bilder schiessen und Einstellen ins Internet. Ein wenig mit Interessenten quatschen und dafür ein Salär kassieren für die Vermittlung.
Beim Immobilienverkauf siehts genauso aus.
Zu viele schwarze Schafe... Leider.
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05.08.2011 10:49 Uhr von EvilMoe523
 
+7 | -0
 
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Ich denke mal es wird keine Versicherung oder überhaupt einen Anbieter geben, wo kein Vertreter für seine Proviosion falsch Aussagen trift, Details weglässt oder den Kunden einfach breitredet und falsch berät.

Wenn sowas in Massen auftreten sollte und man solche Vorgehensweise wirklich auf die Firmenpolitik schließen kann, dann ist es sicher was Anderes.
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05.08.2011 11:31 Uhr von mort76
 
+5 | -1
 
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SN_Spitfire, über diese feinen Leute ärgere auch ich mich heute noch: 3-7% Maklercourtage vom Kaufpreis beim Kauf eines Hauses als Lohn für ein paar mickrige Stündchen Arbiet- DAS ist doch mal ein fürstlicher Lohn für die Herrschaften!

Da fragt man sich zweierlei:
1. warum bin ich nicht Makler geworden?
2. WOFÜR kriegen die so viel Kohle?
Für die Verträge und ein paar Fotos? Laßt sie doch gleich Geld drucken!
Wenn das wenigstens nur die schwarzen Schafe täten...aber das ist ja völlig normal...

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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05.08.2011 12:16 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -1
 
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@mort76: Wenn es doch nur um ein paar Fotos und das bisschen Quatschen mit Interessenten geht, fragt man sich doch, warum so viele private Immobilienverkäufer einen Makler beauftragen, wenn das doch so wenig Arbeit macht, den Kram selber an den Mann zu bringen.

Ich habe meine Immobilien bis jetzt selber verkauft, aber es ist schon eine Menge mehr Arbeit als nur ein paar Bilder ins Netz zu stellen. Und die Gespräche sind teils richtig harte Arbeit, je nach dem, was für Interessenten so kommen.
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05.08.2011 12:25 Uhr von EvilMoe523
 
+2 | -1
 
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@ Schwertträger: Ach komm... so Immobilien verkaufen sich auf Ebay doch fast von alleine *g*

Was für Leute stellen da denn noch Fragen? :D
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05.08.2011 12:45 Uhr von AdiSimpson
 
+4 | -0
 
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mein nachmieter hat den markler erst beim unterzeichnen kennengelernt. 3 mal rief er mich an und sagte ich solle bitte mit den interessenten alles durchgehen, er würde es nicht mehr schaffen. dafür dann 2 mieten provision, ist richtig frech.
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05.08.2011 12:53 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -2
 
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Ich frag mich auch immer wieder warum ich nicht: Astronaut geworden bin. Was die für ein horrenden Lohn bekommen nur um evtl. mal ein bisschen ins All zu fliegen und da ein paar Kleinigkeiten zu fotografieren oder zu reparieren.

Ich frag mich auch warum ich kein Schauspieler geworden bin. Das bischen drehen und labern schafft doch jeder mit links

Was ihr für Vorstellungen von Berufen habt
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05.08.2011 12:53 Uhr von Bluti666
 
+0 | -0
 
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@SN_Spitfire: Kann ich leider aus Erfahrung bestätigen, für meinen Laden habe ich auch 2 Nettokaltmieten + MwSt. an den Makler bezahlt, insgesamt rund 2380€, gleich nach dem ersten Termin habe ich jedoch erfahren, das das eigentliche Vermieterbüro der Besitzerin im gleichen Haus im Aufgang um die Ecke liegt. So bläst man völlig unnötigen Personen für kaum Arbeit unnötig Kohle in den Arsch... Dazu wollte der Makler das alles auch noch schwarz ohne MwSt. machen, ich hatte erst überlegt, mich aber dann doch entschieden, das alles ganz offiziell zu machen. Zudem wollte er den Betrag unbedingt in BAR haben, dies habe ich jedoch verweigert, da ich nicht soviel geld mit mir rumschleppe. Als ich dann die Rechnung bekam, sollte die Maklerprovision auf ein Konto bei der Deutschen Bank24 eingezahlt werden, diese bietet nur garkeine Geschäftskonten... Ich vermute, letztendlich hat der sich somit auch noch die MwSt. eingesteckt...

@Schwertträger

Also ich konnte bis zum Mietvertragsabschluss keine harte Arbeit von Seiten des Maklers feststellen und schon garkeine Arbeit, die diese horrende Provision rechtfertigt! Letztendlich fanden die Gespräche nur mit der Eigentlümerin statt, der Makler saß nur dekorativ dabei. Hätte ich gewusst, das sich das Vermieterbüro im gleichen Haus befindet, hätte ich den Makler komplett umgangen. Hier verstehe ich auch die Vermieterin nicht, die hat da soviel Personal im Büro und auch einen Hauswart, der sich eigentlich um sämtliche Anglegenheiten kümmert. und sie war selber etwas geschockt, als sie hörte, was der an Provision von mir bekommen hat, weil der von Vermieterseite wohl auch noch was bekommen hat!

[ nachträglich editiert von Bluti666 ]
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05.08.2011 13:20 Uhr von Anlex
 
+2 | -0
 
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Perfidie: Was dieses Unternehmen abzieht, kann man doch nur noch als Perfidie bezeichnen.

Wie ERGO sich in Werbekampagnen als DIE neue und vertrauenswürdige Versicherung hinstellt. Aber in Wirklichkeit sind die genauso abgebrüht und herzlos, wie die anderen.

Dank solchen Schweinen weiß man nicht mehr, wem man überhaupt noch vertrauen kann.
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05.08.2011 16:06 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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Schwertträger, ich gönne denen ja ein angemessenes Gehalt, aber diese Arbeit ist keine 3-7% des Gesamtpreises wert...
Sagen wir mal, ein Haus kostet 200.000€- der Makler bekommt also durchschnittlich 10.000€.
Dafür muß man als normaler Mensch auch in einem gutbezahlten Job verdammt viele anstrengende Gespräche führen...

Privatleute bestellen einen Maker, weil der eh von dem Hauskäufer bezahlt wird und dieser meist einen besseren Preis rausschlägt (schon, weil es ihm ja auch persönlich nutzt), und der Papierkram unübersichtlich ist...

Naja. Mein Makler hat beispielsweise im Kaufvertrag eine ziemlich auffällige Stelle "übersehen", die einem Verwandten des Auftraggebers ein Niesbrauchsrecht eingeräumt hätte (der hätte bis an sein Lebensende dort kostenlos wohnen dürfen)- das ist UNS aufgefallen, nicht der gutbezahlten, ausgebildeten Fachkraft.
Donnerwetter, da hat sich jemand richtig ins Zeug gelegt fürs Geld...dementsprechend hoch ist meine Achtung vor der immensen Leistung dieser Leute (was natürlich eine Verallgmeinerung ist, aber wie oft kauft man schon ein Haus?)
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05.08.2011 16:45 Uhr von Schwertträger
 
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@mort76 und Bluti666: Wenn wir über die Höhe der Courtagen reden, dann bin ich ja durchaus auf Eurer Seite. Und wenn wir davon reden, dass es sich etliche schwarze Schafe sehr einfach machen, dann bin ich auch auf Eurer Seite.

Ich wollte lediglich den "was ist da schon dran?" Sprüchen entgegentreten, denn DIE sind unsinnig.

Ich verpachte Wochenendgrundstücke im eigenen und die den Vorpächtern gehörigen und darauf stehenden Häuschen in deren Auftrag und weiss daher, dass einige Makler bei so etwas recht gut (und oft zu gut) verdienen, aber auch, dass Dank des üblichen "Gesindels", was bei so etwas als Käufer und Pächter aufläuft, die Arbeit auch nicht ohne ist.

Das bei vielen Verkäufen/Käufen ein Makler nicht notwendig wäre, unterschreibe ich sofort.
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06.08.2011 11:29 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Schwertträger, da will ich dir auch nicht wiedersprechen.
Es ärgert mich heute noch, daß wir überhaupt auf einen Makler angewiesen waren, aber wir wollten das ausgerechnet zu dem Zeitpunkt durchziehen, wo die Eigenheimzulage abgeschafft werden sollte, und unter Zeitdruck und ohne Ahnung schien uns das so besser zu sein...naja, ich will auch nicht meckern, zumindest haben wir so auch die Eigenheimzulage noch bekommen, und das wiegt den Verlust wieder auf...ansonsten gibt es halt in jedem Beruf solche und solche...

[ nachträglich editiert von mort76 ]
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06.08.2011 13:01 Uhr von swac
 
+1 | -0
 
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ERGO: der absolute Verbrecherverein:
Meine Nachbarin kämpft gerade gegen eine Lebensversicherung, die ihr Mann dort für 10 Jahre abgeschlossen haben soll im Juli. Das Problem ist nur: Er ist seit Mai im Hospiz und wartet auf seinen Tod.

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