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Österreich: Gastwirt musste Azubi 1.137 Überstunden nachzahlen

Einen Gastwirt aus Oberösterreich hat es nun böse erwischt. Er hatte einer Auszubildenden unrechtmäßig rückwirkend gekündigt, nur weil sie sich Krank meldete. Der fleißige Azubi hatte dazu, in seiner 15-monatigen Lehrzeit, gut 1.137 unbezahlte Überstunden abgeleistet.

Weiter zwang er sie einen Vertrag zu unterzeichnen, indem sie von der Vergütung ihrer geleisteten Überstunden absieht. Da er jedoch keine Überstundenauszahlungen Nachweisen konnte, war der Vertrag ungültig und der Arbeiterkammer gelang es, dem Azubi sämtliche Überstundennachzahlungen zu erstreiten.

Weil die Auszubildende jegliche geleisteten Überstunden genau notierte, sprach das Gericht der jungen Dame das Recht zu. Einschließlich sämtlicher Entschädigungen, Ersatzleistungen und Sonderzahlungen, musste ihr der dreiste Wirt etwa 17.000 Euro nachzahlen.


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WebReporter: Kirschquark
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Überstunden, Azubi, Gastwirt
Quelle: www.krone.at

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2011 19:24 Uhr von Pliegl
 
+191 | -4
 
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Sehr schön! Daumen hoch für dieses Urteil... ob das in Deutschland auch so gelaufen wäre?
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04.08.2011 19:31 Uhr von junjunstyle
 
+100 | -5
 
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in De hätten die Richter sofort ein Vergleich vorgeschlagen was mit max 5.000 € vergütet wäre.... -.-
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04.08.2011 19:33 Uhr von GhostwriterX
 
+15 | -65
 
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04.08.2011 19:33 Uhr von Nasa01
 
+93 | -0
 
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Das: geschieht dem Raffzahn recht.
Die Leute ausbeuten die sich am wenigsten dagegen wehren können......
Armselig.
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04.08.2011 19:39 Uhr von summerheart1
 
+110 | -2
 
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der Kapitalismus.... herrlich: Fürs Ableisten von über 1000 Überstunden war sie gut genug aber sofort rauswerfen wenn man einmal krank ist. Der Mensch ist nunmal keine Maschine den man bis zum Erbrechen einspannen kann. Geschieht ihm sowas von recht!
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04.08.2011 19:39 Uhr von ZzaiH
 
+62 | -0
 
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aja: mal schnell gerechnet...
das macht durchschnittlich 19 überstunden je woche!

was für ein arschloch als chef...
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04.08.2011 19:55 Uhr von Dracultepes
 
+23 | -3
 
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Hätte sie nicht noch 200 Überstunden mehr aufschreiben können?

^^
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04.08.2011 19:56 Uhr von ThomasHambrecht
 
+11 | -0
 
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Quelle falsch zitiert er wurde nicht gezwungen, zu unterschreiben, dass er von der Vergütung absieht - sondern, dass er die Vergütung längst ausbezahlt bekommen hat. So wurde rechtlich auch erlangt, dass die Überstunden zu bezahlen ursprünglich gedacht war.
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04.08.2011 20:07 Uhr von R4V3R
 
+3 | -21
 
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04.08.2011 20:12 Uhr von Kirschquark
 
+9 | -1
 
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@ThomasHambrecht: Mensch kannst du mir sowas nicht privat schreiben!? :)
Nein hast schon recht! Bin halt n Anfänger und muss besser aufpassen. Danke
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04.08.2011 20:35 Uhr von divine_replay
 
+7 | -2
 
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was denn nun?
"Der fleißige Azubi [...]"

"Weiter zwang er sie [...]"? Sie? Oder doch ein Er?
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04.08.2011 21:07 Uhr von germanxdevil
 
+4 | -0
 
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"Der fleißige Azubi hatte dazu, in seiner 15-monatigen Lehrzeit, gut 1.137 unbezahlte Überstunden abgeleistet.

Weiter zwang er sie einen Vertrag zu unterzeichnen, indem sie von der Vergütung ihrer geleisteten Überstunden absieht."

....es wär ne "junge Dame", dann auch konsequent bitte.

und "Böse erwischt" passt irgendwie auch nicht.
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04.08.2011 21:53 Uhr von Seppus22
 
+12 | -1
 
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@ Rav3Er: " Einschließlich sämtlicher Entschädigungen, Ersatzleistungen und Sonderzahlungen "

Der Betrag kam also nicht nur durch die Überstunden zusammen. Zudem verdient man in Österreich ein bisschen besser.
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04.08.2011 22:05 Uhr von JagdSieAlle
 
+6 | -0
 
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sehr schön: freut mich für die fleißige Azubiene.
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04.08.2011 22:20 Uhr von Lucianus
 
+6 | -0
 
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super Solche Urteile würde ich gerne öfter sehen/hören/lesen.

Ich kenne nur ganz wenige Azubis die Überstunden abfeiern dürfen oder ausbezahlt bekommen.
Zum Teil sogar mit illegalen Sätzen im Vertrag wie "Überstunden sind mit der Ausbildungsvergütung abgegolten."

Ein Hoch auf jede Firma die ihre Auszubildenden als solche sieht, ihnen hilfreich zur Seite steht, und denen die Ausbildung wichtiger ist als eine billige Arbeitskraft.
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04.08.2011 22:21 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -0
 
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dumme Frage wieso schreibt man über 1000 Überstunden auf, wenn man davon ausgeht, sie nicht bezahlt zu bekommen?
Und wie wurde sie dazu gezwungen, diesen Vertrag zu unterschreiben?
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04.08.2011 22:34 Uhr von Latif_069
 
+3 | -2
 
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hmm: scheiß Arbeitgeber

[ nachträglich editiert von Latif_069 ]
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04.08.2011 22:36 Uhr von CrazyWolf1981
 
+5 | -0
 
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Müsste: man nur noch Name des Gastwirts, Lokalität etc. veröffentlichen. Schließlich muss man andere Leute vor diesem Raffzahn warnen. Der hat sie grob gerechnet täglich 3,5 Stunden mehr arbeiten lassen, und die Krankmeldung wohl weol sie irgendwann einfach im Arsch ist, und als Quittung noch die Kündigung bekommt. Solche Kerle gehören an den Pranger. Ich würde in ein solches Lokal nicht mehr einkehren wenn ich wüsste, dass das Personal, was mein Essen zubereitet, so geknechtet wird. Da vergeht einem der Appetit.
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04.08.2011 22:59 Uhr von LocNar
 
+3 | -1
 
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@GhostwriterX: Schreibe einfach genügend Berichte in der Form von crushial oder getshorty und vergesse dabei das SN Team zu bestechen...... irgendwann bist du deinen Account los......

Oder schreibe Kommentare wie diesen hier........ ^^

[ nachträglich editiert von LocNar ]
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05.08.2011 01:46 Uhr von Aurora93
 
+0 | -1
 
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1 Monat? 1.137 Überstunden? Das ist mehr als ein Monat O.o
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05.08.2011 07:25 Uhr von EraZor2k4
 
+3 | -0
 
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Naja, muss keine Ente sein! Das passiert sehr häufig, und auch in solch einer Höhe! Gerade in der Gastronomie ist das keine Seltenheit, dass man dort 10-12 Stunden arbeitet - bei einem 8 Stunden Vertrag.

Und wieso man sowas aufschreibt? Vielleicht war vorher von z.B. Freizeitausgleich die Rede. Ein Kollege von mir hat nach seiner abgeschlossenen Ausbildung und Übernahme in knapp 2 Jahren eine ähnlich Hohe Überstundenzahl gehabt und wurde ständig vertröstet. Auch er ist nun vor Gericht gegangen und bekommt diese ausgezahlt.

Ist also, wie ich schon sagte, leider keine Seltenheit mehr....Man sollte vorher, falls man auch bereit ist Mehrarbeit zu leisten, alles schriftlich vereinbaren.
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05.08.2011 08:06 Uhr von SNnewsreader
 
+1 | -0
 
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sowas passiert in DE jeden Tag: und bevor man das Eintreiben kann firmieren die neu und man hat die Pappnase ... aber es geht auch manchmal anders.

Wenn einem der Vermieter gut steht, dann kommt der Gerichtsvollzieher und holt vor der Umschreibung mal eben die notwendigen Dinge und dann kann der Betrieb nicht weiterarbeiten.

Hab ich grad angeworfen, da meine Frau vom ehem. Arbeitgeber noch 127 Überstunden gezahlt bekommen muss. Der Vermieter hat mal eben alle Schlösser ausgetauscht, da er auch noch 3 Mieten bekommt. Zudem 50.000 für Ausbauarbeiten, die er in Vorleistung gegangen ist.

Wir bekommen unser Geld, da zufällig ein schönes Auto auch noch in der Tiefgarage eingeschlossen ist. Langsam geht den Gerichten diese organisierte Kriminalität auch den S*ck und DAS ist mal ein Anfang das Geschädigte auf ganzer Linie zusammenarbeiten.
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05.08.2011 08:41 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -0
 
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Naja mal abesehen davon dass ich die Überstunden: für zu hoch angesetzt halte (15 Monate, jede Woche 20 Stunden extra) find ich es gut.

In Deutschland würde genauso geurteilt werden, da die Gesetzeslagen in Österreich und Deutschland was das Arbeitsrecht angeht fast identisch sind.

@Hoenepinokel
Ist auch unheimlich wichtig sich von dem "Pack" abzugrenzen nicht wahr. Man will ja nicht zum niederen Pöbel gehören LOL
Wir Deutschen können auf unsere geleistete Arbeit gerade nach dem 2. WK stolz sein und ich als Deutscher bin es auch.
Dass die Politik nicht immer richtig ist ist Tatsache aber nur wer aktiv an der Umgestaltung mitwirkt darf sich beschweren. Tust du es??
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05.08.2011 09:58 Uhr von unomagan
 
+1 | -0
 
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wow: das macht Hoffnung!
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05.08.2011 10:10 Uhr von liebertee
 
+2 | -0
 
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hmm mit so Viel Überstunden Einfach mal 50 Tage Urlaub einreichen und dann kündigen.
Aber 17k Euro sind doch mal was. Geschieht ihm recht, dem Wirt.

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