04.08.11 17:12 Uhr
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Nur 14 Tage nach Notgipfel zweifelt José Manuel Barroso wieder am Rettungschirm

In einem Schreiben forderte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso die Regierungen der Eurozone zu einer "raschen Überprüfung aller Elemente des europäischen Rettungsfond EFSF" auf. Der 55-Jährige zweifelt, ob der 440 Milliarden Euro schwere Notschirm ausreicht, "um Ansteckungsgefahren zu bekämpfen".

Einen Zusammenhang mit der Schuldenkrise in Italien und Spanien gebe es nicht, so der Portugiese. Die Beschlüsse vom 21. Juli, darunter das zweite Notpaket für Athen sowie Vorabkredite und Aufkauf von Anleihen auf dem Sekundärmarkt aus EFSF-Mitteln, hätten "nicht die beabsichtigte Wirkung" gezeigt.

Notfalls müsse durch Rückruf der Parlamentarier aus der Sommerpause der Ratifizierungsprozess der jüngsten Beschlüsse beschleunigt werden, so Barroso. Berlin reagierte gereizt auf die neuen Forderungen des Kommissionschef. Diese würden der Unruhe auf den Märkten lediglich Vorschub leisten.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Fonds, Anleihe, José Manuel Barroso
Quelle: www.faz.net

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2011 17:12 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+12 | -1
 
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Zu den Folgen für Deutschland bzgl. des EFSF ist in diesem Artikel bereits alles gesagt: http://www.shortnews.de/...

Zur aktuellen Lage füght RP-Online hinzu: "Von den derzeit vereinbarten 440 Milliarden Euro bliebe abzüglich unter anderem der Griechenland-Hilfe nicht mehr genug Geld, um etwaige weitere Wackelkandidaten zu unterstützen".

Bei den Aussagen Barrosos würde ein Lügendetektor wohl bis zum Limit auschlagen. Am besten mal die Quelle durchlesen: In Sachen Eurokrise hält die Zeitung kein Blatt vor´m Mund – die FAZ ist erste Adresse um zu erfahren, in welch folgenschweres Disaster Berlin seine Bürger Schritt für Schritt führt.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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04.08.2011 18:05 Uhr von Mailzerstoerer
 
+6 | -0
 
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Kommt mir vor wie bei Bauvorhaben erst werden viel zu geringe Kosten genannt und dann kommt nach und nach heraus das es bedeutend mehr kostet.
Dieser Rettungsschirm zeigt in die falsche Richtung und sagt mir persönlich, das manche Euroländer aus den vollen schöpfen und sich sagen, die EU wirds schon zahlen, wenn wir nicht mehr können!
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04.08.2011 19:33 Uhr von GhostwriterX
 
+0 | -4
 
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Wire: Wie löscht man seinen Account
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04.08.2011 19:40 Uhr von WiKaBot
 
+3 | -0
 
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Auch Barroso kann lesen …: und die Zweifel sind ja auch berechtigt. Hätten die Politiker ausnahmslos die Bastelanleitung für Rettungsschirme gelesen, diese hier:

http://qpress.de/... <<< ••• Rettungsschirme zum selber bauen •••

… die mal für Pennäler geschrieben wurde damit die sich was darunter vorstellen können, dann hätten sie schon nach fünf Minuten erkennen können, dass der Turmbau zu Babel diesmal nicht unbedingt besser gelingen wird …

Ergo: Trennt das Gespann von Ackergäulen und Zirkusponys wieder und lasst beide jeweils ihre eigenen Wege gehen, sonst wird da in dem Euro-Gespann noch wer totgetrampelt.
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05.08.2011 01:51 Uhr von ROBKAYE
 
+2 | -0
 
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Da kann man mal sehen dass absolute Amateure am Werk sind die nichts anderes können als hohle Phrasen dreschen ... und die besten Tipps zur Bewältigung der Krise holen sie sich von den Experten, die für die Krise verantwortlich sind, den privaten Banken...

Na denn gute Nacht...

Bereitet euch schon mal seelisch darauf vor, dass die Staaten Europas sowie die USA, inkl. ihrer Infrastruktur und Industrie, in Kürze zum Privatbesitz der globalen Finanzoligarchie gehören.

...und damit auch unser aller Arsch...

Ach was rede ich...ist doch eh alles nur reine Verschwörungsscheisse...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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05.08.2011 02:10 Uhr von ROBKAYE
 
+2 | -0
 
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Dumm nur dass 99% der Bürger Europas nicht schnallen, dass hier gerade der größte Raubzug aller Zeiten stattfindet... Staaten werden in die Schuldenfalle gelotst und wenn die Pleite kommt, werden Volkswirtschaften wie Rindvieh beim Schlachter in feine Teile seziert... der Metzger ist der Internationale Währungsfonds (Handlanger der globalen Finanzinstitute). Er verteilt die Filets an die Banken, die diese entweder verhökern oder selbst übernehmen. Alles staatliche wird privatisiert und der gemeine Michel wird zum Sklaven degradiert.

Die einzigen Länder die klug genug waren, den IWF in den Arsch zu treten und vor die Tür zu setzen, waren bis jetzt Island und Argentinien... alle anderen Länder werden wie Griechenland nach und nach zur Schlachtbank geführt und ausgeweidet.

Und so pervers es auch klingt, unsere Politiker-Marionetten sind diejenigen, die den Weg dorthin so angenehm und unauffällig wie möglich gestalten, damit der Michel nicht auf dumme Gedanken kommt. Im Endeffekt kommt das einem Hochverrat gleich!

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]

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