04.08.11 15:34 Uhr
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Bundesmarine schickt weiteres Schiff zur Piratenbekämpfung

Ab September wird die Bundesmarine ein weiteres Schiff vor Somalia zur Piratenbekämpfung einsetzen.

Die Fregatte "Köln" wir dazu am 13.August von Wilhelmshaven aus Richtung Afrika auslaufen.

Die deutsche Marine soll für vier Monate am Horn von Afrika das Oberkommando übernehmen. Insgesamt sind vor Afrika drei Schiffe aus Spanien, Portugal und Griechenland, sowie drei Flugzeugträger aufgefahren.


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WebReporter: NetReport2000
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Schiff, Afrika, Marine, Piraterie
Quelle: seefahrer.blog.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2011 15:34 Uhr von NetReport2000
 
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Damit die Piraten in noch größerer Zahl und noch schneller in D vor ein Gericht gestellt werden und danach Asyl beantragen können?
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04.08.2011 15:51 Uhr von Urrn
 
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Arrr! "Mr. Sparrow hat im Morgengrauen eine Verabredung mit dem Galgen - ich würde es bedauern, wenn er sie verpasst."
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04.08.2011 15:55 Uhr von Urrn
 
+2 | -7
 
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@DerBelgarath: Im Umkehrschluss als Entschädigung, dass wir ihre Lebensgrundlage leerfischen ;-)
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04.08.2011 23:22 Uhr von Rob550
 
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Hihi da wird sich der Seefahrer freuen... Bundesmarine... *freu*
Zur Erklärung: die Bundesmarine heißt seit dem Jahre 1995 nurnoch Marine (oder Deutsche Marine). *netten Gruß an Seefahrerchen send*

Ne bessere Quelle wäre allerdings hier gewesen http://seefahrer.blog.de/...

Wünsche den Kameraden auf der Köln allzeit ne Handbreit Wasser unterm Kiel.
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05.08.2011 00:32 Uhr von ElChefo
 
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Urrn: Das "Der böse Westen ist selbst schuld"-Argument rechtfertigt ja auch wirklich alles, oder?
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05.08.2011 14:16 Uhr von RickJames
 
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ElChefo: Was ist denn genau deine Meinung zu dem Thema? Wieso ist laut deiner Meinung das Problem der Piraterie so drastisch? Bestreitest du das Illegales Fischen und Illegale Abfallentsorgung dort unten statt findet? Oder bestreitest du das diese Zwei Faktoren einen Einfluss auf die Somalische Bevölkerung haben?
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05.08.2011 15:45 Uhr von ElChefo
 
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RickJames: Ist es nicht etwas primitiv, mir etwas vorzuwerfen, das ich nie ausgesprochen geschweige denn bestritten habe?

Inwiefern rechtfertigt irgendetwas von dem von dir genannten Piraterie, Mord, Erpressung und/oder Entführung von unbeteiligten Dritten?

...am Rande, wer sich ein wenig mit der Funktionsweise der modernen Piraterie beschäftigt, sollte auch darüber gestolpert sein, das "die" nicht einfach mit ihrem Skiff hinfahren und irgendein Schiff überfallen. Das wird vorbereitet. Unter anderem, indem man sich vorher Fischkutter (...ja, Kutter, das ist nicht dasselbe wie ein Trawler) "besorgt" als Mutterschiff, die die Skiffs in die Nähe der großen Schiffe bringt. Wie "nett", das man damit dem nächsten Landmann die Existenzgrundlage nimmt und ihn damit zur Piraterie drängt. Also doch homemade?

...und wo wir dabei sind, bestreitest du die große Beteiligungsbörse in Harardhere, wo Locals sich an den "Fischzügen" beteiligen können?

...und schlußendlich, wieviel haben die Reedereien von Frachtern und Tankern mit den Fischereiflotten zu tun?! Das wäre ja wie wenn Person A mir mein Auto wegnimmt und ich damit dann einen Überfall auf Person B rechtfertige. Was für ein Quatsch.

...und... dir ist nicht aufgefallen, das die (Raub-)Fischerei erst mit dem Ende der Gewässerüberwachung durch den mittlerweile als Failed State geltenden Staat Somalia begonnen hat?
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05.08.2011 16:14 Uhr von RickJames
 
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ElChefo: Ich habe dir nichts vorgeworfen. Ich habe dich nur gefragt wie du zu dieser Aussage gekommen bist. Ich habe niemals behauptet das die Piraterie der Somalis gerecht ist, ich habe dich nur gefragt ob du abstreiten willst das auch äußere Einflüsse mit Schuld am Problem sind. Ich bestreite nicht das es Menschen gibt die diese Raubzüge organisieren und damit gutes Geld verdienen. Aber trifft das auf den 08/15 Piraten zu? In deiner Antwort fokussierst du dich auf einen Moralischen Aspekt:
"Das wäre ja wie wenn Person A mir mein Auto wegnimmt und ich damit dann einen Überfall auf Person B rechtfertige."

Für viele dieser Menschen geht es ums blanke überleben. Um nichts weiter. Ich glaube nicht das sie Piraterie betreiben um den Westen eine Lektion zu erteilen. Außerdem bist du nicht immer einer der Ersten die hier Kollateralschäden im Krieg gegen den Terrorismus verteidigen? Diese Menschen haben uns auch nichts getan und doch mussten sie für etwas bluten was Andere getan haben.
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05.08.2011 20:11 Uhr von ElChefo
 
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RickJames: Entschuldige, das es mir wie ein Vorwurf vorkam - meine Meinung hast du ja auch aus einer Gegenfrage herausgelesen.

Im Endeffekt ist es doch ganz einfach:
Die tun, was sie meinen, tun zu müssen - sei es der 08/15-Pirat oder der "Unternehmer", der die Raubzüge finanziert oder sonst wie unterstützt, oder seien es "wir", die unsere Schiffe schützen wollen/können/müssen. Wir tragen alle die Konsequenzen unseres Handeln. Ja, richtig, ich fokussiere mich auf den moralischen Aspekt - und auf den rechtlichen. Moralisch haben wir die Pflicht, unsere Bürger zu beschützen, auch vor Failed States und all den Komplikationen - gerade wir als Land, das dermaßen von seinem Außenhandel abhängig ist. Rechtlich gibt es absolut keine Handhabe zur legalen Kaperung - also sind wir da genauso gefragt.

Wenn es für diese Menschen um das blanke Überleben geht, nun, da muss man keine Frachtschiffe überfallen, man kann auch gerne seine Energie daran setzen, das aus dem Land einmal mehr wird als ein schmuddeliger Sumpf, der alle Bewohner mit sich in den Abgrund reisst. Zum Beispiel, indem man funktionierende staatliche Strukturen aufbaut, die dann auch die eigenen Hoheitsgewässer überwachen kann. Zum Beispiel, indem man im kleinen bei sich selbst anfängt, Recht und Ordnung als Maxime und eben nicht das Recht der Kalashnikov über alles zu stellen. Da ist auch der kleine 08/15-Pirat gefragt.

Nebenbei, ich halte diese Theorie vom "08/15-Piraten" doch eher für gewagt. Würde ich es finden, ich würde hier einen Link posten zu einem Bericht, der vor einiger Zeit im Geo oder PM erschien, der über die Piratenbörse von Harardhere berichtete. "Anleger" wurden da auch schon Menschen, die eine Waffe im Familienbesitz hatten und ebenjene als "Investment" in die nächste Kaperung dreingaben. Oder halt ihre eigene Arbeitskraft.

Was die Sache mit den Kollateralschäden angeht - ich verteidige da gar nichts. Ich schildere lediglich meine Sicht der Dinge, geprägt durch das Wissen um die Anstrengungen, die unternommen werden um sie zu minimieren. Dazu kommt dann noch die übliche reisserische, übertriebene und teilweise unhaltbare Berichterstattung. Würde man mit sehendem, vernunftbegabten Auge solche Zwischenfälle betrachten, käme man nicht mal auf ein Zehntel des spektakulären journalistischen Potentials.

Und natürlich haben "diese Menschen" "uns" etwas getan. "Die" überfallen "unsere" Schiffe mit "unseren" Leuten drauf und spielen mit deren Leben als ob es Legobausteine wäre. Ich brauche da auch niemanden zu kennen, der zur See fährt, um mir vorstellen zu können, das auch diese Seeleute Familien, Freunde, Bekannte, Angehörige haben denen eine solche Entführung deutlich an die Substanz geht, weil da gerade jemand aus ihrem Leben gerissen wird. Wie einfach muss man es sich doch machen, das es immer nur um das unmittelbare, eigene Umfeld gehen muss?

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