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Stefan Mappus legt Landtagsmandat nieder und geht für Merck ins Ausland

Stefan Mappus, Ex-Ministerpräsident Baden-Württembergs, geht in die freie Wirtschaft. Wie schon vor Tagen spekuliert wurde (ShortNews berichtete), übernimmt er für den Pharmakonzern Merck eine leitende Stellung im Ausland.

Zum Monatsende will Mappus sein Landtagsmandat niederlegen. In welchem Land er für den Pharmahersteller tätig sein wird, ist nicht bekannt.

Mappus war vor seinem Gang in die Politik bei Siemens im Telefonvertrieb beschäftigt gewesen. Ende März reichten die Stimmen bei der Landtagswahl nicht für eine Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wirtschaft, Ausland, Baden-Württemberg, Pharmakonzern, Stefan Mappus, Merck KGaA
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2011 15:28 Uhr von Boron2011
 
+10 | -3
 
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dreckiges Lobbyisten Pack ... .
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04.08.2011 15:45 Uhr von Urrn
 
+5 | -10
 
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Mappus ist studierter Ökonom und muss auch wie wir alle seine Brötchen verdienen, wieso sollte er nicht in die freie Wirtschaft? o_O

[ nachträglich editiert von Urrn ]
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04.08.2011 15:59 Uhr von RUPI
 
+16 | -2
 
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<< ....ist studierter Ökonom und muss auch wie wir alle seine Brötchen verdienen, wieso sollte er nicht in die freie Wirtschaft? o_O >>

Weil er nur durch seinen Abstecher in die Politik erreichen konnte, dass er nun gleich eine "leitende Position" für einen großen Konzern im Ausland bekleiden darf. Ohne seine politische "Karriere" hätte er sich ganz normal "hocharbeiten" müssen und bis zum (fast)Chefposten hätte er es, aus eigener Kraft, sicherlich nie geschafft.

Deswegen gehen solche Typen auch zuerst in die Politk. Zum Rumschwafeln und zum Steuergeld ausgeben, muss man nämlich nichts können. Da reichen einfach nur "warme Worte" die man immer wieder von sich gibt. Die Wähler fallen auf solche Typen herein, wählen sie, und wenn sie dann oben sind, wird abkassiert und die persönlichen Netzwerke, die man durch seine politische "Arbeit" aufbaut, wird gnadenlos für die eigenen Zwecke missbraucht.

Was meinst Du warum viele in die Politik gehen? Weil Sie schon früh erkennen, dass ihre eigene Leistung und ihr Genie nicht ansatzweise ausreichen um in der freien Wirtschaft nach oben zu kommen. Somit wird erst der Umweg über die Politk genommen denn die Wahlschafe zu beindrucken, ist viel einfacher und es kostet sie nichts.

[ nachträglich editiert von RUPI ]
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04.08.2011 16:04 Uhr von RUPI
 
+0 | -1
 
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Edit: Edit:
"wird gnadenlos für die eigenen Zwecke missbraucht. ...."
(muss heißen)
"werden gnadenlos für die eigenen Zwecke missbraucht. ...."
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04.08.2011 16:04 Uhr von Urrn
 
+1 | -9
 
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@RUPI: Achso, und du glaubst als Jungpolitiker muss man sich nicht hocharbeiten? Wie genau weißt du über Mappus bescheid, dass du über "Abstecher in die Politik" schwadronieren kannst?

Und "rumschwafeln und Steuergelde ausgeben" ist eine sehr lockere Beschreibung für eines der wohlhabensten Bundesländer. Nunja, scheinbar fehlt dir das Verständnis dafür, was bei Führungspostionen in der Wirtschaft gefragt ist. Ein Tipp: Politische Ämter mit Verantwortung und Führungspositionen machen sich ganz gut in den oberen Etagen.
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04.08.2011 16:33 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -11
 
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04.08.2011 17:00 Uhr von Boron2011
 
+9 | -0
 
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"[...] ....ist studierter Ökonom und muss auch wie wir alle seine Brötchen verdienen, wieso sollte er nicht in die freie Wirtschaft? o_O[...]"

http://www.lobbypedia.de/...

http://www.swp.de/...

http://www.focus.de/...

http://www.shortnews.de/...

Atom Lobby, Pharma Lobby ... . Mit dem Schwerpunkt Ökonom hast du voll und ganz Recht. Er war und ist nur aufs Geld aus. Als Politiker aber nicht unbedingt zum Wohle unseres Volkes, eher zu seinem eigenen ... .
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04.08.2011 18:45 Uhr von Boron2011
 
+1 | -0
 
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@Zeus35: Die Lobby sind diejenigen welche Gefälligkeiten verteilen.

Lobbyisten sind die Politiker die ihre "Macht"/Politik zum Gefallen eines Unternehmens lenken/ausüben und dann später Gefälligkeiten zu erhalten.

Gutes Beispiel in dem Fall auch Gerhard Schröder und Gazprom ...

Klar gibt es auch bodenständige Politiker welche später in ihr gewohntes Arbeitsumfeld wechseln. Aber gerade bei Mappus ist es mehr als offensichtlich. Er hat sich während seiner politischen Laufbahn beispielsweise für Gentechnik bei Saatgut stark gemacht und kassiert nun worauf er hingearbeitet hat.

[ nachträglich editiert von Boron2011 ]

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