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Bonn: Spendenaktion für hungernde Afrikaner durch Bürokratie abgelehnt

Der Künstler Martin Bongartz stellte jüngst sein Kunstwerk "Der Gläserne Sarg" auf dem Münsterplatz in Bonn aus, um auf das hungernde Volk in Simbabwe aufmerksam zu machen und das leidende Volk mit Spenden zu unterstützen.

Dienstagabend wurde der Künstler von der Stadt Bonn aufgefordert, sein Kunstwerk zu entfernen, da er keinen Sondernutzungsantrag gestellt hat, der für die Ausstellung von Kunstwerken in der Öffentlichkeit erforderlich ist.

"Dann stelle ich mich halt irgendwo anders hin", sagte Martin Bongartz enttäuscht und transportierte sein Werk "Der Gläserne Sarg" ab.


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WebReporter: Unerwartet
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kunst, Bonn, Simbabwe, Bürokratie, Afrikaner, Spendenaktion
Quelle: www.general-anzeiger-bonn.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2011 14:08 Uhr von quade34
 
+17 | -4
 
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man nehme: ein altes Aquarium, betitele es und schon ist die Kunst fertig. Um Öffentlichkeit zu erzeugen ist dann nur noch eine notleidende Gruppe zu nennen , die angeblich unterstützt werden soll. Das Aquarium hat dann einen ungeheuren Wertzuwachs und muß nicht als Müll entsorgt werden, denn Kunst ist geschützt. So macht man Geld. Wer will schon dauernd arm sein. Leute räumt eure Keller für die Kunst und die Notleidenden. Die Spende solltet ihr aber den professionellen Helferorganisationen weiterhin zu kommen lassen.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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04.08.2011 20:18 Uhr von Kukipuf
 
+2 | -1
 
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Die Bürokratie: wurde erfunden, um die Bedürfnisse der Bürokratie zu befriedigen.
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04.08.2011 23:20 Uhr von 338LM
 
+5 | -0
 
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ich frage mich: ob es nicht kontraproduktiv ist, ständig zum Spenden aufzurufen...wenn ich ganz ehrlich bin, gehts mir mitlerweile total auf die Nervern, auch wenn die Opfer natürlich nichts dafür können.
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05.08.2011 00:30 Uhr von Perisecor
 
+4 | -0
 
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@ 338LM: Bis vor wenigen Jahrzehnten galt gerade Simbabwe als reiches Land und als Kornkammer Afrikas.

Offensichtlich können die "Opfer" also doch sehr viel für ihre aktuelle Situation.
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05.08.2011 03:13 Uhr von cyrus2k1
 
+2 | -0
 
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@Perisecor: Die einzelnen Bürger wohl eher weniger. Eher ist die Regierung dafür verantwortlich zu machen. Mugabe wurde ja nicht gewählt. Und selbst wenn, wir haben damals auch für die NSDAP gestimmt. Das hieß aber auch nicht das jeder Deutsche für das Elend des WW2 verantwortlich war.
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05.08.2011 10:30 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ cyrus2k1: Die Geschehnisse in Simbabwe wurden vom absoluten Großteil der (schwarzen) Bevölkerung getragen.

Und genau so wie Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg oder die USA im Moment muss ein Land für alle seine Bürger und Taten gerade stehen.

Denn - und das ist wohl unbestreitbar - in all diesen Fällen hat der angeblich immer vorhandene und total vernünftige Teil der Bevölkerung nichts getan, um den Ausgang zu ändern.

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