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Kindermörder Magnus Gäfgen erhält 3.000 Euro Schmerzensgeld wegen Polizistendrohung

Das Landgericht Frankfurt sprach am heutigen Donnerstag Magnus Gäfgen (36) 3.000 Euro Schmerzensgeld zu.

Magnus Gäfgen ist der Mörder des Bankiersohns Jakob von Metzler. Er entführte den Jungen und brachte ihn um.

Nachdem Gäfgen festgenommen wurde und im Verhör das Versteck des Kindes nicht preisgeben wollte, drohte ihm ein Polizist Gewalt an. Für diese Drohung muss das Land Hessen an Magnus Gäfgen nun die zugesprochene Summe über 3.000 Euro zahlen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Schmerzensgeld, Kindermörder, Gäfgen, Magnus Gäfgen
Quelle: www.focus.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2011 11:41 Uhr von sesh
 
+17 | -32
 
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04.08.2011 11:49 Uhr von Tattergreis
 
+24 | -7
 
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sesh: Folter ist nach dem Grundgesetz verboten. ABER wenn ich das Leben eines Kindes ( Menschen) retten kann würde ich im Dutzend die Androhung von Folter aussprechen, ich führe sie ja nicht aus.
Dieses Schmerzensgeld sollte/ müsste er sofort seinem Opfer bzw. den Eltern auszahlen und alle weiteren Einkünfte. Es kann doch nicht sein das sich ein Täter über seine Straftaten sich bereichert. Wasser, Brot und Einzelhaft oder eine Zusammenlegung mit Schwerkriminellen/ Gewalttätern wird doch für sein scheiss Leben ausreichen.

[ nachträglich editiert von Tattergreis ]
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04.08.2011 11:51 Uhr von sesh
 
+14 | -21
 
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Tattergreis: Beim Folterverbot gibts kein ´Aber´. Nie. Das ist die Faktenlage.
Und Androhung von Folter ist auch schon Folter.

Deswegen: Schmerzensgeld ist berechtigt, ganz egal was Derjenige getan haben soll oder getan hat.
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04.08.2011 11:55 Uhr von Sir.Locke
 
+21 | -7
 
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@sesh: ich gehöre zwar nicht zum bild-mob - was auch immer das sein mag, aber ich antworte trotzdem mal auf deinen einwand.

die polizisten die diese drohung ausgesprochen haben gingen davon aus das der junge noch lebt. und um sein leben zu retten, er hätt´ ja irgendwo in einer kiste ohne ausreichende luftzufuhr eingesperrt sein können, haben sie diese drohung ausgesprochen. es wurde KEINE körperliche gewalt angewendet. das urteil ist mal wieder lächerlich und unterstreicht das in deutschland täter- vor opfer-schutz steht.

von dem geld wird er übrigens so hoffe ich nichts haben. zum einen dürften davon die prozesskosten anteilig bezahlt werden müssen, als auch - wenn es ein entsprechendes urteil gab, schmerzensgeld an die eltern bezahlt werden.
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04.08.2011 12:02 Uhr von Sir.Locke
 
+2 | -4
 
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achja, theoretisch hätte man das ganze dann wahrscheinlich "gefahrenabwehr" nennen müssen, denn dazu wäre dann auch körperliche gewalt erlaubt gewesen...
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04.08.2011 12:02 Uhr von sesh
 
+8 | -11
 
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Sir.Locke BastB: Es gibt KEIN Aber.

Irgendwelche Phantasien und konstruierte Szenarien reichen eben nicht, um Folter wieder hoffähig zu machen.

Und ja: Folterandrohung, die Androhung "unvorstellbarer Schmerzen" ist bereits eine menschenunwürdige Behandlung.

Das Folterverbot ist absolut, und kann durch keine Bedrohungslage aufgeweicht werden.
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04.08.2011 12:10 Uhr von sesh
 
+4 | -10
 
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Die Sache ist SOWAS von 100%ig klar http://de.wikipedia.org/...

=======================

Gesetzeslage in Deutschland

Im innerstaatlichen Recht der Bundesrepublik Deutschland ist ein Verbot der Folter verfassungsrechtlich in Artikel 1 Absatz (1) GG und in Artikel 104 Absatz (1) Satz 2 GG verankert:

Art. 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Art. 104: „Festgehaltene Personen dürfen weder seelisch noch körperlich mißhandelt werden.“

Außerdem wird das Folterverbot durch verschiedene Bestimmungen des deutschen Straf- und Strafprozessrechts im einfachen Recht abgesichert. So wird es Vorgesetzten durch § 357 StGB verboten, ihre Mitarbeiter zu rechtswidrigen Taten zu verleiten oder auch nur solche zu dulden. Ferner sind Aussagen, die unter der Androhung von Folter erpresst werden, in einem Gerichtsverfahren nicht verwertbar (§ 136a StPO). Aussageerpressung ist auch selbst eine Straftat (Amtsdelikt).

=======================

http://de.wikipedia.org/...

Mit anderen Worten:
Es ging im Prinzip nur um die Höhe des Schmerzensgeldes. Gefordert waren 10.000 Euro.


Ja, als Polizist kommt man vielleicht mal in diese Situation. Vielleicht könnte man ein Leben oder viele Leben retten, aber Derjenige redet einfach nicht.
Dann muss man akzeptieren, dass man schlicht und ergreifend nichts tun kann, um das Leben zu retten. So einfach ist das.

Vorgekommen ist das aber bisher in Deutschland noch nie. Interessant, oder?

[ nachträglich editiert von sesh ]
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04.08.2011 12:14 Uhr von kulifumpen
 
+3 | -7
 
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@sesh: vollkommen richtig. Bin ja selten mit dem was du hier schreibst einer Meinung aber in diesem Fall hast du absolut recht.

Wird die Drohung von Folter oder gar die Durchführung dieser durch so einen Fall wieder Salonfähig bewegen wir uns mit dem Rechtsstaat in eine ganz traurige Ecke und dann kann man sich direkt mit den Regierungen vergleichen, deren Länder wir nicht so gerne mögen.

@Sir.Locke

das hier der Täter vor dem Opfer steht oder den Opfern (Eltern) ist eine Behauptung die du nicht beweisen kannst bzw. die du gar nicht einschätzen kann. Du weißt lediglich, dass was in der Quelle steht, mehr nicht. Was da alles jetzt noch abläuft, wirst du nie erfahren.

Ich gehe mal davon aus, dass der Bankier sich einen guten Anwalt leisten kann und dementsprechend wird der Täter auch hart bestraft werden.
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04.08.2011 12:17 Uhr von Sir.Locke
 
+6 | -4
 
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@sesh: die rettung eines lebens wäre dann deiner ansicht nach keine gefahrenabwehr?

beispiele:
wir haben einen täter der läuft in der stadt rum und droht menschen zu erschießen. gespräche brachten nichts, die gefahr bleibt - wird er außer gefecht gesetzt. gibt vielleicht eine prüfung des einsatzes von amtswegen aus, aber keine strafe gegen die polizisten.
autofahrer fährt eine person an, fährt weiter und gefährdet durch seine fahrweise weitere menschen - polizei stoppt ihn weil es nicht anders geht durch ein ausbremsen. täter kommt mit seinem wagen ins schleudern und überschlägt sich - kalkuliertes risiko, keine strafe für die polizisten.
jetzt hat man einen entführer der nicht sagen will wo die entführte person ist. man hat keine ahnung wie es dem opfer geht und ob es dringend ärztliche hilfe brauch. aber hier darf nichts unternommen werden? oder doch dann lieber der andere weg: "hier hast nen hunni, aber dann sagst du wo" oder "darfst auch mal unser polizei-auto fahren"...

sorry, aber da stimmt doch was nicht. eine entführte person versuchen zu retten ist nichts anderes als eine gefahrenabwehr für mich. mag sein dass das deutsche gesetz da was anderes behauptet, würde mich aber auch nicht wirklich überraschen...
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04.08.2011 12:19 Uhr von sesh
 
+4 | -5
 
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Sir.Locke: Du hast es nicht verstanden.

Bei festgehaltenen Personen gibt es keine Gefahrenabwehr. Genau das steht doch im Text:

Art. 104: „Festgehaltene Personen dürfen weder seelisch noch körperlich mißhandelt werden.“

Und das ist das Grundgesetz!
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04.08.2011 12:21 Uhr von Bender-1729
 
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Gute Nacht Deutschland Ein perverser Mörder bekommt Entschädigung weil Polizisten ihn mit angedrohter (!!!) Gewalt davon abhalten wollten, dass ein unschuldiges Kind elendig verreckt ... Deutschland - Das Land des Täterschutzes.

Deutschland macht sich international wirklich nur noch zur Lachnummer! Selbst die USA haben mittlerweile ein durchdachteres Justizsystem als wir. Man kann sich wirklich nur noch dafür schämen, was hier so alles "im Namen des Volkes" vor sich geht. Ich für meinen Teil schäme mich jedenfalls bereits für die Justiz dieses Landes und das meine ich vollkommen ernst!

@ sesh

Auch wenn ich (auch anhand deiner anderen Beiträge) schon länger den Verdacht habe, dass du einfach nur ein Foren Troll bist, habe ich doch den kleinen Restverdacht, dass du das evtl. ernst meinst was du so von dir gibst. Hierzu kann ich nur sagen, dass Leute wie du in der Regel die ersten sind, die nach blutiger Gewalt schreien, wenn sie ein solches Szenario einmal selber betrifft.
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04.08.2011 12:26 Uhr von Sir.Locke
 
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@sesh: erstens: man bewertet kommentare in einer diskussion, die wir ja hier haben, nicht. aber nun gut.

zweitens:
ja natürlich ist in deutschland folter verboten - zurecht. ABER und ich hoffe du gehst irgendwann auf diese frage mal ein: ist es nicht eine gefahrenabwehr wenn man (mit fast allen mitteln) versucht ein entführungsopfer zu finden? entsprechende beispiele die ähnlich gelagert sind habe ich dir einen beitrag weiter bereits gegeben. ich würde einfach gerne deine meinung dazu wissen.
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04.08.2011 13:35 Uhr von MOTO-MOTO
 
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Naja Wir können uns nicht über die Foltermethoden der USA oder China aufregen und selber solche Methoden gutheissen.

Das Schmerzensgeld wegen einer ANDROHUNG von Folter so hoch ausfallen zu lassen halte ich aber nicht für angemessen. Wenn jemandem ein Zahn ausgeschlagen wurde bekommt er nach ständiger Rechtsprechung maximal 1.500 Euro Schmerzensgeld.
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04.08.2011 13:55 Uhr von Earaendil
 
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sesh wieder ganz bei der Sache ,wenns darum geht die Rechte von Verbrechern und Mördern zu schützen...
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04.08.2011 14:44 Uhr von LoneZealot
 
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grausam: "das urteil ist mal wieder lächerlich und unterstreicht das in deutschland täter- vor opfer-schutz steht."

So und nicht anders sieht es aus!

Man kann hingucken wo man will, ständig will der Täter Opfer sein. Da schlagen drei Jugendliche einen Mann tot und sind hinterher am jammern das ihr Elternhaus so schlecht war!

Lebensretten muss vorgehen und der Täter hat mit seiner Tat (fast) alle Rechte verwirkt bis Klarheit herrscht.

Zu Leuten wie seh kann man nur anmerken das er hoffentlich nie in die Lage kommt wo eins seiner Kinder einer solchen Bestie gegenübersteht.
Mal sehen ob er dann noch aktiven Täterschutz betreiben würde.

An dem Urteil kann man gut erkennen wie schwach ein Rechtstaat zuweilen ist.
Regulär könnte jetzt jeder Verdächtige hergehen und behaupten man habe ihm Folter angedroht und dann vor Gericht ziehen und noch "Recht" bekommen, schöne Aussichten.
Immer dran denken, den Prozess PLUS das Blutgeld das dem Mörder bezahlt wird, trägt der Steuerzahler!

@sesh

Jemand verstekct irgendwo eine Bombe die Tausende Menschen tötet wenn sie nicht in ein paar Stunden gefunden wird, darf man foltern oder nur Folter androhen?
Aufhebung der körperlichen Unversehrtheit gegen das Menschenleben von Vielen!

Was tun?
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04.08.2011 15:29 Uhr von K-rad
 
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Das geht schon in Ordnung: Da sieht man es mal wieder wie selbst die deutsche Polizei sich von Menschen die Millionen auf dem Konto haben zu so etwas verleiten lässt. Für den Sohn eines Hartz4-Empfängers hätte man es sicher nicht gemacht.
Abgesehn davon ist auch die Androhung von Folter eine Straftat und der Beamte gehört ebenfalls bestraft.
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04.08.2011 16:41 Uhr von Atrio
 
+1 | -2
 
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jaaaa da gehen die emotionen, verständlicherweise hoch. ich denke, dass sich der richter auch ziemlich schwer getan hat mit diesem urteil, aus den von euch bereits genannten gründen. aber man wenn man diesen fall ganz nüchtern betrachtet, und das moralische muss man dann tatsächlich weg lassen. dann ist die entscheidung richtig. in diesem fall muss man diese beiden vorfälle getrennt voneinander sehen und beide wurden nach geltendem recht geahndet, da auch ein straftäter ein bürger unseres landes ist und diese gesetze bei ihm anzuwenden sind....ob es uns nun gefällt oder nicht.

moralisch gesehen natürlich eine absolute schweinerei....da bringt er jemanden um und bekommt auch noch nen "bonus" dafür....
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04.08.2011 17:40 Uhr von kulifumpen
 
+1 | -5
 
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http://www.spiegel.de/...

wem das nicht passt, kann gerne nach china auswandern, dort darf auch gefoltert werden aber klar, dort ist es sicherlich nicht so angenehm wie hier mit dem lebenstandard...
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04.08.2011 18:57 Uhr von MikeBison
 
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Befürworter des Urteils: Ich bin sicher, ihr habt auch Kinder

Und wenn euer Kind von so einem *** wie Gäfgen ermordert wird, würdet ihr auch so reagieren.

Wer das Urteil befürworter, solidarisiert sich mit Gäfgen.

Ganz einfach

Ein Staat schützt keinen Abschaum wie Gäfgen
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04.08.2011 19:23 Uhr von LoneZealot
 
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@MikeBison: Ich würde die Folter selbst fachmännisch durchführen um meine Kinder, Frau oder sonstwen aus den Klauen solch einer Bestie zu befreien, das macht man dann "nach Feierabend" wenn die Beamten gerade Kaffeetrinken.

Nicht aus Rache sondern nur um Menschenleben zu retten.
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04.08.2011 19:28 Uhr von Nasa01
 
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Ehrlich gesagt: hab ich mich heute, als die Meldung im Radio kam maßlos über das Urteil geärgert.
Und daran hat sich bis jetzt nichts geändert.
Ein verurteilter Kindesmörder reicht Klage ein wegen angedrohter Folter, und bekommt auch noch Recht.
Ja - gehts noch?
Die ganzen Paragraphen die "Sesh" in einem obigen Kommentar aufgelistet hat klingen wie Hohn.

"Art. 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Art. 104: „Festgehaltene Personen dürfen weder seelisch noch körperlich mißhandelt werden.“

Eben diese Paragraphen galten auch für das getötete Kind.
Darum hat sich Gäfgen einen Dreck geschert.
Nun, - da es ihn selber betrifft ist er am jammern.
Welch schäbiges Getue. Anstatt die Füße stillzuhalten und sich der eigenen Tat bewußt zu sein befasst er sich mit Schadensersatzansprüchen und Schmerzensgeld.

Man versetze sich doch mal in die Lage der betroffenen Eltern. Für die muß das doch der blanke Hohn sein, dass die Personen die versucht haben ihr Kind zu retten nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen.

Und der Anwalt, der diese Ansprüche vor Gericht auch noch vertritt - Kann der sich morgens überhaupt noch im Spiegel ansehen ohne vor Scham im Boden zu versinkein??

Ich könnte es nicht.
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05.08.2011 00:57 Uhr von ElChefo
 
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Also jeder halbwegs vernunftbegabte Mensch sollte wenn er sowas liest, mindestens kurz ins moralische Schleudern geraten.

Natürlich: Deutschland ist ein Rechtsstaat und hat absolut gar keine Wahl, als zu den Gesetzen, den Grundrechten und zu dem, was die Exekutive tut, zu stehen. Hiermit wurde der Beweis erbracht, das auch Täter immer noch ihre Grundrechte in dem Maße geniessen, wie es einem verurteilten Prozeßteilnehmer zusteht. Keine Frage.

ABER: Wer den Fall ein wenig verfolgt hat und mitgelesen hat, wie der feine Herr Gäfgen als gelernter Jurist mit der Justiz Katz und Maus gespielt hat, sich durch die Instanzen geklagt hat, in ewigem Hin-und-Her und so wie heute zwar passenderweise Gedächtnislücken vorschob, allerdings die "Folter", die man ihm angetan und angedroht hatte, minutiös wiedergeben konnte, den musste doch der wahre Ekel packen.

Da hätte auch durchaus der symbolische eine Euro gereicht, den man am Schrottplatz als Kaufpreis für seinen alten Schrottwagen bekommt. Den hätte er von mir als Richter direkt in bar und im Namen des deutschen Volkes aus meinem eigenen Portemonnaie bekommen.
...und dann hätte er direkt wieder seine Haft antreten dürfen, die ihm als geständigen Kindesentführer und -mörder zusteht. Ohne Hafterleichterungen, ohne Chance auf Bewährung.

Jeder, der nun einfach so hingeht und unüberlegt jubelt, weil Gerechtigkeit geschehen sein soll - der sollte mal kurz in sich gehen und über seine moralische Grundsubstanz nachdenken. In allererster Instanz reden wir hier von dem Versuch, ein Kindesleben zu retten. Dieser Versuch sollte über allen anderen Erwägungen zum Täterschutz erhaben sein. Letztlich hat sich das allerdings auch gezeigt - die Verantwortlichen für die Verhöre befinden sich gerechterweise noch im Polizeidienst.
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05.08.2011 09:11 Uhr von MOTO-MOTO
 
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nokia1234: Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du der Erste bist, der sich beschwert, wenn er unter dem Vorwurf einer Straftat etwas zu hart von der Polizei angefasst wird.

Deine Doppelmoral widert mich an.

Die Foltermethoden der USA auf Guantanamo werden hier zerrissen ohne Ende. Dabei geht es auch hier "nur" um die Rettung von Menschenleben.

Wir können uns nicht hinstellen und die Foltermethoden im nahen Osten, der USA oder China verteufeln und dann selber mit solchen Methoden anfangen.

Bevor irgend ein Schlaumeier unter der irrigen Annahme des Schleiers der Anonymität mich meint beleidigen zu müssen:
Beleidigung im Internet ist zum einen eine Straftat, zum anderen gibt es für das Opfer auch Schmerzensgeld vom Täter. :)

Gäfgen weiss das übrigens auch....
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05.08.2011 09:17 Uhr von Atrio
 
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ich bin mir sicher, dass gerade aus moralischer sicht heraus niemand dieses urteil befürwortet....das kann auch niemand....aus juristischer sicht...naja...das hatten wir hier ja schon zu genüge...

aber das urteil hat natürlich einiges losgetreten....vorallem das thema "rettungsfolter"....

es bleibt wohl abzuwarten, wie sowas in zukunft gehandhabt wird und wie es in solchen extremsituationen mit straffreiheit aussieht...

http://de.wikipedia.org/...
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14.11.2011 14:04 Uhr von mercedes300ce
 
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Will nicht wissen: wie die Eltern des Jungen sich nach diesem Täterschutzurteil fühlen.
Und ich kann nicht verstehen wie Sich manche User so schützend vor diesen Abschaum stellen. Will nix gegen das Verbot der Folter sagen aber wie manche sich hier vor den stellen weil man dem Armen Folter angedroht hat verstehe ich nicht.

[ nachträglich editiert von mercedes300ce ]

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