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Nach Zivildienst-Abschaffung: 220.000 Pflegekräfte werden bis 2020 benötigt

Massiver Bedarf an Pflegekräften herrscht bereits jetzt. Demografischer Wandel und der Entfall des Zivildienstes sorgen dafür, dass sich die Problemlage in der Pflegebranche noch verstärkt.

Eine aktuelle Studie verdeutlicht nun, wie stark der Fachkräftemangel die Gesellschaft treffen wird: 220.000 Pflegekräfte werden bis 2020 voraussichtlich zusätzlich benötigt, Tendenz steigend.

Bereits jetzt gibt es zu wenig Bewerber in Pflegeberufen, da setzt die EU mit ihren Plänen zur Änderung der Zugangsvoraussetzungen noch eine Hürde für die Branche obendrauf. Zwölf statt zehn Jahre Schulbildung sollen vorausgesetzt werden.


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WebReporter: jukado
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prognose, Kraft, Mangel, Pflege, Branche, Fach
Quelle: news.jobanzeigen.de

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04.08.2011 11:06 Uhr von jukado
 
+4 | -0
 
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Ambulante Pflege, Demografischer Wandel und der Fachkräftemangel in der Pflegebranche sind nun wirklich keine Entwicklungen, die sich erst seit kurzem andeuten, die Branche klagt seit Jahren über schwindendes Personal, leere Abteilungen und eine zu hohe Belastung für die Mitarbeiter - und dabei bleibt kaum noch Zeit für die Pflegebedürftigen. Wird Zeit, dass die Politik was tut - auch Politiker werden schließlich einmal älter!
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04.08.2011 12:28 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -2
 
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...an der Bezahlung kann es nicht liegen eine 25 jährige Altenpflegerin, geht ohne Nachtschicht, mit brutto rund 2500 € heim, das ist nicht viel, aber auch nicht völlig unterbezahlt. ...und trotzdem sind die Stellen kaum zu besetzen.

Es kein studium notwendig, d.h. mit 19 oder 20 steht man mitten im Beruf....
Wenn die EU das jetzt ändert sieht das natürlich anders aus.

Ich denke die Arbeitsbedingungen und Ausbildungsbedingungen müssen verbessert werden, denn wenn die Kosten noch weiter steigen, kann sich die Pflege bald keiner mehr leisten.
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04.08.2011 12:34 Uhr von Seppus22
 
+1 | -0
 
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@ ImmerNurlch: naja nicht ganz, einige Tätigkeiten die das Pflegepersonal durchführt, wird vom Hausarzt zb. abgerechnet weil er sein ok gibt. Die Pflege bekommt wenige % von dem Geld. Wenn dies geändert wird ( was in vielen anderen Ländern schon Standart ist ) bekommen die Einrichtungen etc. auch mehr Geld, was sich wiederrum auf das Personalgehalt positiv auswirken kann.
Natürlich wehren sich die Ärzte da schon Jahrelang gegen und halten das ( wie ein Herr Doktor einer Ärztekammer ( Name vergessen ) einst sagte ) Pflege- Proletarium kurz.
Das wird alles wieder hinausgezögert bis zur allerletzten Sekunde.
Hier noch nen schicker Artikel von Vorgestern: http://www.n-tv.de/...
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04.08.2011 14:39 Uhr von swac
 
+1 | -0
 
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Schulbildung? Ich frage mich auch warum soll deswegen die Schulausbildung verlängert werden. Die Berufsausbildung würde ich ja noch verstehen
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04.08.2011 16:21 Uhr von FlatFlow
 
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tja: Vernünftige Arbeitszeiten, mehr Personal und Gehalt von dem man leben und wenigstens einmal im Jahr in den Urlaub fahren kann, dann wird´s wieder.
Ich kenne junge Frauen die ausgebildete Pflegekräfte sind/waren, die den Beruf nicht mehr ausüben, nach Umschulung haben sie woanders leichtere und vor allem finanziell bessere Jobs gefunden.

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