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Weil Amy Winehouse tot ist, gewinnen Fans iPods

Auf einer Internetseite konnten User bereits seit knapp vier Jahren abstimmen, wann Amy Winehouse sterben wird.

Vier Personen errieten das Todesdatum und dürfen sich nun als "Mister Death" beziehungsweise "Misses Death" bezeichnen. Zudem bekommen sie iPods als makabren Gewinnpreis zugeschickt.

Weiterhin machten sich brasilianische Comedians über ihren Tod lustig, als sie auf ihrer Trauerfeier spöttisch anfingen zu weinen. Dies kam bei 79 Prozent der Leser einer brasilianischen Zeitung jedoch alles andere als lustig an.


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WebReporter: crzg
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Gewinn, tot, Amy Winehouse, iPod
Quelle: www.promiflash.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2011 08:28 Uhr von Earaendil
 
+30 | -17
 
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Nun ja gibt/gab es bei Britney Spears auch.
Ich weiss nicht,ob das unbedingt sooo makaber ist.
Die Frau hat sich schliesslich vor den Augen der Öffentlichkeit zu Grunde gerichtet.Und jeder gibt mal den Löffel ab...der Tod an sich ist weniger spektakulär,große Betroffenheit ist da finde ich eh nicht angebracht.
Ein Mensch,der sein Leben liebt,wird es schützen.Das hat sie nicht getan,sondern lieber noch einen drauf gesetzt.Selber schuld..und das da ein paar dann wetten,wie lang das Mädchen das durchhält..find ich nix anstößiges dran,wer den Schaden hat...
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04.08.2011 08:44 Uhr von Ghostdivision
 
+28 | -25
 
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Wette: Mit dem Leben eines Menschen ein Gewinnspiel zu veranstalten, halte ich für moralisch höchst bedenklich! Die Tatsache, dass ihr früher Tod vorraussichtlich war, rechtfertigt das nicht. Aus dem einfachen Grund des Anstandes, sollte dieser "Gewinn" nicht vergeben werden.

Über den Tod eines Menschen sollte man sich grundsätzlich nicht lustig machen. Nicht bei Amy Winehouse, nicht bei Saddam Husseein. Tot ist tot, lasst sie ruhen.
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04.08.2011 08:49 Uhr von mistersecret
 
+28 | -5
 
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Mich wundert, daß Sie überhaupt noch so lange gelebt hat.
Daß die bald abkratzt, da waren wir uns schon vor 3 Jahren einig. Da hat sie doch nochmal was rausgeholt, muss man sagen. Hätte auch früher zu Ende gehen können.
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04.08.2011 10:32 Uhr von LocNar
 
+14 | -16
 
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Sehr Makaber wie kann man auf den Tod eines Menschen wetten....... egal wie kaputt der Mensch ist.

Kranke Welt.
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04.08.2011 12:28 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -2
 
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Weil mal einer oder ein paar Leute richtig getippt haben, wird gerade wegen Amy daraus eine extra News gestrickt, weil es ja Gang und Gebe ist erstmal Wochen lang jede Kleinigkeit zum Thema als Schlagzeile raus zu bringen, bis wir auch noch wissen welches Klopapier sie zuletzt benutzt hatte.

Aber die Tatsache, dass Wetten zu Todestagen von Prominenten gemacht werden ist ja nun absolut nicht neu.
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04.08.2011 13:16 Uhr von Elementhees
 
+1 | -1
 
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ich finde "abstimmen" ist hier ein falsches Wort, so als hätten die User das zu entscheiden gehabt..

und im Nachhinein dann doch recht makaber.
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04.08.2011 13:26 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -3
 
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@Ghostdivision: Was ist an Toten so besonders? Wieso sollte man speziell einen Toten ruhen lassen?
Jetzt mal abgesehen davo, dass man keine großen Thesen über ihn erfinden sollte, denen er ja nicht mehr widersprechen kann, das wäre vom Stil her schlecht, aber sonst?
Alles, was man über den Lebenden sagen konnte, kann man auch über den Toten sagen, und alles, was man mit dem Lebenden veranstalten konnte, kann man auch mit dem Toten machen. Wetten eingeschlossen.

Oder was, denkst Du, passiert in so gut wie jedem Krankenhaus in bezug auf die Patienten im Sterbezimmer?
Man darf als Pfleger und Arzt keine persönliche Beziehung aufbauen, weil man sonst vor die Hunde geht. Also bleibt ein Sterbefall, der schon als vorauszusehender solcher in die Klinik kommt, ein unpersönlicher Vorgang, bei dem man schon bei EInlieferung seine Erfahrung testet und schätzt, wann der einen wieder verlässt. Ob ma daraus gleich eine organisierte Wette macht, hängt vom Spieltrieb und dem Ehrgeiz der Leute vor Ort ab, aber die interne Wette sich selbst gegenüber findet automatisch statt.

Wenn Dir ein starker Trinker gegenüber steht, mit dem Du Dich unterhälst, sagst Du Dir ja auch, nachdem er weggegangen ist "wenn der nicht mit dem Trinken aufhört, gebe ich dem noch maximal zwei Jahre".
Das ist ein Automatismus.


Und "moralisch höchst bedenklich"?
Moralisch höchst bedenklich ist es, sich über so etwas Gedanken zu machen, aber Schuhe für 100 EUR zu kaufen, T-Shirts aus Kinderarbeit oder Rosen, günstige Technik etc., und sich nicht einzugestehen, dass einem das im Grunde relativ egal ist.
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04.08.2011 13:40 Uhr von Earaendil
 
+1 | -4
 
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@schwertträger schöner beitrag..
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04.08.2011 13:50 Uhr von Ghostdivision
 
+1 | -3
 
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@Schwertträger: Na da hast du meinen Beitrag aber offensichtlich falsch verstanden. Du argumentiert ja total am gesagten vorbei...

Es geht darum, dass um Materielles gewettet wird und das ist einfach nur widerlich.


Der Tote ist tot. Wozu sich noch das Maul zerreißen? Es gibt eine sogenannte Totenwürde.
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04.08.2011 14:10 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -5
 
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@Ghostdivision: Und genau diese Totenwürde stelle ich in Abrede.
Der Tote kann nur so viel Würde haben, wie er sich als Lebender erarbeitet hat.

Ein unverschämter Fatzke bspw. wird nach seinem Tod nicht mehr Würde und nicht mehr Freunde haben, als zu Lebzeiten.
Und Amy Weinhouse, bei der man zu Lebzeiten wetten konnte, ob sie nüchtern auf die Bühne kommen und ihren Auftritt schaffen würde, oder sich beim Sturz von derselben den Hals brechen würde, hat sich nun mal in puncto Würde nicht so viel aufgebaut während ihres Lebens. Das war aber auch gar nicht ihr Ziel, würde ich sagen.


Und was das Materielle angeht: Wo ist denn da der Unterschied, ob man nur um´s Rechthaben wettet, oder um ´nen Zehner?
Wenn Du als Büromensch im Holzfällercamp anfängst, erntest Du auch blöde Sprüche und keine fünf Minuten später laufen die ersten Wetten (um Geld), ob Du Dir die Ohren (oder Beine) absägst oder nach wieviel Tagen Du die Nase voll hast udn das Handtuch schmeisst. Inklusive Spott und Häme, wenn der Wettfall eintritt. Nix mit Würde Deinerseits, sondern ein bitterer Abgang.
Und das soll anders sein, nur weil einer stirbt?

Wenn mit mir einer über mein Todesdatum wetten würde, fände ich das ja auch nicht widerlich. Im Gegenteil, ich habe schon mal meiner Frau gesagt hat, dass sie nachhelfen darf zu gewinnen, wenn ich Alzheimer bekomme.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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04.08.2011 18:51 Uhr von jasoistdas
 
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schande über diese leute und schande hier an alle die solche kommentare von sich geben. wenn man genau überlegt.. war ihre drogenzeit, eine beschreibung über euch wie kaputt ihr alle schon seit. gute zeiten freunde.. oberflächliche freunde seit ihr nicht wahr.. es geht ja hier nur ums erfolg stimmts.. wie wäre es für euch wenn man auf den tod eurer mütter töchter spottet.
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04.08.2011 19:04 Uhr von Schwertträger
 
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@jasoistdas: Gehörst Du auch zu denen, die mit dem Prinzip der freien Meinungsäusserung nichts anfangen können??

Was sollten wir dagegen haben, wenn Du über unsere Töchter und Mütter oder deren Tod spotten würdest?? Es wäre Dein gutes Recht, auch wenn es uns vielleicht nicht passen würde.

Außerdem wird wohl jemand, dessen Tochter gestorben ist, kaum hier im Forumsthread nachschauen, ob jemand was dazu schreibt. (Und wenn er´s doch täte, wäre er strunzdoof).

Was den Tod von Eltern und Müttern im Speziellen angeht, sind wir hier in Europa nicht so sentimental, wie vielleicht in anderen Gefilden, jedenfalls nicht mehr, wenn man als Sohn/Tochter das Alter von 20 bis 25 Jahren bereits deutlich überschritten hat. Da werden die Sprüche wohl eher von den Kindern selber kommen.


>gute zeiten freunde.. oberflächliche freunde seit ihr nicht wahr..<

Ich war überhaupt nicht Amys Freund. Zu keiner Zeit.
Ich mochte einige ihrer Stücke und hatte Respekt vor ihrem Gesangstalent. Das ist dann aber auch schon alles.

Zu Freundschaft gehört ein bisschen mehr, als Du hier grob umreisst.
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05.08.2011 11:40 Uhr von EvilMoe523
 
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@ Ghostdivision: Ja,

sie ist tot und man lässt sie ja nun auch in Ruhe. Außer die Presse, denn die sind die aller Schlimmsten welche noch Woche für Woche schmutzige Details auskramen...

Man hat übrigens zu Lebzeiten von Amy diese Wetten abgeschlossen und eben mit dem Eintritt des Todes gewonnen, nur mal so. Es wettet ja kaum einer, wie lange sie tot bleiben wird oder?

Prinzipiell hast du schon Recht, dass es nicht viel Pietät beinhaltet, solche Wetten zu tätigen, aber es ist wohl das Recht von Jedem selber auf das zu wetten worauf er Lust hat.

Und mal ehrlich: Nei solchen Skandal Nudeln hätte ich da noch die wenigsten moralischen Bedenken, wenn Jemand Selbstmord auf Raten begeht und ich dann mit Freunden diskutieren würde.. "Na, 2 oder 3 Jahre noch?"
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05.08.2011 11:59 Uhr von Ghostdivision
 
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EvilMoe: Ich stimme dir zu, es geht aber darum, dass es ein Geschäftsprinzip war.

Amy Winehouse war mir schon zu Lebzeiten ziemlich gleichgültig und ist es noch immer.

Aber hier scheinen sowieso pervertierte Moralvorstellungen vorzuherrschen, wie auch im System.

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