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Bonn: Frau, die ihren Mann durch Kopfschüsse tötete, kam sofort in offenen Vollzug

Eine 50-jährige Frau wurde von einem Gericht wegen der Tötung ihres Ehemannes zu neun Jahren Haft verurteilt. Obwohl der Ehemann schon sterbend am Boden lag und sie weiter in den Kopf des Mannes schoss, wurde dies als Totschlag gewertet und nicht als Mord.

Wie sich nun herausstellte, kann die Frau diese Strafe sogar im offenen Vollzug absitzen. Nur wenige Tage nach Haftantritt in einer JVA konnte sie sich wieder frei bewegen.

Der Bonner Oberstaatsanwalt begründete diesen Vorgang wie folgt: "Die Verurteilte war zur Zeit der Rechtskraft des Urteils auf freiem Fuß, daher ist sie gemäß Vollzugsplan des Landes NRW im offenen Vollzug." So hat die Frau jetzt in der Regel 20 Stunden Ausgang pro Woche.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Frau, Mord, Bonn, Vollzug
Quelle: www.express.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2011 08:23 Uhr von groteesk
 
+7 | -5
 
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soweit sin wir also schon mit der gleichberechtigung...
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04.08.2011 08:54 Uhr von GoWithTheFlow
 
+8 | -1
 
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Was für ein: seltsames Urteil.Möglicherweise liegt es aber in der Begründung, warum sie ihren Mann erschossen hat. Vielleicht, war sie jahrelang gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt, aber das wäre auch noch kein Grund jemanden zu töte, sondern eher jemanden zu verlassen.
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04.08.2011 09:01 Uhr von sternsauer2009
 
+12 | -3
 
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wieso: sagt mir irgend ein gefühl das wenn der mörder der ehemann wäre er niemals nur 9 jahre wegen eines mordes und sonstige solche freiheiten bekommen würde?.........
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04.08.2011 09:26 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -1
 
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@harun-al-raschid ich denke da musste der richter so entscheiden. da gehören die vollzugsbestimmmungen schnellstens geändert.
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04.08.2011 09:46 Uhr von achjiae
 
+4 | -3
 
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Kenn t einer von euch die Gründe für die Tat? Nein? Dann zweifelt gefälligst nicht das Urteil an.


Da sie sogar mehrfach geschossen hat, als er schon am Boden lag, musste sie einen riesengroßen Hass oder riesige Angst gehabt haben.
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04.08.2011 09:55 Uhr von ToH
 
+2 | -1
 
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Mord: § 211 StGB
Mord

(1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

(2) Mörder ist, wer

aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,

heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder

um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,

einen Menschen tötet.

Wie schon geschrieben wurde, für eine Verurteilung wegen Mordes isses wichtiger, WARUM die ihren Mann getötet hat und nich, wie oft sie auf ihn schoss. Und um´s schonmal vorwegzunehmen, bevor jemand ankommt und schreit "aber nach dem Tod noch auf ihn einzuschießen is doch total grausam":
Grausam in diesem Zusammenhang bedeutet, dass die Leiden des Opfers unnötig herausgezögert werden.
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04.08.2011 10:40 Uhr von LoneZealot
 
+4 | -1
 
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unvorstellbar: Man kann offensichtlich in Deutschland nicht mehr von Rechtsprechung sprechen.

Mörder, Schläger und Vergewaltiger kommen auf freien Fuss und für Kleinstdelikte gibt es empfindliche Strafen die Leuten teilweise das Leben ruinieren.
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04.08.2011 11:25 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -0
 
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@tsunami und Harun: @tsunami
Jedes Mal postest du so nen Müll aber die Beweise bleibst du auf Nachfrage schuldig. Wo wurde jemand wegen dem Diebstahl einer CD oder "Raubkopieen" in den Knast gesteckt?

@Harun
[...]Und um das alte Thema wieder aufzugreifen: Software-Diebe sitzen meiner Meinung selten im offenen Vollzug....[...]
Richtig weil die in der Regel gar nicht einfahren. Und wenn sie einfahren, dann weil sie es im so großen Stil gemacht haben dass eine Haftstrafe nötig ist :)

@Lone
Glaub doch nicht immer der BILD und anderen Schundblättern die nur die halbe Wahrheit erzählen.

1. Sind 4 Stunden am Tag Freizeit wohl kaum mit "frei" zu vergleichen
2. Kommen Mörder und Vergewaltiger in 97% aller Fälle für lange Zeit in den Knast, Schläger je nach Schwere des Vergehens.
3. Gibt es bei Kleinstdelikten Geldstrafen und das ist auch okay so
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04.08.2011 11:26 Uhr von sesh
 
+1 | -3
 
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Ein Mann: Ein Mann, der das selbe getan hätte, hätte höchstens nach 15 Jahren ansatzweise wieder freien Boden unter den Füßen gehabt.

Jaja, so ist unsere Zweiklassenjustiz.
Frauen sind doch niemals sowas fieses wie Mörder. Geht doch gar nicht.
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04.08.2011 11:52 Uhr von LoneZealot
 
+2 | -2
 
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@PeterLustig2009: Ein Mensch der eine andere ermordet hat, muss mindestens lebenslange Haft bekommen und darf nicht für 4 Stunden am Tag wieder auf die Öffentlichkeit losgelassen werden.

"2. Kommen Mörder und Vergewaltiger in 97% aller Fälle für lange Zeit in den Knast, Schläger je nach Schwere des Vergehens."

Gut, bei Mord habe ich eine völlig andere Rechtsauffassug, ich bin für lebenslange Haft. Bei Vergewaltigung muss die Person SEHR lange weggeschlossen, therapiert und überwacht werden.

"3. Gibt es bei Kleinstdelikten Geldstrafen und das ist auch okay so "

Gibt auch andere Fälle.
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04.08.2011 11:55 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -0
 
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@ PeterLustig2009: Naja,

Harun hat jetzt aber auch nicht geschrieben, dass er von klein Hans-Müller ausgeht, der sich Abends mal ein MP3 gezogen hat oder sich das neuste Nero nicht kaufen wollte...

Software Diebe, die "wirklichen Schaden" anrichten, indem sie z.B. aus dem Werk vor dem Release eine Kopie mitgehen lassen oder generell Software im Netz verbreiten haben da schon ab und an schlechte Karten.

Das Beispiel ist doch aber auch egal, denn die Kernaussage ist doch eher, dass wirtschaftlicher Schaden wieder mal viel höher angesehen wird als so eine Tat.

Und wenn es wirklich stimmt, dass die Tat aus minderen Motiven begangen wurde, sie mehrmals auf ihn schoss UND es als Selbstmord tarnen wollte, da fällt auch mir kein Grund mehr ein, wieso es juristisch noch als Totschlag durchgeht.

@ wok!

Geschlecht spielt da eigentlich wenn, dann nur umgekehrt eine Rolle. Eigentlich sind es (so hab ich mal irgendwo gelesen) eher die Frauen die eher wegen Mordes angeklagt werden, weil diese seltener einen Mann frontal umbringen, sondern meist aus dem Hinterhalt oder mit Methoden wie Vergiften...

Sprich wenn Mann / Frau Jemanden von vorne nieder sticht ist es meist Totschlag, wenn es Frau / Mann aber von hinten tut, dann reicht es schon aus für Mord. :)

Naja zum Thema: Ich hätte der auch nicht sofort Freigang gefährt. Von solch labilen Leuten geht ja wohl bestimmt noch eine Gefahr aus, möchte man meinen...
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04.08.2011 12:37 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -0
 
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@ Jalapeno. Ähm...

Du stellst selber fest, dass man nichts Genaues weiß, schreibst den Satz auch noch so, dass er genau das gegenteil aussagt von dem was du eigentlich sagen wolltest aber schiebst anderen den schwarzen Peter zu, unterbelichtet zu sein weil sie eine Waffe im Haus hatten.

Dabei stand in der News nicht mal, DAS der Mann eine Waffe im Haus besaß oder? Und selbst wenn, dann wäre da sogar noch die Option dass er die beruflich braucht.

Aber eigentlich ist ALLES daran kalter Kaffee, denn es ist mal Ober bekloppt hoch drei noch einem Mordopfer zu zurufen "Selbst schuld"
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04.08.2011 14:20 Uhr von moloche
 
+1 | -0
 
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kein Geheimnis: es ist kein Geheimnis das Frauen für gleiche Taten wesentlch milder bestraft werden.
Begründet hat es ein Richter mal damit, das Frauen es schwerer im Leben haben (was natürlich Unsinn ist)
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04.08.2011 16:34 Uhr von Serverhorst32
 
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loooool: Naja sie hat ja auch nur einen am Boden liegenden Menschen exekutiert ... 9 Jahre im offenen Vollzug für eine arme Frau ist ja schon besonders hart.

Bei manchen Urteilen gehören die Richter mit eingesperrt.
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05.08.2011 09:09 Uhr von EvilMoe523
 
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@ Jalapeno. Und nochmal:

Wo bitteschön stand jetzt, dass der Mann eine Waffe im Haushalt besaß?

Ich les irgendwie nur, dass die Frau ihn erschossen hat, aber nirgendwo davon wem die Waffe gehörte oder woher sie Diese hatte. *grübelt*

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