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Neuer Algorithmus könnte die Multiversum-Theorie belegen

Die Multiversum-Theorie besagt, dass unser Universum nur eine Art Blase ist, die zusammen mit vielen anderen innerhalb eines größeren Multiversums existiert. Diese Theorie ist nicht neu, allerdings konnte für sie noch kein eindeutiger Beleg auf Basis astronomischer Beobachtungen erbracht werden.

Einem britisch-kanadischen Forschungsteam könnte diesbezüglich jetzt ein entscheidender Fortschritt gelungen sein: Die Kosmologen entwickelten einen neuen Computeralgorithmus, mit dem sich in den Beobachtungsdaten der kosmischen Hintergrundstrahlung charakteristische Muster identifizieren lassen.

Diese scheibenförmigen Signaturen entstehen der Theorie zufolge, wenn zwei benachbarte Universen innerhalb des Multiversums miteinander kollidieren. Die Wissenschaftler hoffen, die Theorie bestätigen oder widerlegen zu können, wenn der Algorithmus auf die Daten des Planck-Satelliten angewandt wird.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Astronomie, Universum, Theorie, Algorithmus, Multiversum
Quelle: www.astropage.eu

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04.08.2011 06:17 Uhr von alphanova
 
+40 | -4
 
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Die Widerlegung der Multiversum-Theorie wäre rein wissenschaftlich gesehen genau so viel wert wie ihre Bestätigung. Letztere könnte jedoch dafür sorgen, dass sich mehr Wissenschaftler mit der Untersuchung der "fremden" Universen beschäftigen. Besonders interessant wäre dann die Frage, ob es tatsächlich Brücken zwischen ihnen gibt und wie sie sich nachweisen lassen.
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04.08.2011 07:15 Uhr von Phyra
 
+4 | -5
 
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dann sollte man das aber eindeutig von der string theorie abgrenzen, da der ursprung des universums in den meisten teiltheorien dieser dadurch entstanden ist, dass 2 oder mehr branen(also praktisch universen) aufeinander gestoßen sind und die daraus resultierende entladung der urknall war.
ergo muessten alle dieser kleinen zusammenstoeße wie in der quelle beschrieben zu weiteren "kleinen" urknaellen fuehren.
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04.08.2011 09:46 Uhr von uhrknall
 
+5 | -1
 
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scheibenförmige Struktur: Bleibt die Frage, ob man eine Überschneidung zweier Universen überhaupt nachweisen kann. Dazu müssen sich die Universen Raum teilen.
Wenn es sich um Flächen handelt, ist sie nicht nachweisbar. Zudem kann es sein, dass sich die Schnittfläche innerhalb eines 3D-Universums nicht zusammenhängend, sondern fragmentiert darstelltt.
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04.08.2011 09:51 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -1
 
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auch ich selbst sehe mich als verfechter der multiversum-theorie und ich wäre hocherfreut, falls diese sich bestätigen sollte =)
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04.08.2011 11:20 Uhr von Gorli
 
+3 | -3
 
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Die Wunder der theoretischen (Quanten)physik werden mir als Ingenieur immer ein Rätsel bleiben. Wie man so beigeistert Zahlen umherschieben kann um etwas zu konstruieren, was irgendwie mit den Beobachtungen übereinstimmt. Naja, hauptsache sie lassen sich nicht wieder dazu verleiten, ihre Theorien zwanghaft an neue Beobachtungen anzupassen, obwohl der Algorithmus längst nicht mehr passt.
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04.08.2011 11:36 Uhr von ROBKAYE
 
+4 | -8
 
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Vor kurzem hatte ich eine News kommentiert, in der es um den Aufbau unseres Universums ging... ich hatte den Gedanken angeregt, dass unser Universum nur eines von vielen sein könnte... innerhalb kürzester Zeit wurde mein Kommentar nach allen Regeln der Kunst in der Luft zerrissen... hehe... sehr geile News... ich für meinen Teil gehe zu 100% davon aus, dass die Multiversum-Theorie bestätigt wird... ;-)
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04.08.2011 13:20 Uhr von Gorli
 
+4 | -3
 
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"ich hatte den Gedanken angeregt, dass unser Universum nur eines von vielen sein könnte... innerhalb kürzester Zeit wurde mein Kommentar nach allen Regeln der Kunst in der Luft zerrissen"

Der Gedanke ist nicht neu, den hatten die Theoretiker schon in den 60ern^^

Nur hatten die auch Mathematische Ansätze dafür, nicht nur Buchstaben.
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04.08.2011 14:27 Uhr von backward
 
+3 | -3
 
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danke: immer wieder schön zu lesen.
Danke alphanova
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04.08.2011 16:39 Uhr von Again
 
+3 | -1
 
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BerlinT83: Die Tasache, dass es Quarks, Zellen, Menschen, Galaxien, Universen (?) etc. gibt ist nur ein Hinweis darauf, dass es verschiedene Größenornungen gibt.

Und wenn Mikrokosmos=Makrokosmos, dann ist es absolut nicht unwahrscheinlich, dass man sich dazwischen drin befindet, sondern sogar sicher so.
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04.08.2011 17:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -2
 
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Wenn man ein 2-dimensionales Wesen auf einer flachen Ebene betrachten würde, käme ihnen die 3. Dimension wie unendlich viele Parraluniversen vor. Sie würden sich fragen, ob es denn möglich ist ihre (flache) Welt zu verlassen um in eine Parallelwelt zu gelangen (quasi ein Quantensprung über ihnen). Wir lachen darüber.
Ich denke aber uns geht es ähnlich, wenn wir die Parraleluniversen betrachten. Vielleicht sind diese aus höher-dimensionaler Sicht quasi alle gleichzeitig im selben 5- oder 6-dimensionalen Raum existent.
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04.08.2011 17:21 Uhr von uhrknall
 
+3 | -2
 
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@ThomasHambrecht: Zu 2D-Wesen habe ich ein schönes Gedankenexperiment. (Vorsicht: kann zu Verwirrtheit führen)

Als 3D-Wesen könnten wir es nämlich umdrehen, oben wäre unten und unten wäre oben. Es müsste nur kurz sein Universum verlassen. Das Interessante: es würde alles in seiner Welt spiegelverkehrt wahrnehmen.

Nun das Gedankenexperiment: Wie würde sich das Universum um uns darstellen, wenn uns ein 4D-Wesen umdrehen würde?
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04.08.2011 17:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -2
 
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@uhrknall interessantes Gedankenexperiment. Funktioniert aber nicht, wenn du es dir auf ein Stück Papier malst. Da das 2-dimensionale Wesen keine Höhe hat, verändert sich die Welt beim Umdrehen nicht zum Spiegelbild - sie dreht sich für das Wesen nur um 180 Grad. Das Spiegelbild ergibt sich nur für den, der 3-dimensional denken kann.
Wenn ein 4D-Wesen unsere Welt dreht, dürften wir es ebenfalls nicht wahrnehmen - nur das 4D-Wesen merkt es. Weil die Spiegelachse in der 4. Dimension ist, und wir das nicht erkennen.
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04.08.2011 20:04 Uhr von NetReport2000
 
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wie willst du ein 2D Wesen: anfassen, um es um zu drehen?

Genausowenig wird uns ein 4D Wesen umdrehen können
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04.08.2011 21:12 Uhr von limasierra
 
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Die Theorie hatte ich mal im Forum gepostet... zwar ohne irgendwelche wissenschaftlichen Aspekte wirklich zu berücksichtigen, da ich bevor ich meine Gedankengänge aufgeschrieben hatte nur den Begriff Multiversum kannte und mir selbst meine Gedanken dazu gemacht hatte. Die Gedanken endeten dann dabei, dass Raum, Zeit und Energie im Kosmos unendlich sind. Bin nur logischen Gedankengängen gefolgt...

Ich denke,
- dass die Wissenschaft, genauso wie die Religion auch immer nur einem Glauben oder einer Hoffnung folgen kann.
- dass die Menschen in ihrer organischen Form des Seins, niemals den Kosmos beschreiben können.
- dass das Leben der Menschen und der Tiere weitaus unbedeutender ist, als viele hoffen oder vermuten.
- dass Intelligenz ein völlig falsch verstandener Begriff ist, da er nur die Verarbeitung von extrem begrenzten Umwelteinflüssen in einer momentan seltenen "Verwirbelung" von Energie beschreibt.

Das ist ein hartes Leben, wenn man sich so viel mit Philosophie und Physik beschäftigt und es treibt einen leicht zur Verzweiflung. Deshalb freue ich mich teilweise darüber (Psychologie ist auch interessant) immer wieder von der Gesellschaft manipuliert zu werden, sodass ich mich auch an völlig unbedeutenden Situationen erfreuen kann oder besser gesagt finde ich dieses Spiel der Gesellschaft ziemlich amüsant :)

EDIT: Ich entschuldige mich für jegliche Bewertung in diesem Kommentar und bitte darum, diese nicht zu beachten.

[ nachträglich editiert von limasierra ]
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04.08.2011 21:37 Uhr von Lornsen
 
+1 | -0
 
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wir sehen das Universum so wie es ist. Wäre es anders,
könnten wir es nicht sehen.

Alles was wir sehen ist in uns angelegt. Auch das Universum.
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04.08.2011 22:12 Uhr von nickschecka
 
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ein Computer namens Deep Thought speziell dafür gebaut, die Antwort auf die Frage aller Fragen, nämlich die „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ zu errechnen. Nach einer Rechenzeit von 7,5 Millionen Jahren erbringt er dann die Antwort, nämlich „Zweiundvierzig“. Diese Antwort ist natürlich unbefriedigend
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05.08.2011 00:22 Uhr von SpiritOfMatrix
 
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Nur mal zu info Es Gibt kein 2D!!!

Es ist ein von der Entfernung wahrgenommenes Phänomen. Jeder Objekt hat drei Dimensionen. Sogar ein Strich auf eine Blatt Papier hat eine Höhe. Darum ist die ganze Sache hier falsch formuliert. Was sehr schön an unserem Universum(ein Ei/Oval) zu sehen ist.

Geht man von einer unendliche Anzahl von Universen aus, die wiederum in einer Blase sich befinden(eine Blase kann auch nur endlich sein), ist sogar davon aus zu gehen, das sie einzelnen Universen mehr eine Form einer dreidimensionaler Bienenwabe haben. Bzw. je nach alter annehmen wird. Nicht das das jetzt falsch verstanden wird. Die Form ist ein Annäherung.

Das wiederum ergibt je nach alter/größe, das sich die Universen berühren und so erst die Übergänge entstehen.

So nun ist erst mal Schluss mit meiner Theorie. ;)
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05.08.2011 04:27 Uhr von limasierra
 
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@SpiritOfMatrix: Hab mir schon so viele Gedanken über den Kosmos gemacht... Das ist im Endeffekt wirklich nicht mehr schön für einen selbst. Ich liebe zwar die logischen Gedankengänge, die aus der Sicht eines Menschen sogar den Kosmos grob erklären können, jedoch zweifle ich stark daran, dass wir alles wahrnehmen können, was es gibt. Deshalb kann ich mich nur damit abfinden, die Welt in der ich lebe nie völlig zu verstehen. Die nächste Frage die sich mir im Zuge dessen gestellt hatte war, ob es überhaupt nötig ist. während seiner Lebenszeit zu einer völligen Erkenntnis zu kommen, wo es im Moment so scheint, als sei die Lösung näher denn je und doch so fern.

Der Mensch ist sowieso nur ein Leben im begrenzten Raum gewohnt und wird sich mit seinem begrenzten Verstand wohl nie mit der Unendlichkeit aller Dinge zufriedengeben. Jedoch sollte man sich mal vorstellen, der erste Prozessor auf der kleinsten verfügbaren Ebene (was auch immer zu diesem Zeitpunkt der aktuelle Stand der Forschung ist), welcher von dem Menschen den Befehl bekommt herauszufinden, wie dessen Umfeld funktioniert und dazu alle auf der Erde und im erreichbaren Umfeld verfügbaren Mittel und Energien zur Verfügung gestellt bekommt, optimiert in Folge des Befehls sein Umfeld durch eine Art atomare Umstrukturierung.
Dabei ensteht strukturierte Energie, welche sich ihres Umfelds und ihres Vorhandenseins bewusst ist. Diese würde meiner Logik nach immer mehr Energie strukturieren, um an mehr Informationen zu gelangen, egal auf welchem Weg und abhängig davon, wie bewusst die Struktur ihre Umwelt wahrnimmt und zu beeinflussen weiß. Man stelle sich nun vor, alle Energie, die zur Zeit die Erde darstellt, ist zu einem intelligenten Gefüge vereint und macht sich daran den Mond und nahe liegende Himmelskörper zu manipulieren, letztendlich die Sonne. Es wäre wohl nichts anderes als ein schwarzes Loch, da die geballte Energie immer mehr Energie anzieht und diese bei ausreichendem Kontakt strukturiert, soweit es möglich, nötig oder sinnvoll ist. Nun denke man noch ein bisschen objektiver darüber nach und bringe dies in den Zusammenhang mit der Theorie über die Multiversen.
Ich lege die Theorie so aus, dass sie die Grenzen des Räumlichen sowie ins unendlich Kleine als auch ins unendlich Große aufhebt und den kosmischen Raum als unendlich bezeichnet, mit unendlich viel Energie in sich.

Wer Lust hat kann ja mal versuchen, die Strukturierung der Energie in dieser Unendlichkeit zu beschreiben. Für mich stellt es im Endeffekt das wachsende Bewusstsein des unendlichen Raums über einen unendlichen Zeitraum hinweg dar. Davon ausgegangen, wäre es meiner Meinung nach annehmbar, dass dieses Bewusstsein sich in anderen Dimensionen bemerkbar macht und dort die gleichen immer fortwährenden Prozesse stattfinden. Somit müsse man vielleicht davon ausgehen, dass es ebenfalls unendlich viele Dimensionen gibt, in denen die Form einer Energie oder etwas vergleichbarem Bewusstsein erlangt.

Nicht gerade eine Theorie, die sich zur Zeit wissenschaftlich belegen oder widerlegen lässt...
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05.08.2011 10:06 Uhr von Nebelfrost
 
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man weiß doch mittlerweile was der sinn des lebens ist. warum wird das ignoriert? der sinn des lebens ist 42. jedes kind weiß das :-D
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05.08.2011 12:18 Uhr von limasierra
 
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ach man Warum sagt mir das niemand vorher? 42 also... kein Wunder, jetzt erklärt sich alles!

Wenn man die Zahl richtig auslegt, ist der Sinn eures Lebens, mein Bankkonto zu füttern. Wer dem nachgehen will, soll sich nicht behindern lassen ;)

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