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Guatemala: Kriegsverbrecher wandern für 6.060 Jahre hinter Gitter

In Guatemala wurde erstmals ein Urteil gefällt, das im Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg steht. In dem 36 Jahre andauernden Konflikt hatten hatte die Spezialeinheit "Kabil" 1982 im Dorf Dos Erres ein Massaker angerichtet. Von den 208 Einwohnern kamen lediglich sieben Kinder lebend davon.

Die drei Beschuldigten erhielten für jedes Opfer 30 Jahre Haft plus noch einmal 30 Jahre für "Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Gefährdung der Staatssicherheit". Das Gericht sagte, die Täter hätten pervers gehandelt, als sie nach der Tat das Dorf auf ihrer Landkarte ausradierten.

Tatsächlich müssen die drei Verurteilten nur die gesetzlich festgelegten 50 Jahre Haft absitzen. Gegen den damaligen Befehlshaber der Armee, Efraín Ríos Montt, wird zurzeit noch ermittelt. Im Bürgerkrieg, der bis 1996 dauerte, sind nach Schätzungen rund 200.000 Leute verschwunden oder getötet worden


WebReporter: Findolfin
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Gefängnis, Gitter, Kriegsverbrecher
Quelle: sarganserlaender.ch

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2011 14:47 Uhr von Wompatz
 
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Einfach nur grausam diese Typen haben sich das Privileg "Mensch" genannt zu werden verwirkt.
Menschenrechte wahren, aber bitte das Härteste was geht diesen Typen "antun"...
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04.08.2011 11:16 Uhr von maki
 
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Wo sitzt eigentlich die: Bush-Ratte und deren Verbrecherclan ein?

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