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Pkw-Maut: Der ADAC verlangt von Angela Merkel, endlich ein Machtwort zu sprechen

Wegen den zuletzt geführten Debatten einiger Politiker fordert der ADAC Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, diesbezüglich endlich ein Machtwort zu sprechen.

ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker sagte: "Die Bundeskanzlerin muss die unsinnige Maut-Diskussion beenden und Herrn Ramsauer daran erinnern, dass die Bundesregierung keine Pkw-Maut einführen wird."

Den Befürwortern solch einer Maut geht es doch nur um die Mehreinnahmen, die durch eine Pkw-Maut erzielt werden. Dass die Einnahmen neutral genutzt werden, bezeichnete Becker als unglaubwürdig.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, ADAC, Pkw, PKW-Maut, Machtwort
Quelle: nachrichten.rp-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2011 10:38 Uhr von -Lebowski-
 
+10 | -4
 
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Die Telfon-Kanzlerette wird sich hüten und sich dazu klar äussern - Frau Ferkel äussert sich nur klar zu einem Thema wenn es alternativlos ist :)

Abgesehen davon - wieso keine Maut? Wieso sollen wir uns Milliarden entgehen lassen die Deutschland als Transitland einnehmen würde? Wobei ich sagen würde...erstmal die maroden Strassen sanieren...ist ja peinlich wenn ich fast täglich von einer österreichischen Autobahn bei Kufstein auf eine deutsche Fahre...Verdammt das fühlt sich an wie Ostblock (und JA ich kenn die Strassen in Rumänien oder in der Ukraine....)

Her mit der Maut, Weg mit der Kanzlerin :)
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03.08.2011 10:45 Uhr von karmadzong
 
+13 | -0
 
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tja lebowski das könnte daran liegen das die einnahmen die bisher schon aus KFZ steuer stammen nur zu einem bruchteil dahin fließen wo sie hingehören: in den Straßenbau.. die einnahmen aus dem PKW Verkehr decken zum beispiel mal eben den kompletten wehretat ab.. noch fragen warum man hierzulande auf das thema PKW-maut allergisch reagiert??
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03.08.2011 10:54 Uhr von jpanse
 
+7 | -0
 
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MAUT: "noch fragen warum man hierzulande auf das thema PKW-maut allergisch reagiert?? "

Weil die Maut noch oben drauf käme...Sie würde in keinem Bereich eingerechnet werden.
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03.08.2011 10:59 Uhr von karmadzong
 
+3 | -2
 
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@jpanse: eben deshalb... weil das land in dem das auto erfunden wurde langsam aber sicher das autofahren zu Grabe trägt
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03.08.2011 11:03 Uhr von Urrn
 
+1 | -1
 
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@karmadzong: "eben deshalb... weil das land in dem das auto erfunden wurde langsam aber sicher das autofahren zu Grabe trägt"

Das fällt mir nicht auf, und ich fahre viel. Woran machst du diese Aussage fest?
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03.08.2011 11:04 Uhr von Tattergreis
 
+4 | -0
 
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Merkel: Wer hat von unserer Sta.. - Tante schon einmal eine klare Antwort auf eine Frage gehört?? Bis jetzt hatte sie immer nur Seifenblasen und viel BlaBla gefasselt aber nie eine konkrete aussage gemacht.
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03.08.2011 11:12 Uhr von karmadzong
 
+7 | -1
 
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@urm: ganz simpel.. ich fahre seit 21 jahren selber und hab mir mal so meine gedanken gemacht wieviel prozent meines einkommens ich mittlerweile ausgeben muss..
zu meinen besten Zeiten bin ich 160 kilometer prorichtung zur arbeit gependelt, das kostete mich etwa 20% meines nettos im Monat, und das noch exklusive wartung
mittlerweile müsste ich etwa 45% meines einkommens aufwenden, nicht etwa weil ich mehr fahre (im moment sinds noch knapp 100) sondern weil der Sprit mittlerweile seinen Preis im vergleich von vor zehn Jahren mehr als verdoppelt hat.. und das bei fast gleichbleibendem Einkommen. also bleibt das auto zuhause und wird nur noch bewegt wenn es unbedingt sein muß und ich fahre Zug, auch wenn das am ende für mich pro Tag bis zu 3 Stunden weniger Zeit mit meiner Familie bedeutet.

zudem haben sich die Preise für Neuwagen ebenfalls mal lässig verdoppelt ohne das auf der habenseite was deutlich besser geworden wäre.. aber als Autobesitzer ist man eben die Melkkuh der Nation. und solnge Politiker der Meinung sind das man eben mit Kosten leben muss wenn man sich ein Haus im Grünen leisten will muss ich sagen das da vergessen wird das es Menschen in diesem land gibt deren Familien seit Generationen eben dort im Grünen Leben und pendeln müssen um arbeiten zu können. Ich nehme das pendeln in kauf weil ich nicht einsehe die Mieten oder Lebenshaltungskosten hier im Rhein/Main Gebiet zu haben und dafür dann noch meine gesamte Familie zu verlassen.. nene, dann lieber pendeln
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03.08.2011 11:16 Uhr von MetatronTheAugur
 
+6 | -0
 
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Nicht generell schlecht: Wie Lebowski schon sagte, für ein Transitland wie Deutschland wäre es nur logisch, es seinen Nachbarn gleichzutun und eine Autobahnmaut einzuführen. Dafür dann KFZ-Steuer um ebendiesen Betrag reduzieren, so dass für die deutschen Steuerzahler kein finanzieller Mehraufwand entsteht und wir könnten uns um sicherlich dringend notwendige Mehreinnahmen von all denen freuen, die tagtäglich unsere Autobahnen für lau befahren und mit kaputt machen. Also ich wär dafür!
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03.08.2011 11:21 Uhr von inabauer
 
+4 | -0
 
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was habt ihr den alle?, "das auto ist nur eine kurzfristige erscheinung, ich glaube an das pferd" (kaiser wilhelm II)

tja, so kann man doch noch die prophezeihung des alten kaisern umsetzten lol
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03.08.2011 11:57 Uhr von Scopion-c
 
+2 | -0
 
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Die PKW-Maut und mein Problem damit: Ich hab ein paar Probleme mit der PKW Maut. Zuerst meine Statistik:
ca. 10.000km Jährlich, meistens fahre ich mit der Bahn.

1. Wenn ich einen Jährlichen betrag zahlen soll, egal wie oft ich auf Autobahnen unterwegs bin (und um die gehts ja in erster Linie) dann bezahle ich für etwas das ich selten bis nicht benutze. Ich fahre nur selten Auto und von daher empfinde ich das als schwere Abzocke denen gegenüber die nur wenige Kilometer auf der Bahn fahren müssen.

2. Kilometer genau. Bedeutet mein Auto muss entweder überwacht werden wie es schon bei LKW der Fall ist. Oder noch schlimmer per GPS wie in Holland angedacht. Dann könnte man damit prima auch im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung ein Bewegungsprofil erstellen. Zudem könnte die Versicherung kontrollieren wieviel Kilometer man gefahren ist und mal eben wegen einem kilometer zuviel einen höheren tarif (sagen wir mal 250 Euro) berechnen. Aus Datenschutzsicht sehe ich das kritisch.

3. Mautstationen. So wie ich das in Deutschland kenne würde das nicht so entspannt laufen wie in anderen Ländern sondern mit Sparkarten(RFID, ADAC Mitglieder zahlen weniger!) auf die ein Betrag X eingezahlt wird, der wieder nach geladen werden muss bla bla bla. Auf jedenfall wird man versuchen das mit Automaten zu lösen und das bedeutet wieder das von 3 Spuren nur 1 funktioniert.

Ich bin für die Optiom mit den Mautstationen. Auch wenn mir die auch nicht gefällt, aber sie hat immerhin den Vorteil das man nur das bezahlt was man auch benutzt und weniger Ärger hat. Überwacht wird man trotzdem.

Die Einnahmen aus Plaketten oder automatischer Maut wandern in den Steuertopf und werden sicher NICHT in den Straßenbau gesteckt. Anstatt sich mal dran zu machen die Steuerlücken zu schließen erfindet man immer neue wege uns abzuzocken.
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03.08.2011 12:10 Uhr von spatenkind
 
+4 | -1
 
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hmmmm: meiner Ansicht nach ist nicht die Maut selber das Problem, sondern dass Deutschland immer übertreiben muss.
Wäre es so wie in der Schweiz, eine Jahresvignette für 21 Euro, dann würden die Wenigsten sich groß Aufregen. Der Betrag ist einfach zu gering.
Aber nein, unsere Regierung redet ja von Belastungen von ca. 300 - 600 Euro im Jahr und da wirds dann echt happig.

Auch wäre interessant ob die Maut pro Fahrzeug oder pro Halter erlassen wird.
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03.08.2011 13:42 Uhr von jpanse
 
+1 | -0
 
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@Spatenkind: 21Euro?!

Im Moment würde sie fast 40 Kosten...bei dem Kurs.
Und selbst vor 3 jahren hat sie schon 26 gekostet. Wenn man das mal umrechnet.

Sie kostet im Moment 40 CHF und es gibt nur Jahresvignetten.
Finde ich "blöd" für Kurzbesuche übers WE eine Sinnlose Ausgabe wenn man nur 1x im Jahr vorbei schaut.
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03.08.2011 15:32 Uhr von swac
 
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Merkel: und Machtwort, das sind zwei Dinge die gar nicht miteinander gehen.
Zur Maut: Ich wäre dafür, wenn der deutsche Autofahrer nicht zusätzlich zur Kasse gebeten werden würde, sondern es z.B. mit der KFZ-Steuer verrechnet werden würde. Da ich aber weiß, daß das reines Wunschdenken ist bin ich dagegen!

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