03.08.11 10:09 Uhr
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Lohndrückerei ist angeblich der Grund, um einen Fachkräftemangel herbeizureden

Um Löhne immer weiter nach unten drücken zu können, wird durch Arbeitgeber versucht, das Märchen vom Fachkräftemangel aufrecht zu erhalten. Damit wird erhofft, billige Arbeitskräfte aus dem Ausland an Stelle von vorhandenen qualifizierten Arbeitslosen einzustellen.

Durch die Analyse der Einkommensentwicklung ist das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung zu dem Schluss gekommen, dass der Fachkräftemangel nicht existieren kann. Die tatsächlich stetig sinkenden Löhne, auch für Hochqualifizierte, sei der Knappheitsindikator, der nicht erfüllt werde.

Die ständig sinkenden Löhne würden so eine Abwärtsspirale bilden. Indem die Löhne sinken, werden auch Qualifizierte aus anderen Ländern nicht mehr bereit sein in Deutschland zu arbeiten, obwohl auch in diesen Ländern die Arbeitsmarktsituation schlecht ist.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Grund, Lohn, Märchen, Fachkräftemangel, Arbeitsloser
Quelle: www.daserste.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2011 10:15 Uhr von Phyra
 
+102 | -2
 
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wenn ein fachkraeftemangel exisitieren wuerde muessten deren loehne logischerweise steigen, da es einen wettbewerb um eben diese fachkraefte geben wuerde.
sinkende lohnniveus ist ein eindeutiges zeichen, dass genau das gegenteil der fall ist.
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03.08.2011 10:15 Uhr von RitterFips
 
+58 | -3
 
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Grausam: aber war zu erwarten, das die Arbeitgeber einen Fachkräftemangel nur vortäuschen
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03.08.2011 10:22 Uhr von Jolly.Roger
 
+62 | -1
 
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Den Fachkräftemangel gibt es...! Allerdings fehlt da noch die Erweiterung:

Fachkräftemangel -> von überqualifizierten und billigen Fachkräften.

Die Wirtschaft ist nicht gewillt für qualifizierte Fachkräfte, auch bei Hochqualifizierten, anständige Löhne zu bezahlen. Weil das ja den Gewinn schmälert....
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03.08.2011 10:24 Uhr von tutnix
 
+50 | -2
 
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es gibt tatsächlich einen fachkräftemangel: und zwar an fachkräften, die zu einen niedriglohn arbeiten wollen. für einige arbeitgeber ist das natürlich ein horror, von denen stammt dieses dumme gequatsche. traurig ist, das viele medien in den chor noch mit einstimmen, ohne vorher mal zu recherchieren.
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03.08.2011 10:36 Uhr von Truemmergesellschaft
 
+18 | -3
 
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und: daserste.de erlaubt sich nun, sowas zu schreiben, nachdem die scheiss Tagesschau täglich das Gegenteil propagiert?
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03.08.2011 10:37 Uhr von IceWolf316
 
+14 | -1
 
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Die: Arbeitgeber zahlen allgemein viel zu wenig und wundern sich das keine Fachkräfte kommen? Das MUSS alles geplant sein, nur das bei zu niedrigen löhnen auch keine Ausländer hier arbeiten wollen!
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03.08.2011 10:47 Uhr von bliss.rds
 
+24 | -1
 
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Jo Fachkräftemangel Es fehlt an Fachkräften, die willig sind Chinesische Arbeitszeiten zu Nordkoreanischen Löhnen anzunehmen...

tzzz
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03.08.2011 10:47 Uhr von frazerelite
 
+11 | -0
 
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dieses jahr werden wieder 60000 diplom ing fertig
die hälfte bleibt arbeitslos und die meisten haben einen sehr guten abschluss
was glaubt ihr wie die sich fühlen wenn die lesen, fachkräftemangel
wie verarsct fühlen die sich wohl
aber wirtschaft raffts nicht, geringere löhne = geringere kaufkraft
gestern bericht, satun und mediamarkt 40 mill weniger einnahmen als 2010 im ersten halbjahr
früher gab es viele leute die wert auf pers. beratung und mehr service legten und deshalb eher im laden einkaufen als im online shop
aber die meisten haben mitlerweile kein geld mehr und müssen ihren kram online kaufen
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03.08.2011 10:51 Uhr von KingPiKe
 
+11 | -1
 
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Ach was Das weiß die Bevölkerung doch schon seit Jahren.
Nur die Politiker sind wohl blind oder dämlich.
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03.08.2011 10:55 Uhr von dgtell
 
+9 | -0
 
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wenn das: endlich mal alle raffen würden. Ohne ein Volk ist eine Wirtschaft gar nix, aber nein dazu reichts wohl (noch) nicht.
Es wird endlich mal Zeit das hier was passiert!
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03.08.2011 11:10 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -2
 
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"Es geht doch nur um Lohndumping damit man für 3 - 5 Euro arbeiten muss."

Nicht nur. Es geht auch um Absatz.
Wenn ich den Absatz erhöhen will muss ich die Bevölkerung erhöhen. Viele Deutsche verdienen noch mehr als sie im Monat ausgeben können und genau an dieses Geld will man. Deswegen stopft man das Land voll, reicht das Geld nicht wird eben alles teurer und man schröpft die Arbeiter die noch gut verdienen. Gleichzeitig steigt der Bedarf audf Grund der steigenden Bevölkerung mit Geld, was im Kapitalismus die Preisspirale nach oben treibt.

Es ist nicht nur der Export der davon profitiert, der Import ebenfalls und das noch und nöcher.
Es sind kluge Köpfe die sich das mit dem Fachkräftemangel ausgedacht haben.
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03.08.2011 11:19 Uhr von 11111000000
 
+4 | -1
 
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@tutnix: evtl. sind die Medien auch nur Arbeitgeber und letztlich ist es wie in jeder Firma es wird das getan was der Chef sagt sind diesem geschrieben was der Chef lesen will (das wahr/ist schon in der Schule so das die Meinung des Oberhaupts besser beurteilt wird!)

@ topic
Ich glaube wir brauchen noch einige WikiLeaks über Firmen interna um dem ganzen noch einen drauf zu setzen. ich weiß einiges was die Bezahlung von Mitarbeitern angeht und kann nur sagen das ich glücklicher wäre wenn ich weniger wüsste!
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03.08.2011 11:20 Uhr von weitwech
 
+8 | -1
 
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Fachkräftemangel???? ah ja. Da wird man als Handwerksmeister durch dumme Umstände Arbeitslos und steht dann saudumm da. Eine neue Anstellung als Meister zu finden ist nicht gerade einfach. Für eine Anstellung unter Gesellenlohn, nimmt dich niemand. Warum wohl nicht? Zeitarbeitsfirmen nennen dich überqualifiziert und nehmen dich auch nicht wirklich. Abgesehen davon, das man zu Lohnkürzung um die 30 - 40% einverstanden ist. Willkommen im "neu" erfundenen Wirtschafts-sklavenland"
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03.08.2011 11:31 Uhr von Blood_raven989
 
+15 | -0
 
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good old germany: Selbst die Billiglohnarbeiter die auf Feldern ernten ( z.b. Spargel etc) gehen lieber nach England weils dort mehr Lohn gibt. Das sagt doch schon alles :)

Denn nur noch ab Vorstand verdient man in Deutschland noch richtig gut und wenn man dort seinen Job verkackt bekommt man noch eine Abfindung, damit es auch ja keine Einschnitte in der Lebensqualität gibt solannge man den nächsten Vorstandsjob sucht.
Dort kann man ja wieder das gleiche Spiel treiben. Firma runterwirtschaften, leute entlassen/weniger Lohn für die selbe Arbeit zahlen. Merken es hat nix gebracht, Abfindung und so weiter !!!!!!
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03.08.2011 11:54 Uhr von 11111000000
 
+1 | -0
 
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@tutnix: evtl. sind die Medien auch nur Arbeitgeber und letztlich ist es wie in jeder Firma es wird das getan was der Chef sagt sind diesem geschrieben was der Chef lesen will (das wahr/ist schon in der Schule so das die Meinung des Oberhaupts besser beurteilt wird!)

@ topic
Ich glaube wir brauchen noch einige WikiLeaks über Firmen interna um dem ganzen noch einen drauf zu setzen. ich weiß einiges was die Bezahlung von Mitarbeitern angeht und kann nur sagen das ich glücklicher wäre wenn ich weniger wüsste!
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03.08.2011 13:25 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -8
 
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@cortexiphan: Darf man fragen aus welcher Region du kommst??

Hier in Norddeutschland (Raum Hamburg) werden dringen IT-Fachkräfte gesucht.

Ein Informatiker (Bachelor) in der Softwareentwicklung kann momentan mit einem Einstiegsgehalt um ca 45 Tsd € rechnen.
In NRW (Raum Köln) liegt das Einstiegsgehalt bei ca. 43 Tsd €.
Also kann da nicht wirklich schlechte Löhne ausmachen
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03.08.2011 13:53 Uhr von PeterLustig2009
 
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03.08.2011 14:10 Uhr von lokoskillzZ
 
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Wirtschaft: Die Wirtschaft ist auf Wachstum ausgelegt, sollte der Wachstum nachlassen, müssen Löhne gesenkt werden um einen Wachstum zu erzwingen.
Da die Inflation und Deflation stetig steigt und die Unternehmer / Aktionäre nur auf den Gewinn aus sind, wird es in den nächsten Jahren ein sehr mächtiges Chaos geben, lange wird man den Schein nicht mehr aufrecht erhalten können.
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03.08.2011 16:09 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -0
 
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na endlich. das sind echte schnellmerker. und dafür zahl ich gez... :D
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03.08.2011 16:26 Uhr von PeterLustig2009
 
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03.08.2011 16:49 Uhr von Teffteff
 
+8 | -1
 
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@Peter: Wenn man die Realitäten beiseite lässt, klingt ja alles gut, so wie Du es beschreibst. Nur leider ist es so, dass Vorstände und Geschäftsführungen immer mehr verdienen. Das Geld wird auf Konten gehortet oder ins Ausland verschoben. Neue Investitionen werden trotz des immer mehr werdenden privaten und firmeneigenen Kapitals garnicht getätigt oder in Billigländer verschoben.
Es geht hier also nur um eins: Nicht volks- oder betriebswirtschaftliche Entscheidungen werden getroffen, sondern Profitmaximierung der oberen Etage betrieben und zwar auf Kosten der Arbeitnehmer.

Jetzt wird auch noch auf die Fluglotsen eingeprügelt, weil die nicht freiwillig ihre Pfründe an die Oberschicht abgeben. Wir hatten mal Gesetze und ein Sozialsystem in Deutschland, die einen Ausgleich der gesamten Gesellschaft erreicht hatte und nicht nur Branchen profitierten, zu denen keine alternativen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
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03.08.2011 17:03 Uhr von Fischgesicht
 
+3 | -1
 
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arm nur, dass die medien: mitspielen und einem suggerieren dass es tatsächlich an fachkräften mangelt...
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03.08.2011 17:14 Uhr von Chuzpe87
 
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Lohndrückerei: Und das zum Thema "Nettolohn in den letzten Jahren gesunken für die Mittelschicht"
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03.08.2011 17:31 Uhr von artefaktum
 
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@PeterLustig2009: "Und nur so nebenbei. Ein Unternehmen MUSS gewinnoptimiert arbeiten"

Wow! Du bist ja ein richtiger Ökonom! Respekt!

(Das hat hier bestimmt keiner außer dir gewußt)
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03.08.2011 19:35 Uhr von Inf_23
 
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Fachkräftemangel UND sinkender Lohn: Der sinkende Lohn der Fachkräfte liegt eher daran, dass ihre Arbeit immer mehr von Maschinen gemacht wird. Diese sind günstiger, verlässlicher und arbeiten auch nachts.

Mehr Automatisierung --> weniger Arbeitsplätze --> geringerer Lohn. Wenn eine Firma weiterhin auf echte Menschen setzen möchte, dann müssen die Arbeiter halt besonders günstig sein, ansonsten verliert die Firma im Vergleich zum Roboterwettbewerb. Geringerer Lohn bedeutet aber auch gleichzeitig einen höheren Fachkräftemangel da keiner so billig arbeiten möchte, was die Automatisierung nur weiter unterstützt.

Im restlichen Europa wird das auch noch passieren. Die Firmen stehen zusehends schlechter da und fangen nun auch mit der Automatisierung an. Dem Wettbewerb aus Deutschland ist anders nicht beizukommen.

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