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England: Filesharing-Abmahnanwalt erhält Geldstrafe und Berufsverbot

Zwei Anwälte der britischen Kanzlei Davenport Lyons waren es, die Abmahnungen wegen Filesharing in Großbritannien salonfähig gemacht haben. Nun wendet sich das Blatt jedoch gegen die Anwälte, die seit 2006 zahlreiche Personen abgemahnt hatten.

Die Rechtsanwaltskammer kritisierte das Vorgehen der beiden Juristen, da diese scheinbar nur auf den Profit der Kanzlei fokussiert waren und die emotionale Belastung, die sie bei den Empfängern ausgelöst hatten, völlig ignorierten.

Die Kammer sprach eine Geldstrafe von je 20.000 Pfund aus und verhängte ein dreimonatiges Berufsverbot. Ein weiterer Anwalt der Kanzlei wird im Laufe des Jahres von der Rechtsanwaltskammer angehört werden. Ihm droht ein ähnliches Urteil.


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WebReporter: Coryn
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Großbritannien, Anwalt, Geldstrafe, Filesharing, Abmahnung, Berufsverbot
Quelle: www.gulli.com

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2011 10:09 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+97 | -1
 
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richtig: mir wäre zwar ein komplettes berufsverbot lieber gewesen aber das ist doch schon mal ein gutes zeichen.. sollte man hier in deutschland auch mal machen (es gibt zwar ein paar fälle aber die liegen ja schon lange zurück die ratten kommen langsam wieder aus den lächern)
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03.08.2011 10:25 Uhr von kingoftf
 
+71 | -1
 
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Günter Freiherr von Gravenreuth hat es richtig gemacht, der sollte diesen *** als Vorbild dienen

wie heißt es so schön:

Der Beruf des Anwalts ist der zweit-älteste der Welt und wurde nur erfunden, als man merke, dass Nu+++ für Geld doch nicht alles machen
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03.08.2011 10:33 Uhr von Hawkeye1976
 
+42 | -0
 
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Nun ja: Es heisst nicht umsonst:
"Er war Jurist und auch sonst nur von mäßigem Verstande."

Verstand kann man beliebig durch Moral ersetzen....
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03.08.2011 10:54 Uhr von Urrn
 
+8 | -25
 
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03.08.2011 11:03 Uhr von PeterLustig2009
 
+8 | -54
 
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03.08.2011 11:18 Uhr von Neveren
 
+35 | -9
 
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Hey Peter Ich bin einer der von dir angesprochenen "File-Sharing-Junkies" und fühle mich keiner Schuld bewusst. Die meisten Artikel bzw. die Ware welche ich downloade hätte ich mir in jedem fall sowieso nicht käuflich erworben. Das Argument dass Geld verloren geht zählt also nicht :). Sachen bei denen ich finde dass die Produzenten es verdient haben Geld dafür zu bekommen werden auch gekauft.
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03.08.2011 11:20 Uhr von Lachendeswiesel
 
+15 | -3
 
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@Peter Lustig2009: 1. Vielleicht irgendwelche Neueinsteiger, die mal rumprobiert haben ne Seite hinzubekommen?
2. "Der File-Sharing-Junkie" ist sich vermutlich schon seiner Schuld bewusst, aber wenn man daran denkt, wie schamlos diese Branche ist, kann ich sie zum Teil verstehen.
3. Nicht alle Anwälte sind Betrüger, aber ich würde mal auf 90% schätzen. Wenn du Geld bekommen würdest wem in die Fresse zu hauen, würdest du vermutlich auch die Leute verprügeln, wenn der Betrag hoch genug ist.
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03.08.2011 11:53 Uhr von MBGucky
 
+5 | -14
 
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eigentlich wollte ich PeterLustig2009 ein Minus geben.
Doch dann sah ich den Beitrag von Neveren und musste feststellen, wie Recht PeterLustig doch hat.

Ich glaube, die wenigsten Filesharer bezahlen Geld für etwas, was sie bereits kostenlos bekommen haben.

Mit dem Impressum ist das allerdings so eine Sache. Ich bin letztens noch auf die Seite eines Webdesigners gestoßen, der ein unvollständiges Impressum hat. Dabei sollte gerade dieser es besser wissen. Wenn allerdings irgendwelche Kinder/Jugendliche sich eine lustig blinkende Webseite zusammenbauen, würde ich es auch für übertrieben halten, diese gleich wegen eines Fehlers im Impressum oder eines kopierten Bildchens abzumahnen.
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03.08.2011 12:01 Uhr von Neveren
 
+20 | -4
 
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Ich bezahle nur für die Sachen Geld, die dieses auch verdient haben. Meist sind es PC-Spiele welche ich erst downloade, um zu sehen ob sie das Geld wert sind. So ne Hülle ist halt schon was schönes zum in der Hand halten, und im Regal aufstellen. Mir ist es piepegal was andere darüber denken :). Wo liegt das Problem ? Und ja ich zahle nicht für Sachen Geld welche ich kostenlos bekommen habe, weil dann habe ich es ja bekommen und brauche es nicht einmal mehr zu downloaden oO? Deine Aussage ist irgendwie verkehrt. Ich denke du meinst dass keiner Geld ausgibt für Sachen die er kostenlos bekommen "kann". Stimmt aber nicht, denn man kann alles kostenlos bekommen, wenn man will. Die Frage ist eben ob das Produkt das Geld wert ist oder nicht. Zuviele Spiele heutzutage kommen unfertig und einfach grottenschlecht auf den Markt. Wieso sollte ich so eine schlechte Arbeit auch noch unterstützen ?
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03.08.2011 12:05 Uhr von bloxxberg
 
+4 | -18
 
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03.08.2011 12:09 Uhr von Neveren
 
+8 | -3
 
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Das Mag vielleicht für die Allgemeinheit gelten, nicht aber für mich. Also fühle ich mich immernoch keiner Schuld bewusst. Ausserdem hätte ich gerne eine Bestätigung deiner These in Form eines/einer vertrauenwürdigen Berichts/Studie, danke.

Edit: Danke dir Coryn :).

[ nachträglich editiert von Neveren ]
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03.08.2011 12:12 Uhr von Coryn
 
+5 | -1
 
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Kurzer Einschub: edit[Joe1405]

[ nachträglich editiert von Coryn ]
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03.08.2011 12:22 Uhr von Volodja
 
+11 | -0
 
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Ich hatte selbst schon Post von einer Kanzlei die wohl willkürlich abmahnungen verschickt.
Mir wurde untserstellt Filesharing betrieben zu haben, zu dem Zeitpunkt hatte ich nur leider kein Internet anschluss.
Ich habe dagegen geklagt und gewonnen und die aussage des Anwalts vor Gericht war "sowas kann mal vorkommen".
Ich frage mich wie viele leute zahlen allein aus Angst an diese Betrüger.

[ nachträglich editiert von Volodja ]
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03.08.2011 12:25 Uhr von bloxxberg
 
+3 | -3
 
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studie: schön das diese studie durchgeführt wurde aber fragt euch mal worauf die basiert. haben sich die jungs bei amazon an die kasse gestellt und jeden kunden gefragt ob er nebenbei auch filesharer ist. diese studie kann nur müll sein.
wieso ich davon ausgehe das durch fileshareing weniger umsatz generiert wir? für die meisten menschen ist geiz nun mal immer noch geil und die sehen bestimmt nicht ein für etwas geld zu bezahlen was sie auch umsonst haben können.
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03.08.2011 13:02 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -12
 
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@Neveren: Sehr geiler Kommentar der genau das Problem wiederspiegelt

1. Wenn du die Ware nicht käuflich erwerben würdest (niht gefallen, nicht steil genug, oder sonstwas) warum lädst sie dann runter?

Du stiehlst jemanden sein Produkt aber würdest dich beschweren wenn dieser jemand dich deswegen verknackt? Komische Moral. Wenn ich in deine Wohnung komme und deinen Fernseher mitnehme mit der Begründung ich hätt ihn dir eh nicht abgekauft ist das also in Ordnung? Weil ist dir ja nicht real Geld dafür abhanden gekommen.


@Lachendeswiesel
[...]1. Vielleicht irgendwelche Neueinsteiger, die mal rumprobiert haben ne Seite hinzubekommen?[...]
Die bauen ne Seite mit redaktionellem Inhalt oder mit gewerblichem Hintergrund? Private Websiten brauchen kein Impressum

[...]2. "Der File-Sharing-Junkie" ist sich vermutlich schon seiner Schuld bewusst, aber wenn man daran denkt, wie schamlos diese Branche ist, kann ich sie zum Teil verstehen.[...]
Die Autohändlerbranche, Immobilienbranche, etc ist auch recht schamlos. Also ist es auch okay wenn ich mein nächstes Auto einfach klaue und die Mietzahlungen ab sofort einstelle?

[...]3. Nicht alle Anwälte sind Betrüger, aber ich würde mal auf 90% schätzen. Wenn du Geld bekommen würdest wem in die Fresse zu hauen, würdest du vermutlich auch die Leute verprügeln, wenn der Betrag hoch genug ist. [...]
Ich würde es eher auf 10% setzen und das ist schon recht hoch gegriffen :)
Denn wie in jedem Beruf gibt es auch bei den Anwälten einen Berufsethos den die wenigsten skrupellos gegen Geld eintauschen
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03.08.2011 13:05 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -6
 
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@Coryn: Und wie soll die Studie abgelaufen sein?

Hey du warst dann und dann auf der Seite und hast dir den und den Film angeschaut, warum? Ähh ich wollt nur mal kurz schauen ob der gut ist und bin danach ins Kino gegangen

Das sind doch schwachsinnige Studien die in keinster Weise die Realität wiederspiegeln.

Nenn mir mal einen Grund warum ich den Film dann nicht zu ende schaue? Zumal 90% ja immer noch denken dass das schauen von "Streams" nicht illegal wäre
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03.08.2011 13:13 Uhr von Coryn
 
+4 | -1
 
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PeterLustig: Wie die studie durchgeführt wurde weiß ich nicht, da ich sie nicht selbst durchgeführt hab.
Ob die Studie die realität wiederspiegelt weiß ich nicht und das muss auch jeder für sich entscheiden.

"Nenn mir mal einen Grund warum ich den Film dann nicht zu ende schaue?" Schlechte qualität? kein Kinofeeling? störende Geräusche?

"Zumal 90% ja immer noch denken dass das schauen von "Streams" nicht illegal wäre" Es ist ne Grauzone und davon Abhängig wie der Richter das sieht.
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03.08.2011 13:14 Uhr von Neveren
 
+5 | -2
 
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Irgendwas in deiner Logik ist da schief Peter ^^ Wenn du in meine Wohnung kommst und meinen Fernseher nimmst, dann habe ich für den bezahlt, also ist mir sehr wohl Geld abhanden gekommen, das Geld, welches ich in den Fernseher investiert habe und die Kosten des Kabelanschlusses welchen ich nutze.

Ich nehme niemandem etwas weg, da das Geld auch ohne mich in ein Produkt (Film, Spiel etc.) investiert wird. Die Frage ist dann aber ob ich mit dem Kauf des Produkts bereit bin die Kosten der Entwicklung, Mitarbeiter etc. zu tragen. Ist es das Produkt nicht wert, wird auch nichts investiert, ganz einfach.

Fast wie bei den Vegetariern, du kannst noch lange kein Fleisch essen, die Tiere werden auch so umgebracht, nämlich für die, welche Fleisch essen.

"Wenn du die Ware nicht käuflich erwerben würdest (nicht gefallen, nicht steil genug, oder sonstwas) warum lädst sie dann runter?"
Ich lade die Ware herunter um genau das beurteilen zu können. Nicht umgekehrt.

"Zumal 90% ja immer noch denken dass das schauen von "Streams" nicht illegal wäre"
Nur gut wohne ich in der Schweiz :). Da ist es durchaus nicht illegal. Nur die Verbreitung (upload) egal ob zu privaten oder gewerblichen Zwecken ist strafbar.

[ nachträglich editiert von Neveren ]
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03.08.2011 13:43 Uhr von lastfirst
 
+8 | -2
 
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Worum gehts eigentlich? Beim Filesharing wirst du doch für das verbreiten von urheberrechtlich geschützter Ware verfolgt. Der Download an sich stellt sich doch rechtlich gar nicht einwandfrei dar.
Du darfst dir doch auch von einem Bekannten oder Bibliothek eine CD, DVD usw. ausleihen und dir ne Privatkopie ziehen.

Vom moralischen würd ich da differenzieren. Das Konsumverhalten wird ja durch die Medien gesteuert. Heut muss man ja alles haben. Die gesellschaftlichen Werte werden also gemacht und es ist schwer sich dieser Werbung zu entziehen. Das ist reinste Verhaltenspsychologie, die da eingesetzt wird.

Nun gibt es aber ein Problem. Das Produkt ist durch maßlose Überbezahlung der agierenden Stars und der sehr hohen Gewinnspannen für die Produzenten recht teuer.
Somit gibt es mehr gute Produkte, die man haben möchte als man sich tatsächlich leisten kann.
Der Mensch steht somit in einer Konfliktsituation.

Solang man also in gewohnten Maße konsumiert (Geld ausgibt) und am Ende des Geldes downloadet entsteht den Rechteinhaber kein Schaden, denn ohne das Downloadangebot hätte man es sich ja nicht kaufen können, da kein Geld mehr da ist.

Es ist auch kein Diebstahl, als wenn man sich einen Fernseher klaut, da das Produkt immer noch beim Eigentümer liegt.
Früher haben wir aus dem Radio Musik mitgeschnitten, das war recht zeitaufwendig, aber am Ende kam das gleiche raus.
Da hat niemand geschrien.

Bei Musik und Filmen würde ich einfach ne gesetzliche Grenze vorschreiben, die nach einer gewissen Zeit das Urheberrecht aufhebt. Kommt immer auf den Aufwand der Erstellung des Produktes an. Keiner von uns geht arbeiten und kassiert für ein Jahr arbeiten jahrzehntelang Kohle. Warum soll es hier so sein?

Da sollte man sich mal in Ruhe zusammensetzen, denn downloaden tut nicht der Reiche, aber er sollte nicht vergessen durch wen er reich wurde.
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03.08.2011 14:11 Uhr von lopad
 
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Naja ein Schritt in die richtige Richtung, mir wäre aber ein dauerhaftes Berufsverbot für dieses Pack lieber.
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03.08.2011 15:39 Uhr von Smoothi
 
+5 | -0
 
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@Zeus35: "Wieso werden also Leute verfolgt die einen Titel anbieten der gleichzeitig hundertfach in die Welt gepumpt wird?"

weil deine angesprochenen Sender wahrscheinlich Lizenzen dafür bezahlen... das Geld für die Lizenzen kommt durch Werbung, GEZ oder sonstige rein

sicherlich darfst du das als Privatperson auch, wenn du die nötige Lizenz hast bzw. Gema zahlst ;D

Das Thema ist durchaus nicht genau definiert... bei Uploadern ist es klar... da wird verfielfältigt und verbreitet

bei Downloadern ist das so ne Sache...ich hab mir auch schon Alben gezogen, die ich mir kaufen wollte, doch dann für bekloppt empfand... andererseits habe ich auch schon Spiele geladen, in die ich aus reiner Interesse mal reinschauen wollte und dann total begeistert war und das Spiel dann auch kaufte (Mass Effect)

also würde man diese 2 Beispiele nehmen, hat die Musikindustrie 15€ "verloren", aber die Spieleindustrie 60-70€ "verdient". Wenn man dann noch bedenkt, dass ich das Album sowieso wieder verkauft hätte und der Käufer sich das Album vllt auch neu gekauft hätte, wenn ers nich von mir 3€ günstiger bekommen hätte, dann habe ich wegen eines Downloads vllt 57-67€ ausgegeben, die ich sonst VIELLEICHT nicht ausgegeben hätte. (Natürlich hätte ich das Spiel auch bei Bekannten sehen können)

Es ist nur eine Milchmädchenrechnung, aber Downloader sind nicht prinzipiell schädlich. Ich programmier selber...ich weiß, was für eine Arbeit dahinter steckt. Wenn mir das Produkt gefällt, dann kauf ich es mir auch original.

Und sind wir ehrlich...viele Musiker sind durch Filesharing erstmal richtig bekannt geworden (was auch mehr Kohle bedeutet)
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03.08.2011 16:15 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Neveren: Und genau in dem Punkt scheiden sich die Geister.

Die Musikindustrie steckt Geld in die Künstler bzw. bezahlt sie damit sie neue Werke rausbringen. Dieses Geld wollen sie durch den Verkauf der Tonträger wieder hereinbringen.

Jetzt kommst du daher und sagst ich saug mir das Lied erstmal aus dem Internet (weil es mittlerweile ja ncht genug Möglichkeiten gibt in die Musik hineinzuhören).

Bei Spielen sagst du dir, erstmal saugen, schauen ob sich die Investition lohnt, vergisst aber dabei dass der Publisher und Entwickler Geld darein investiert haben (Man-Power will auch bezahlt werden)

Das heißt die haben auch echtes Geld bezahlt was du denen damit "stiehlst"

Klar wird das auch ohne dich produziert, abr wird es dann auch in dem Ausmaß produziert? Wird nicht versucht Kosten zu drücken?

[...]Ich lade die Ware herunter um genau das beurteilen zu können. Nicht umgekehrt.[...]
Dafür brauch man nichts illegales machen.
Gibt von jedem Lied ne Demo oder es wird im Radio gespielt, beim Film ist es der Teaser, bei Spielen die Demo
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03.08.2011 16:20 Uhr von PeterLustig2009
 
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@lamor: Klar versteh ich dass hier so differenziert wird und das auch als "Erklärung" genommen wird, warum Filesharing nicht so schlimm sei.

Fakt ist aber dass immer mehr Leute Filme im Netz schauen und die Kinobesucher immer wenigr werden. Was natürlich nicht allein am Stream liegt aber zum großen Teil auch
Immer mehr Musik wird via Youtube oder sonstigen Portalen geschut oder illegal aus dem Netz gezogen. Dadurch gehen die Plattenverkäufe zurück
Gleiches ist in der Spielebranche zu erleben

Wenn man sich die Sachen nie kaufen würde, weil sich der € nicht lohnt, dann frag ich mich warum lad ich mir den Scheiss dan runter? Kann ich mir ein Eis drauf braten dass ich 200 Terrabyte an Musik habe die ich niemals kaufen oder vielleicht sogar hören würde, aber habe weil ich sie digital bekomme

Sorry aber das ist die billigste Entschuldigung überhaupt

Aber es wird die Zeit kommen da werdet auch ihr erkennen, dass geistiges Eigentum mindestens genauso gutes Gut ist wie materielle Dinge (und das obwohl man sie nicht herumzeigen kann)
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03.08.2011 17:08 Uhr von Neveren
 
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Halt Peter Ich stimme dir in allen oben genannten Punkten zu, bis auf :"Dafür brauch man nichts illegales machen.". Was ich mache, ist nicht illegal. Es ist vielleicht moralisch verwerflich, rechtlich aber nicht definiert wie hier schon gesagt wurde, befindet sich das Thema derzeit in einer Gesetzlichen grauzone.
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03.08.2011 18:09 Uhr von DarkBluesky
 
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So ist es richtig: Wie kann ein Abmahnanwalt den an die IP kommen wenn auf der einen Seite ein Upload passieren muss und auf de anderen ein DOWNLOD, also muss doch der Anwalt mit einer Straftat eine andere Staftat nachgewiesen haben. Somit würde ich vor gericht kommen lassen um den Schaden nun vom Anwalt doppelt kassieren. Wenn also der Anwalt für 1 Film 5000 euro will würde ich 10000 wegen Illegalen Downloads von Ihm haben. Er hat einen Eid geleistet nach dem Gesetz zu handeln, und eine Strafttat rechtfertigt keine zweite, von Seitens des Anwaltes

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