03.08.11 08:54 Uhr
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Euro-Krise: Rettungsschirm für Spanien wohl unvermeidbar

Am Dienstag durchbrach der Zins-Spread zwischen spanischen Bonds und Bundesanleihen erstmals die psychologisch wichtige Grenze von 400 Basispunkten. Somit lösen sich wohl sämtliche Hoffnungen auf, der Rettungsschirm müsse in Kürze nicht auch auf Madrid ausgedehnt werden.

Experten rechnen nun damit, dass iberische Bonds schon in wenigen Wochen die Sieben-Prozent-Marke knacken und in der Folge Nothilfeanträge gestellt werden. Die enormen Kosten für Zinszahlungen fehlen Madrid für Sozialleistungen, Bildung sowie Investitionen und drohen die Steuerzahler Spaniens zu überlasten.

Der Rettungsschirm garantiert Spanien für viele Jahre einen niedrigen Festzinsatz von 3,5 Prozent. Dies würde auch Italien helfen, wo ein ähnliches Debakel droht. Mittlerweile rentieren Bonds aus Rom bereits mit 6,2 Prozent, die Staatsverschuldung liegt mit 120 Prozent sogar weit höher als in Spanien.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Krise, Spanien, Schulden, Rettungsschirm
Quelle: www.heise.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2011 08:54 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -2
 
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Weder die vorübergehende Entspannung in den USA noch das 120 Milliarden-Rettungspaket für Griechenland haben Wirkungen gezeigt, heißt es weiter im Bericht.

Siehe auch mein erstes Posting.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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03.08.2011 09:03 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+9 | -2
 
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FAZ zur Europleite, Merkel am Nasenring der Banken: Vor wenigen Tagen titelte die FAZ folgendes:

Griechenland: Tausend Milliarden Euro
Siehe --> http://www.faz.net/...

Kurz gefasst steht darin folgendes:

Wirkungslos verpuffende Rettungsmilliarden für Euro-Pleitestaaten bedrohen zunehmend solide Zahlerstaaten, so Redakteur Holger Steltzner im FAZ-Artikel "Griechenland - Tausend Milliarden Euro".

Die Politik, Feuer mit Benzin löschen zu wollen, entwickele sich zu einer veheerenden Kettenreaktion, so Steltzner. Die von den Bürgern mehrheitlich abgelehnte Transferunion sei zudem laut Gesetz eindeutig illegal. Vielmehr müsse man den "Infektionsherd" der europäischen Schuldenkrise - namentlich erwähnt der Autor die vermeintlich "reformunwilligen" Staaten Griechenland und Portugal - isolieren und entfernen, doch stattdessen lasse man mit Blick auf die desolaten Staatsfinanzen wie Italien und Spanien zu, dass sich das "Schuldenvirus" immer weiter ausbreite. Dies werde letztlich auch Deutschland in die Schussbahn der Finanzmärkte bringen.

Profiteure der fragwürdigen Rettungspolitik seien Privatbanken, Versicherungen sowie die EZB, so Steltzner. Bis zur Umschuldung werde Angela Merkel von der Finanzwirtschaft am Nasenring durch die Manege geführt, bis auch das letzte Drittel minderwertiger Anleihen in den Besitz der Steuerzahler gewandert sei.

Merkels Behauptung, Deutschland profitiere seit Euroeinführung, widerlege indes das Statistische Bundesamt: Vielmehr belege die deutsche Wirtschaft beim Wachstumsvergleich seit Einführung der Gemeinschaftswährung den vorletzten Platz, die Sieger heißen Irland und Griechenland. Zudem sei der Warenabsatz deutscher Unternehmen innerhalb der Eurozone in den letzten zwölf Jahren von 46 auf 41 Prozent gesunken.

Trotz aller erkennbaren Missstände würden Euro-Kritiker dennoch als Wutbürger, Populisten und Antieuropäer abqualifiziert.

----------------------------------------------
Die Quelle ist sehr zu empfehlen.

Der sehr lesenswerte Bericht befördert zahlreiche Schwindel der Regierung zu Tage, die uns tagtäglich mit Endloskassetten untergejubelt werden. Leider ist der Platz zu knapp, sie alle hier wiederzugeben.
Er zeigt wieder mal, worin das wahre Interesse der Wirtschaft am Euro begürndet liegt: Er dieser gibt Lohn-, Sozial- und Rentendumping in Deutschland die notwendige Basis (Einfrieren der Wechselkurse) und dient gleichzeitig der künstlichen Abwertung der nationalen Währung für den Export außerhalb der Eurozone. Er schließt hiesige Arbeitnehmer von der Rendite an der "Volksaktie DM" und somit am wirtschaftlichen Erfolg aus. Im Gegenteil: Er alimentiert künftig das Geschäftsmodell einer 5-Prozent-Elite. Interessant im FAZ-Artikel ist der "Nasenring-Vergleich", da dieser ausgerechnet durch Gregor Gysi von den Linken im Mai bereits schon mal gemacht wurde.

Ein Hohn sondergleichen, wenn Ha­sar­deur Wolfgang Schäuble anmerkt:

„Was gut für Griechenland ist, ist gut für den Euro“

Siehe: http://is.gd/... (FAZ)
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03.08.2011 09:35 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+0 | -2
 
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Korrektur: FAZ: Griechenland - Tausend Milliarden Euro

Siehe Quelle: http://www.faz.net/...
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03.08.2011 10:11 Uhr von vorlons world
 
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die Staatsverschuldung liegt mit 120 Prozent ! wie jetzt, ich dachte die grenze läge bei 3 oder 3,5%. klärt mich mal bitte auf...
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03.08.2011 10:36 Uhr von Hawkeye1976
 
+5 | -1
 
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Tja: Solange sich auf den Finanzmärkten dieser Welt Profit daraus schlagen lässt, gegen Länder zu wetten, wird das Drama weitergehen.

Die einzige Lösung wäre, die Finanzmärkte endlich weltweit zu regulieren und solches Spekulantenpack lebenslänglich hinter Gitter zu stecken.
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03.08.2011 11:23 Uhr von Flugrost
 
+2 | -0
 
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@Hawkeye: Das sogenannte "Spekulantenpack" sind nicht nur einige wenige, sondern sie stellen allein in Amerika etwa 30% des BIPs.
Die einzige, sehr schmerzhafte Lösung für die Krise ist mMn die Abhebung allen Geldes von allen Bankkonten und eine daraus entstehende Illiquidität der Banken mit folgender Insolvenz. Dann die Verstaatlichung der Banken, incl. einer Währungsreform in einer neuen eigenen Währung.
Egal, ob der Markt in Monaten kontrolliert zusammengeschrumpft wird oder crasht, die Bürger Europas werden durch den Abwertungswettlauf den allergrössten Teil ihrer Ersparnisse verlieren.
Die einzige Versicherung dagegen ist der physische Besitz von Silber, denn das kann nicht verboten werden.
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03.08.2011 12:00 Uhr von K.T.M.
 
+0 | -0
 
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@vorlons world: Was du meinst ist der Stabilitäts- und Wachstumspakt. Darin ist geregelt, dass die Neuverschuldung maximal 3 % und die Gesamtschulden 60 % des BIPs betragen darf. Diese Kriterien schaffen folgende europäische Länder: Litauen, Lettland, Slowenien, Bulgarien, Estland, Schweden, Luxemburg, Dänemark, Finnland und Norwegen.

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