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600 Blinde auf einer griechischen Insel - Athen vermutet Massen-Betrug

Auf einer Insel im Ionischen Meer beziehen zwei Prozent der Bevölkerung Blindengeld. Viele der ca. 600 Personen bereits seit ihrer Kindheit. Das griechische Gesundheitsministerium hat jetzt eine Untersuchung angeordnet, da ein Massen-Betrug dahinter vermutet wird.

Ein Regierungsbeamter musste zugeben: "Wir wissen nicht, wie vielen von diesen Leuten die Leistungen tatsächlich zustehen"

Der griechische Staat hat jährlichen Kosten für Sozialleistungen von 6,4 Milliarden Euro. Vor kurzem musste Athen zugeben, Rentenzahlungen an Tausende tote Landsleute ausgezahlt zu haben.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Betrug, Insel, Athen, Blinde
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2011 06:59 Uhr von Klopfholz
 
+28 | -2
 
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So böse es klingen mag: Sozialbetrug scheint dort wirklich ein Volkssport zu sein. Und der Verwaltungsapparat macht es den Leuten offensichtlich auch noch leicht. Schade, dass der Sparkurs die falschen trifft. Müssten die Gelder zurückgezahlt werden, wäre Griechenland bestimmt fast schuldenfrei.
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03.08.2011 07:49 Uhr von I_am_fresh
 
+27 | -3
 
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oh mann diese: Griechen.....wollen Milliarden von uns um so weiterzumachen wie sie grade dran sind! Die Politiker sind auch kein bisschen besser. Und uns aber dann als "Nazis" hinstellen.....Frechheit!
Ich würde den Griechen keinen Cent geben....
Fazit: Back to the Roots die Drachme lebe hoch! ;-))
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03.08.2011 09:27 Uhr von nightfly85
 
+14 | -0
 
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Die Aufruhr tut mir nur für die Personen leid, die wirklich blind sind..
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03.08.2011 10:55 Uhr von NilsGH
 
+2 | -1
 
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Diese vermutlich falschen Blinden verursachen doch nicht wirklich die hohen Defizite des griechlischen Staates. Hier wird ja schon fast eine Hexenjagt veranstaltet. Auch in Deutschland beziehen viele unrechtmäßig Leistungen.

Es ist jedoch ein Beispiel dafür, wie lasch dort mit den Gesetzen umgegangen wird. und da liegt das Hauptproblem. Gerade Steuerhinterziehung ist dort Volkssport. sicherlich ist bzw. war dies lange Teil der "Wirtschaft" dort, da man sich so einen halbwegs angenehmen Lebensstil erhalten konnte. würde man genau da ansetzen und die Steuern konsequent eintreiben, wie es das Gesetz vorschreibt und gleichzeitig die Korruption unter den Beamten bekämpfen, wäre ein Großteil des Problems schon einmal eingedämmt. Dies in Verbindung mit VERNÜNFTIGEN Reformen, die dem eh bereits am Existenzminimum kämpfenden Bürder keine Mehrbelastungen aufbürdet, sondern jene Belastet, die man auch belasten kann und zugleich unsinnige Subventionen kürzt, wäre man der Sanierung des Staatshaushaltes bereits ein grpßes Stück näher gekommen.

Dann müsste die EU noch einen großen Teil der Kredite abschreiben und gleichzeitig durch Konjunkturprogramme die Wirtschaft ankurbeln (auch wenn das wohl das größte Problem darstellen würde!) und mit Griechenland ginge es Stück für Stück aufwärts.

Lediglich weiterhin Geld ins Land zu pumpen und die Politik Griechenlands mit Vorschriften zu fesseln verzögert nur die Staatspleite. Und diese nützt niemandem.

[EDIT]: Ich entschuldige mich für die evtl. Rechtschreibfehler, besonders für die Kleinschreibung nach einem Satz. Bin noch nicht richtig wach und trinke gerade erst meine zweite Tasse Kaffee ;)

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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03.08.2011 13:17 Uhr von Sonnflora
 
+2 | -0
 
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Leute, weder die Blinden, noch Steuerhinterziehung oder sonst was ist Schuld bzw. die Ursache für die Krise. Die wahre Ursache ist das zinsbelastete Geldsystem. Bei diesem Geldsystem kommt es IMMER zu einer Krise, denn die Schulden sind NICHT begleichbar. Selbst, wenn alles Geld aus dem Verkehr gezogen wird, sind die Schulden nicht beglichen, dank der Zinsen. Zinsen sind im Prinzip Geld, was NICHT EXISTIERT. Ein paar wenige können prima von den Zinsen leben, die der große Rest schwer erarbeitet und immer mehr arbeiten muß, um die immer stärker steigenden Zinseszinsen zu begleichen.

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