03.08.11 00:07 Uhr
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Erster Landkreis hört mit dem Blitzen auf

In Sachsen-Anhalt im Salzlandkreis wurde nun das Blitzen ganz eingestellt. Der Grund: Blitzen ist unrentabel.

Die festen Blitzer wurden bereits vor zehn Jahren abgebaut, nun wurde auch der mobile Blitzer außer Dienst gestellt. Nun gibt es dort nur noch Kontrollen von der Polizei und den drei Städten Bernburg, Aschersleben und Staßfurt.

In diesem Jahr sind so wenig Einnahmen mit 31.000 Euro durch Temposünder geflossen wie noch nie im ersten Halbjahr, so dass ein Einbau einer digitalen Blitzeranlage für 120.000 Euro unrentabel wurde.


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WebReporter: george_kl
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Geld, Sachsen-Anhalt, Blitzer, Stopp, Landkreis
Quelle: www.bild.de

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03.08.2011 00:07 Uhr von george_kl
 
+18 | -22
 
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Ich finde es super das Blitzen sein zu lassen. Da freut sich der Autofahrer genauso wie der Polizist, der jedem Bürger ins Gewissen reden muss und ihm dann noch das letzte Geld aus der Brieftasche zieht.
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03.08.2011 00:41 Uhr von Sephfire
 
+16 | -8
 
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Für den normalen Autofahrer vielleicht schön, wenn er mit ausversehen 10-15 km/h zu schnell über eine Landstraße fegt... aber sobald man keine Strafe mehr zu befürchten hat, kann man sich bei einigen Fahrern Tempolimits auch komplett sparen... und ob das so förderlich für die anderen Verkehrsteilnehmer ist, naja...
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03.08.2011 00:47 Uhr von olli58
 
+28 | -2
 
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AHA: dann gehts beim Blitzen doch nur um Kohle und die Verkehrssicherheit geht denen am a.. äh Hintern vorbei.
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03.08.2011 01:42 Uhr von AOC
 
+19 | -20
 
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Für mich haben Blitzer ein gewissen erzieherischen effekt, auch wenn es wohl oder übel, für den einen oder anderen Geld Kostet.

Autofahrer müssen daran erinnert werden, dass sie zu schnell Fahren, genau so wie bei Kindern. Auf Dummheit folgt Strafe.

Gibt genug Unfall tote in Deutschland.
Und wem Wundert es bei der heutigen Wirtschaftslage, das Blitzer abgebaut werden, wenn sie nicht mehr Finanzierbar sind, so viel geld haben die meisten Gemeinden auch nicht.

[ nachträglich editiert von AOC ]
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03.08.2011 02:01 Uhr von Aurora111
 
+10 | -5
 
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Richtig so Ob ich nun 50 oder 60 fahr, wenns nen Fußgänger erwischt ist sogar 30 noch zu viel.
Es geht nicht darum den Leuten Regeln einzuprügeln indem man ihnen das Geld aus der Tasche zieht.

Man muss Rasern vor Augen führen wie toll ihr Leben ist nachdem sie einen Menschen wegen überhöhter Geschwindigkeit getötet haben.

Alles andere ist reine Geldmacherei und nur von kurzfristiger Wirkung.
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03.08.2011 03:20 Uhr von bip01
 
+3 | -0
 
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Ich bin gespaltener Meinung. Ich bin für Blitzer an gefährlichen Stellen. Der Blitzer auf der A2 bei Bielefeld übe rden sich so viele aufregen ist meiner Meinung nach beispielsweise sehr sinnvoll, da sich früher an dieser Stelle die Unfälle nur so gehäuft haben. Zudem finde ich Blitzer an Tunneleingängen eine sehr gute Sache.
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03.08.2011 03:46 Uhr von guteLaune
 
+1 | -3
 
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Vor dem Blitzer gab es doch diese Tempolimits oder?
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03.08.2011 07:49 Uhr von mr_shneeply
 
+8 | -2
 
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mittlerweile müssten fast "Langsamblitzer" eingeführt werden.
Man kommt ja garnicht mehr zum Schnellfahren weil da immer irgendwer zehn kmh langsamer fährt als man es dürfte.

Ich glaube das liegt an den Benzinpreisen, die Leute können sich Schnellfahren nicht mehr leisten.
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03.08.2011 08:44 Uhr von John2k
 
+1 | -9
 
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@mr_shneeply: Es ist ja auch keinem verboten langsamer zu fahren. Man soll ja so fahren, wie man es sich zutraut.
Ich z.B. fahre gerne die vorgegeben Geschwindigkeiten und werde fast ständig von irgendwelchen Idioten bedrängt. Entweder können die nicht lesen oder es fehlt denen an Hirn. Denen werde ich allerdings die Whal in Zukunft erleichtern. Hinten kommt demnächst eine Videokamera ins Auto.
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03.08.2011 08:57 Uhr von achjiae
 
+2 | -0
 
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Der Grund: Blitzen ist unrentabel: Ach und ich dachte immer es dient der Sicherheit. Naja wie man sich täuschen kann
/ironie off

Ich finde es gut. Feste Blitzanlagen sind m.E. nach unsinn. Mit einer mobilen kann man gleich mehrere Orte gleichzeitig n paar hunbeeinflussen, da der Fahrer nie weiss ob sie jetzt da ist oder nicht und somit erst mal vom Gas muss. Während bei einer Festen Anlage gerade mal ein paar hundert Meter beeinflusst werden.
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03.08.2011 09:32 Uhr von Jaecko
 
+3 | -1
 
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Matheproblem? Haben die ein Matheproblem oder hab ich was übersehen?
Das Ding kostet 120k. Einnahmen pro Halbjahr: 31k. D.h. in 2 Jahren wär der Punkt, wo sich das Teil wieder lohnt.
Oder bauen die das nachm halben Jahr wieder ab?

@john2k: es kommt drauf an, was "langsam" ist. Zu langsam fahren ist durchaus "verboten"; zwar nicht direkt das langsame Fahren an sich sondern indirekt dadurch, dass man den Verkehr unnötig behindert.

Nur jetzt kommen die Gummiparagraphen:
Was ist "zu langsam"?
Wann ist "langsam" = "den Strassen-/Wetterverhältnissen angepasst"?

[ nachträglich editiert von Jaecko ]
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03.08.2011 09:43 Uhr von Klecks13
 
+6 | -0
 
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@ John2k: "Es ist ja auch keinem verboten langsamer zu fahren."

Falsch! § 3 Abs. 2 STVO:
Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, daß sie den Verkehrsfluß behindern.

http://dejure.org/...

Heißt in der Praxis: Wenn du deutlich langsamer als die erlaubte Geschwindigkeit fährst, obwohl Straßen- Verkehr- und Wetterlage diese gefahrlos ermöglichen würden, begehst du vorsätzlich Nötigung.
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03.08.2011 10:22 Uhr von hpbrue
 
+2 | -0
 
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Geschwindigkeitsanzeige: Ich finde die Anlagen, an denen einfach die aktuelle Geschwindigkeit angezeigt wird, ohnehin viel besser. Wenn ich zu schnell fahre, dann ohnehin nur, weil ich in Gedanken bin. Und ein Anzeigen meiner Geschwindigkeit am Ortseingang führt bei mir sofort dazu, dass ich abbremse und nach Vorgabe fahre
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03.08.2011 10:23 Uhr von Knobibrot
 
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zu schnell: ganz ehrlich? ich halte mich nur an die Geschwindigkeit weil ich angst vor Blitzern habe. Wenn es keine mehr gäbe würde ich in jeder 70er Zone und in jeder Baustelle zu schnell fahren.
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03.08.2011 10:24 Uhr von jetjones
 
+2 | -0
 
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@Jaecko: Matheproblem?

"Das Ding kostet 120k. Einnahmen pro Halbjahr: 31k. D.h. in 2 Jahren wär der Punkt, wo sich das Teil wieder lohnt."

Meinst du, dass ein Landkreis mit über 1000 km² Fläche, hunderten Dörfern und zig Kleinstädten nur EINE Blitzeranlage betreibt?
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03.08.2011 10:29 Uhr von John2k
 
+1 | -0
 
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@Klecks13: Klar, wenn ich 30 auf der Landstraße fahre, dann ist es sicherlich unnötig. Aber 90 anstatt 100 ist zwar unschön, aber alles andere als Nötigung. Du kannst ja auch überholen. Damit ist das Problem erledigt. Zumal die meisten auch schneller fahren als erlaubt ist. so meinst auf Landstraße 110-140. Dann kommt natürlich 90 wie Nötigung vor.
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03.08.2011 10:41 Uhr von NilsGH
 
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Blitzer abbauen in den Kommunen ist das richtig und zwar gleich aus mehreren Gründen:

1. Es wurde in der Tat an vielen Stellen (meine Erfahrung bezieht sich auf Südwestdeutschland) innerorts geblitzt, wo es nicht um Verkehrssicherheit ging, sondern nur darum den Bürger abzukassieren. Stellen, an welchen es nur wenige bis garkeine Unfälle gibt, die jedoch bspw. durch eine gerade, breite Straße den 0815 Autofahrer dazu verleiten unbemerkt schneller als erlaubt zu fahren (weil es ihm nicht so vorkommt und man eben nicht alle 30 Sek. auf den Tacho schaut) wurden mit Blitzern bestückt. Nicht nur die Gemeinden, sondern auch die Polizei "kampierte" dort regelmäßig.

2. Ist es auf Bundesstraßen (das wissen viele nicht) auch innerorts nicht erlaubt, ohne driftigen Grund wie bspw. eine Schule in UNMITTELBARER Umgebung, einfach eine 30er Zone einzurichten. Dennoch wird es häufig gemacht. Und dort werden auch in regelmäßigen Abständen Radarkontrollen durchgeführt, obwohl die Beschränkung nicht einmal erlaubt ist >> Abzocke!

3. Wird hier ja offen zugegeben, dass es sich um "Rentabilität" handelt. Einerseits nachvollziehbar, da Kommunen heute - genau wie der Staat - hoch verschuldet sind. Da "müsste" dann auch auf gerechtfertigte Kontrollen verzichtet werden, wenn die Gemeinden es sich nicht mehr leisten können. Da jedoch allgemein bekannt ist, dass es mittlerweile sogar Messen gibt, bei denen Radarfallen gleich mit einer entsprechenden Prognose der zu erwartenden "Gewinne" angepriesen werden, erscheint der Verweis auf die Rentabilität in einem anderen Licht. So bedeutet Rentabilität nicht mehr "wir kommen der Sicherheit Willen Null auf Null raus", sondern "wir machen nicht die erwarteten Gewinne". Dies zeigt auch die Rechnung: 31.000 Euro pro Halbjahr heißt doch, dass sich eine derartige Kamera in zwei Jahren amortisiert hat und danach noch "Gewinne" einfahren kann. dies bedeutet doch, das die zu erwartenden Gewinne nicht eingenommen werden und deshalb die Investition nicht durchgeführt wird. Wobei wir wieder bei der Abzocke sind ...

Wie einer der Vorredner bin auch ich für Kontrollen an Stellen mit erhöhtem Unfallrisiko oder an jenen, wo es druch Unaufmerksamkeit des öfteren zu Unfällen kommt. Keine Frage.

Das Raubrittertum, welches heute Gang und Gäbe ist, muss jedoch eingedämmt werden. Es kann nicht sein, dass wir trotz der bereits hohen Belastungen durch Steuern für das Autofahren auch noch durch fadenscheinige Rechtsbeugungen zusätzlich belastet werden.

Und, so leid es mir tut, Sätze wie "dann haltet euch doch einfach an die Geschwindigkeit" ziehen einfach nicht. Meiner Ansicht nach wird das meiste Geld durch die vielen Autofahrer erzielt, die unbeabsichtigt ein paar Kilometer zu schnell fahren. Macht ja auch gleich 10 bis 20 Euro.
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03.08.2011 10:54 Uhr von BW-MAN
 
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Erziehung: also wenn man jemanden "erziehen" möchte, muss es nicht ein blitzer sein.
man kann auch z.b. vor schulen diese anzeige tafel anbringen "sie fahren xx km/h".
so wird dem fahrer auch gezeigt, das er vielleicht zu schnell sein könnte. und das ohne gleich jemanden zu betrafen oder "auszupeitschen".

in zukunft wird das eh bald kommen, das unsere autos selber protokolielen, wie schnell wir fahren, mit gps und datenübermittlung zur behörde, wenn wir zu schnell sind.
es lebe die moderne welt...

das blitzen finde ich selbst aber auch gefährlich. wenn man direkt beim blitz ins rote licht guckt, dann ist man erst mal paar sekunden blind. da kann man dann auch blöd reagieren, und einen unfall produzieren.
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03.08.2011 11:14 Uhr von Peter323
 
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unrentabel: Da steht´s schwarz auf weiß --- das Wort UNRENTABEL !

Eigentlich sollte Blitzen ja erziehen, aber jeder Autofahrer weiß aufgrund der Platzierungen der Blitzer ganz genau, dass es letzten endes nur um Umsatz und Gewinn geht.

Bei vielen Städten, insbesondere am Rhein-Main ist das blitzen sogar eine "fixes" Einkommen für die Stadt. Das heißt, mit dem Geld wird kalkuliert, wenn´s fehlt, muss aggressiver geblitzt werden. Da gibs "Vorgaben" wieviel gemacht werden muss...

Bei uns werden inzwischen Strafzettel für 1 km/h (Toleranz abgezogen) zu schnell ausgestellt und durchgezogen, gab´s früher nicht, jetzt wollen sie trotzdem die Kohle haben.

Wohn in der Nähe von Frankfurt/Offenbach und da ist die höchste Blitzerdichte in Deutschland
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03.08.2011 11:19 Uhr von John2k
 
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@NilsGH: Warum? Wo ist da das Problem sich an eine Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten? Das ist genauso wie irgendwelche Raucher, die anfangen an Orten zu rauchen, an denen es untersagt ist. Meiner Meinung nach sind die Strafen viel zu gering. Man sollte diese mit 10 multiplizieren. Dann halten sich auch die Meisten dran.

@BW-MAN

Klar, das wird es bringen. Diese Dinger stehen überall im Hamburger Freihafen. Gefühlte Durchschnittsgeschwindigkeit der LKWs 80km/h. Die werden nicht mal von diesen Anzeigetafeln abgeschreckt. Auch Schilder die auf eine Radarkontrolle hinweisen werden ignoriert. So einen ähnlichen Effekt stelle ich mir auch in anderen Bereichen auch vor. Der Lerneffekt kommt erst, wenn man richtig tief in den Geldbeutel greifen muss.

[ nachträglich editiert von John2k ]
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03.08.2011 11:27 Uhr von Liebi
 
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...tja....wo ist das Problem sich: dran zu halten....?

Weil sie immer an Stellen stehen, wo man nichtmal mit Absicht zu schnell fährt.

Mich habe sie ja dieses Jahr auch schon mehrfach mit <10 km/h zu viel erwischt.

Letztens 20 Meter hinter dem 50er Schild (vorher 70). Da habe ich sogar Einspruch erhoben.....und dann wurde das als besondere Gefahrenstelle deklariert, die Begründung dafür blieb man mir bis heute schuldig...
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03.08.2011 11:28 Uhr von Jaecko
 
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Strafen erhöhen bringt nix.

Auch wenn z.B. das Handy am Ohr unterm Fahren 5000 EUR und sofortigen Führerscheinentzug mit 5 Jahren Sperre nach sich ziehen würde, würde sich nix dran ändern. Warum? Weil die meisten Leute immer noch denken "Mich erwischen die eh nicht".


Ahja, was die Anzahl Blitzer im Landkreis angeht: Las sich im Text so, als wärs nur einer. Verglichen mit unserem Landkreis wärs aber fast tatsächlich so. Stationäre Blitzer gibts hier 0; und jedes Mal, wenn ich einen dieser VWs am Strassenrand stehen seh, isses immer der gleiche (gleiches Kennzeichen); egal an welchem Ende des Landkreises.
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03.08.2011 11:33 Uhr von John2k
 
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@ Liebi: Haste denn wenigstens was draus gelernt? Du sollst beim Autofahren nicht pennen, sondern dich drauf konzentrieren, was du da machst. Dazu gehört halt auch, dass man seine Geschwindigkeit überwacht. Wer dazu nicht in der Lage ist, zahlt halt. Hat mich auch schon erwischt, weil ich halt gepennt habe. So ist es halt.
Du sollst ja auch weder eine Vollbremsung am Schild machen, noch danach und auch nicht 50 Meter später. Einfach mal zur Abwechslung 50 Meter vor dem Schild vom Gas gehen, dann fährst du nach dem Schild auch die entsprechende Geschwindigkeit. Selbst ein Auto mit viel Hubraum schafft in der Zeit dann seine Geschiwindigkeit zu reduzieren.
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03.08.2011 11:52 Uhr von NilsGH
 
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@John2k: Tut mir leid, aber genau diese Begründungen ziehen nicht.

Es ist ja nicht einmal eine Begründung!

Bei unserem Schilderwald ist es schlicht teilweise auch unmöglich immer zu wissen, wieviel nun gerade erlaubt ist. Da wechseln sich auf einem Kilometer Strecke die 50er, 70er und Schilder, die das dann wieder aufheben mehrmals ab. Teils werden sie auch, vor allem innerorts, sehr ungeeignet angebracht (bspw. an Hauswänden und dann sehr hoch, teils auch von Sträuchern "umrahmt", etc.). Und genau damit wird Kasse gemacht.

Solltest du die Thematik meines (und die der anderen Beiträge) nicht verstanden haben: Es geht um die Tatsache, dass mit dem unbeabsichtigten zu schnell Fahren an NICHT unfallgefährdeten Punkten mittlerweile ein Millionengeschäft gemacht wird. Und das kann es nicht sein.

Eine Strafe, wenn ich unaufmerksam an einem brisanten Verkehrsknotenpunkt vorbeifahre nehme ich ja ohne Murren hin. Aber eine derartige Strafe habe ich leider noch nie erhalten. Dafür jedoch Strafzettel für zu schnelles Fahren auf breiten Straßen mit wenig Verkehr und übersichtlicher Streckenführung, an denen keine Gefahrenstellen existieren. Gerade auf etwas breiteren Bundesstraßen fällt es einem ja nicht unbedingt auf, wenn man mal 10 oder 15 km/h zu schnell fährt, weil es einem eben langsamer vorkommt.

Was soll überhaupt der Satz "Du sollst beim Autofahren nicht pennen, sondern dich drauf konzentrieren, was du da machst."?!

Glaubst du ernsthaft deinen eigenen Worten? Glaube ich nicht ... Verkehr aufmerksam verfolgen, Schilderwald beobachten und gleichzeitig auch noch den Tacho im Auge haben, um 100 % korrekt auf der Straße unterwegs zu sein?! Ja, wer von sich überzeugt ist, dass er das zu jeder Zeit gewährleisten kann, der träumt. Oder ist wirklich nur mit 30 innerorts und 50 außerorts unterwegs.

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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03.08.2011 12:06 Uhr von hushcake
 
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@John2k: Du willst ne Kamera hinten einbuen und dann hat das ein Ende, ja ?

Wirst du dann auch sone Art Dorfcowboy, der für Gerechtigkeit sorgt ?

Coole Sache... bin gespannt, wie du das anstellst, dass die Videos auch nur irgendwo auf einen Funken Interesse stoßen.
Spätestens vor Gericht wären deine Aufnahmen nicht nutzbar,
also fang doch bitte nicht mit solchen Hirngespinnsten an.

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